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Die US-Notenbank macht offiziell keinen Sinn mehr

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten
Die US-Notenbank macht offiziell keinen Sinn mehr
  • Offizielle Vertreter der US-Notenbank erwarten, dass neue Daten den Stillstand der Inflationsentwicklung bestätigen und somit zu anhaltend höheren Zinssätzen führen werden.
  • Die für März erwarteten Daten deuten auf einen leichten Anstieg des Preisindex für die privaten Konsumausgaben auf 2,6 % aufgrund höherer Energiekosten hin.
  • Der Kern-PCE, ohne Berücksichtigung von Nahrungsmitteln und Energie, dürfte ebenfalls um 0,3 % gestiegen sein und damit den Anstieg vom Februar widerspiegeln.
  • Trotz schwächerer Kern-PCE-Daten im Vergleich zum VPI deutet die Fed an, dass es vor möglichen Zinssenkungen noch länger dauern wird.

Die Vertreter der US-Notenbank erwarten weitere Daten, die darauf hindeuten, dass sich ihr Kampf gegen die Inflation stabilisiert hat, was zu einer längeren Phase höherer Zinsen führen dürfte. Die Daten dürften bestätigen, dass der Preisindex für die privaten Konsumausgaben (PCE), ein von den politischen Entscheidungsträgern bevorzugter Inflationsindikator, im März weiterhin hoch war.

Fed mit Inflationsmaßnahmen und Wirtschaftsindikatoren

Die Daten vom März deuten darauf hin, dass der PCE-Index aufgrund steigender Energiekosten im Jahresvergleich leicht auf 2,6 % ansteigen könnte. Auch der Kern-PCE, der die volatilen Lebensmittel- und Energiepreise ausklammert, dürfte gegenüber Februar um 0,3 % gestiegen sein und damit dem Anstieg des Vormonats entsprechen.

Quelle: Bloomberg

Diese Kennzahl, die zwar nicht so viel Aufsehen erregt wie der Verbraucherpreisindex, der kürzlich die Erwartungen übertraf und die Märkte verunsicherte, ist für die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) von entscheidender Bedeutung. Fed-Chef Jerome Powell und andere Fed-Vertreter haben eine vorsichtige Herangehensweise signalisiert und deutlich gemacht, dass es länger dauern wird, bis ein rückläufiger Inflationstrenddenterkennbar ist, bevor Zinssenkungen in Betracht gezogen werden.

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) wird in der kommenden Woche, bis zur zweitägigen Sitzung am 1. Mai, wie üblich eine ruhige Phase vor der Sitzung einhalten. Am Freitag werden nicht nur neue Inflationszahlen, sondern auch Daten zu den Konsumausgaben und Einkommen der privaten Haushalte für März veröffentlicht. Ökonomen prognostizieren einen deutlichen Anstieg der Konsumausgaben für Waren und Dienstleistungen, gestützt durch eintronBeschäftigungswachstum, und erwarten zudem ein beschleunigtes Einkommenswachstum.

Weitere Einblicke wird die erste Schätzung der Regierung zum Wirtschaftswachstum des ersten Quartals liefern, das sich wahrscheinlich gegenüber dem kräftigen Tempo des vorangegangenen Zeitraums verlangsamt hat, aber weiterhin über dem liegt, was die Federal Reserve langfristig für nachhaltig hält.

Zu den weiteren Berichten, die demnächst veröffentlicht werden, gehören ein Gesamtindex der Aktivität im verarbeitenden Gewerbe und im Dienstleistungssektor sowie Zahlen zu Neubauverkäufen. Die Universität Michigan wird im Laufe der Woche außerdem ihre endgültige April-Einschätzung der Verbraucherstimmung und der Inflationserwartungen veröffentlichen.

Weltwirtschaft und der US-Dollar

Als sich diese Woche führende Vertreter der globalen Finanzwelt in Washington zu den Frühjahrstagungen von IWF und Weltbank trafen, kristallisierten sich zwei wichtige Themen heraus. Erstens: Die unerwartet starke US-Wirtschaft beflügelt das globale Wachstum – eine positive Entwicklung, die von vielen begrüßt wird. Gleichzeitig stellt diesestronUS-Wachstum die Welt jedoch vor Herausforderungen und verkompliziert die wirtschaftliche Lage. Die Stärke der US-Wirtschaft zwingt die Federal Reserve, die Zinsen hoch zu halten, um die anhaltende Inflation zu bekämpfen – eine Situation, die Finanzstrategien weltweit erschwert.

Die hohen US-Zinssätze machen amerikanische Staatsanleihen mit einer Rendite von fast 5 % im Vergleich zu anderen Anlagen zu einertracInvestition, was dazu führt, dass internationale Investoren andere Anlagemöglichkeiten meiden.

Zudem beeinflusst dertronDollar die Wechselkurse, verteuert US-Importe für andere Länder und verbilligt deren Waren auf dem US-Markt. Dieses Szenario hat jedoch auch eine Schattenseite: Es verteuert introngehandelte Rohstoffe wie Öl, Gas, Getreide und Stahl, die in US-Dollar gehandelt werden, und treibt so die globalen Kosten in die Höhe.

Es bleibt die Frage, ob die Welt eine starke US-Wirtschaft oder ein moderates Wachstum bevorzugttron. wünscht sich kein Land eine Rezession, doch besteht die Hoffnung, dass die US-Regierung eine Verschärfung der Inflation durch übermäßige Defizitfinanzierung oder protektionistische Maßnahmen vermeidet defiWie die geschäftsführende Direktorin des IWF, Kristalina Georgieva, treffend feststellte: „Alle Augen sind auf die USA gerichtet“, was die globale Abhängigkeit von der amerikanischen Wirtschaftspolitik unterstreicht.

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Jai Hamid

Jai Hamid

Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.

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