Facebooks Libra-Projekt stößt sowohl in den USA als auch in Indien auf Widerstand

Facebook Libra US-Senat
Facebooks neues Blockchain-Projekt stößt auf immer neuen Widerstand; so gut wie alle staatlichen Behörden stufen es als gefährlich und besorgniserregend ein.
Einer der wenigen, die Libra gelobt haben, war derdent der Bank von England, aber er ist eine einsame Stimme inmitten der Kritik der Regierungsbeamten.
Berichten zufolge ist auch der US-Senat sehr besorgt über den Datenschutz und die Sicherheit dieser neuen Token und wird am 18. Juli eine Anhörung mit Facebook abhalten, um alle Fragen zu klären, die auch von anderen Behörden gestellt werden.
Viele erinnern sich noch daran, wie die letzte Facebook-Anhörung verlaufen ist. Deshalb müssen die US-Behörden so viele Informationen wie möglich sammeln, um eine zufriedenstellende Antwort von Facebook zu erhalten.
Die Hauptsorge des Senats betrifft die Nutzung der enormen Ressourcen von Facebook zur Verbreitung der Blockchain-Technologie. Kanäle wie Messenger, WhatsApp und Instagram erreichen zusammen mehr als 2,5 Milliarden Menschen.
Trotz der Zusicherungen von Facebook, dass Libra von mehr als einem Dutzend Unternehmen kontrolliert werden wird, ist der Senat mit den vorliegenden Informationen schlichtweg nicht zufrieden.
Facebook wird in einem der größten Märkte der Welt, Indien, auf erheblichen Widerstand stoßen. Was die Nutzung der Plattformen in ihrer jetzigen Form angeht, hat die indische Regierung jedoch keinerlei Einwände.
Doch die Einführung von Kryptowährungen könnte potenziell sämtliche Verbindungen von Facebook zum indischen Markt kappen, aufgrund der aggressiven Haltung des Unternehmens gegenüber der Blockchain.
Dennoch bleibt uns zum jetzigen Zeitpunkt nichts anderes übrig, als abzuwarten, bis die Anhörung am 18. Juli stattfindet, und zu hoffen, dass die von der Regierung geäußerten Bedenken berechtigt sind und nicht etwa ein Versuch, eine solche potenziell weltverändernde Initiative zu untergraben.
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Giorgi Michelidze
Der aus Georgien stammende Blockchain-Enthusiast Giorgi nutzt seine Erfahrung in der Softwareentwicklung für treffende Marktkommentare und -analysen. Nach einem kurzen Engagement bei Finance Makers berichtet er nun für renommierte Websites über Krypto-News. Dabei hat er aus seiner Erfahrung gelernt: „Wenn Leute die Schwächen deiner Idee ansprechen, betrachte das nicht als Kritik.“
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