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Frankreichs zweitgrößte Bank, die Groupe BPCE, will Bitcoin für 35 Millionen Nutzer zugänglich machen

VonJai HamidJai Hamid
1 Minute Lesezeit
Groupe BPCE, die Flagge Frankreichs und Bitcoin
  • Die Groupe BPCE, Frankreichs zweitgrößte Bank, wird es 35 Millionen Kunden ermöglichen, Bitcoin über ihre Krypto-Tochter Hexarq zu kaufen, zu verkaufen und zu halten.
  • Kunden erhalten ab 2025 Zugang zu Krypto-Assets.
  • Frankreich verschärft die Krypto-Regeln mit der bevorstehenden EU-MiCA-Verordnung, während mittlerweile 12 % der französischen Bürger Kryptowährungen besitzen.

Der französische Bankenriese Groupe BPCE Berichten zufolge die Einführung von Bitcoin Investitionsdienstleistungen für seine 35 Millionen Kunden.

Dies geschieht über Hexarq, die auf Kryptowährungen spezialisierte Tochtergesellschaft von BPCE, die über eine vollständige Lizenz der französischen Finanzmarktaufsicht (Autorité des marchés financiers, AMF) verfügt. Bis 2025 wird BPCE ihren Kunden den direkten Zugang zum Kauf, Verkauf und zur Verwahrung von Kryptowährungen innerhalb ihrer Netzwerke Banque Populaire und Caisse d'Épargne ermöglichen.

Hexarq ist eines der wenigen Finanzinstitute in Frankreich, das eine PSAN-Registrierung (Digital Asset Service Provider) erhalten hat, wodurch BPCE in eine Liga mit großen Playern wie SG Forge von Société Générale aufgenommen wird.

Frankreich verschärft den Krypto-Wettbewerb

Dies alles geschieht zu einem Zeitpunkt, an dem sich Frankreich als europäischer Vorreiter in der Kryptoregulierung etabliert. Seit dem PACTE-Gesetz von 2019 müssen sich alle Krypto-Unternehmen in Frankreich bei der AMF registrieren lassen, wobei strenge Compliance-Regeln gelten.

Der Markt wächst rasant. Rund 6,5 Millionen Franzosen, das sind 12 % der Bevölkerung, besitzen mittlerweile Kryptowährungen. Dies ist ein leichter Anstieg gegenüber den 9,6 % im Jahr 2023. Die demografische Entwicklung zeigt eine interessante Entwicklung: 57 % der aktuellen Besitzer sind unter 35 Jahre alt, und Männer stellen 70 % aller Anleger.

Dieser Boom fällt zeitlich mit dem Überschreiten der 100.000-Dollar-Marke durch Bitcoin zusammen – ein Meilenstein, der weltweit für Aufsehen sorgt. Gleichzeitig geht die französische Regierung verstärkt gegen illegale Kryptogeschäfte vor, darunter auch nicht registrierte Geldautomaten. Betreiber, die gegen die Regeln verstoßen, müssen mit Geldstrafen von bis zu 30.000 Euro und möglichen Haftstrafen rechnen.

Die bevorstehende Umsetzung der EU-Verordnung über Märkte für Krypto-Assets (MiCA) am 30. Dezember wird die Harmonisierung der Kryptogesetze in der EU weiter vorantreiben. Frankreich erfüllt die MiCA-Standards bereits.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Jai Hamid

Jai Hamid

Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.

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