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Die USA genehmigen ihre erste tokenisierte Aktienhandelsplattform, und es ist weder Coinbase noch Kraken

VonBrenda KananaBrenda Kanana
2 Minuten Lesezeit
Die USA genehmigen ihre erste tokenisierte Aktienhandelsplattform, und es ist weder Coinbase noch Kraken
  • Dinari war der erste in den USA zugelassene Broker-Dealer, der tokenisierte Aktien für inländische Investoren anbot.
  • Die Plattform wird tokenisierte Anteile über Blockchain-APIs an Fintech-Apps und Brokerhäuser verteilen.
  • Coinbase, Kraken und Republic bauen ihr Angebot an tokenisierten Aktien ebenfalls aus, was auf ein rasantes Branchenwachstum hindeutet.

Dinari hat als erste Plattform die US-amerikanische Zulassung für den Handel mit Blockchain-basierten Aktien börsennotierter Unternehmen für inländische Anleger erhalten. Das Unternehmen erlangte den Broker-Dealer-Status über seine Tochtergesellschaft. Dinari plant, seine lizenzierte Handelsplattform für tokenisierte Aktien im nächsten Quartal zu starten, sobald die Registrierung bei der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde (SEC) abgeschlossen ist.

Das in San Francisco ansässige Unternehmen gab bereits digitale Aktien-Token (dShares) an internationale Nutzer im Coinbase Base-Netzwerk aus. Mit der neuen Lizenz wird Dinari seinen Fokus künftig auf den amerikanischen Markt verlagern und Partnerschaften mit Brokerhäusern und Fintech-Apps über APIs eingehen, anstatt Kunden direkt zu bedienen.

In einer Stellungnahme bekräftigte CEO Gabriel Otte, dass das Unternehmen seine Transaktionen über etablierte Marktplätze abwickeln und die Token auf einer öffentlichen Blockchain verbuchen werde. Er betonte, dass es sich dabei nicht nur um die Broker-Dealer-Funktionalität handle, sondern um eine vollständige, auf der Blockchain basierende Finanzinfrastruktur.

Tokenisierte Aktien stoßen auf institutionelles und privates Interesse

Die Tokenisierung von Aktien beinhaltet die Umwandlung herkömmlicher Aktien in Blockchain-Token, die schneller und kostengünstiger abgewickelt werden können. Befürworter argumentieren, dass dieses Modell den traditionellen Handel in Echtzeit ermöglicht und den Zugang für Privatanleger, insbesondere über verschiedene Zeitzonen hinweg, erweitert.

Dinari ist registriert und erfüllt die SEC-Vorschriften, wonach Wertpapiere, einschließlich tokenisierter Wertpapiere, nur über lizenzierte Intermediäre gehandelt werden dürfen. Dieser Schritt setzt Wettbewerber wie Coinbase und Kraken unter Druck, die eine ähnliche Zulassung anstreben.

Coinbase hat ebenfalls einen Antrag auf Zulassung tokenisierter Aktien für seine Nutzer gestellt und wird, vorbehaltlich der Genehmigung, in direkten Wettbewerb mit Online-Brokern wie Robinhood und Charles Schwab treten. Kraken hingegen kündigte an, über 50 tokenisierte Aktien und ETFs auf Basis von Backed xStocks auf der Solana -Blockchain auch außerhalb der USA anzubieten.

Während Coinbase und Kraken auf die Ergebnisse ihrer Lizenzanträge warten, der Erfolg von Dinari auf vielversprechende Regulierungen in der Branche hin. 

Republik und die Expansion in private Märkte

Die Dynamik rund um die Tokenisierung beschränkt sich nicht allein auf Aktien. Kürzlich führte Republic, eine Investmentfirma mit Sitz in New York, rSpaceX ein – Blockchain-gesicherte Schuldscheine, die den Wert der SpaceX-Aktien abbilden. Diese Token werden nach einer einjährigen Haltefrist an der INX-Börse handelbar sein. Sie fungieren als Schuldscheine und sind nach Ablauf dieser einjährigen Sperrfrist an der INX-Börse verfügbar.

Der von Republic gewählte Ansatz betrifft eine breitere Gruppe von nicht börsennotierten Unternehmen wie OpenAI, Stripe und Anthropic. Obwohl Token-Inhaber kein rechtliches Eigentum an den zugrunde liegenden Aktien erwerben, erhalten sie Zugang zu positiven Entwicklungen wie Börsengängen oder Übernahmen. Dadurch erweitern sich ihre Möglichkeiten, an Pre-IPO-Deals teilzunehmen, die zuvor institutionellen Anlegern vorbehalten waren.

Laut einem aktuellen Bericht von Ripplein Zusammenarbeit mit der Boston Consulting Group (BCG) wird der Wert tokenisierter Vermögenswerte, die mit der realen Welt verknüpft sind, bis 2033 auf erstaunliche 18,9 Billionen US-Dollar ansteigen, gegenüber einem aktuellen Wert von 600 Milliarden US-Dollar. 

Das Weltwirtschaftsforum hat jedoch vor dem Wachstum der Branche gewarnt und auf Liquiditätsengpässe sowie das Fehlen internationaler Regulierungen für tokenisierte Vermögenswerte hingewiesen. Trotzdem deutet die steigende Zahl regulierter Unternehmen, die dem Markt beitreten, auf ein wachsendes Vertrauen in die Tragfähigkeit des Modells hin.

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