ehemalige der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) erwartet, dass die Aufsichtsbehörde ihre Stellungnahme zu Kryptowährungen veröffentlichen wird. Christopher Giancarlo, der die CFTC im Sommer verließ, glaubt, dass die Regulierungsbehörde „möglicherweise einige politische Maßnahmen prüfen muss“.
Die CFTC erkennt Kryptowährungen an
Giancarlo äußerte sich am 9. Oktober in einem Interview und erklärte, dass die Anerkennung von Kryptowährungen im Jahr 2019 deutlich zugenommen habe. Er sagte, dass die Regulierungsbehörden erkannt hätten, dass es nicht ausreiche, sich nur mit Krypto-Themen auseinanderzusetzen.
Giancarlo ist überzeugt, dass Libra eine wichtige Rolle gespielt hat. Er glaubt, dass Libra und digitale Zentralbankwährungen den Regulierungsbehörden des Landes die Augen geöffnet haben. Er merkte außerdem an, dass die Vorsitzende der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC ebenfalls über die Reaktion ihrer Behörde nachdenkt.
Digitaler Dollar
Giancarlo erklärte, es sei höchste Zeit, die Entwicklung eines digitalen Dollars in Erwägung zu ziehen. Mit der Einführung eines digitalen Dollars würde die US-Regierung die Hegemonie des Dollars festigen. Der Dollar dient als globale Reservewährung. Diese Position würde durch die Digitalisierung des Dollars gefestigt. Dies würde die Liquidität des Fiatgeldes erhöhen und gleichzeitig die gleiche Stabilität wie bei einer Reservewährung gewährleisten.
Giancarlo räumt jedoch ein, dass er die Federal Reserve nicht als Einlageninstitut sieht. Er will die Intermediäre nicht aus dem traditionellen Bankensystem entfernen, sondern ihnen vielmehr eine Rolle beim digitalen Dollar zuweisen.
Die CFTC steht derzeit unter der Leitung von Heath P. Tarbert. Auch im Vorstand der Behörde gab es eine Veränderung. Die neue Direktorin für Marktaufsicht, Dorothy D. DeWitts, ist eine ehemalige Mitarbeiterin von Coinbase.
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