Laut einem aktuellen Bericht wird die Financial Action Task Force (FATF) ihren Mitgliedstaaten Richtlinien zur Regulierung digitaler Vermögenswerte vorlegen. Diese Entwicklung dürfte Auswirkungen auf die Anonymität der Kunden von Kryptobörsen haben.
Die Financial Action Task Force (FATF) hat mit der Ausarbeitung von Richtlinien zur Verhinderung von Geldwäsche begonnen und wird nun mit assoziierten Ländern an Regeln und Vorschriften für Kryptowährungen und -fonds zusammenarbeiten. Die Empfehlung bezüglich Kryptobörsen und Vermögensverwaltung umfasst die Erfassung von Informationen über Nutzer, die Transaktionen von mehr als eintausend US-Dollar durchführen.
Die Financial Action Task Force (FATF) ist eine zwischenstaatliche Organisation, die sich der Bekämpfung von Terrorismusfinanzierung und Geldwäsche widmet. Berichten zufolge wird die Organisation ihre Richtlinien am 21. Juni 2019 veröffentlichen.
Eric Turner, Forschungsdirektor des Kryptoanalyseunternehmens Messari, erklärte, die Auswirkungen der Richtlinien hingen direkt von der Anzahl der Mitgliedstaaten dent Darüber hinaus bezeichnete er die Empfehlung der FATF als große Bedrohung für die Kryptomärkte.
Darüber hinaus vertritt John Roth, Chief Compliance and Ethics Officer von Bittrex, die Ansicht, dass ein Widerspruch zwischen den Empfehlungen und der Funktionsweise der Blockchain-Technologie besteht. Der Manager der Kryptobörse erklärte, die Einhaltung der Empfehlungen würde sich als kostspielig und schwierig umzusetzen erweisen.
FATF-Empfehlungen stellen eine potenzielle Bedrohung für Kryptowährungen und Börsen dar