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Facebook ist mittlerweile mit betrügerischen Libra-Seiten übersät.

VonGiorgi MichelidzeGiorgi Michelidze
1 Minute Lesezeit
Libra-Betrug auf Facebook

Libra-Betrug auf Facebook

Die Washington Post hat schnell daran gearbeitet, betrügerische Seiten auf Facebook zudent, die versuchen, sich als echte Libra-Zentren auszugeben.

Mehrere Seiten wurden bereits bei Facebook gemeldet und umgehend gesperrt. Alle Betrüger verwendeten Elemente wie das Facebook-Logo, das Design von Libracoin, Zuckerbergs Gesicht usw., was letztendlich zu einem durchaus glaubwürdigen Fall führte.

Diejenigen, die darauf hereingefallen sind, konnten sich wahrscheinlich nicht vorstellen, dass Facebook sein eigenes Produkt auf seiner eigenen Plattform ungeschützt vor Betrügern lässt, aber viele irrten sich.

Es scheint, dass sich das Facebook-Team viel mehr auf die Dutzenden von Beschwerden konzentriert, die es von Regierungsbeamten auf der ganzen Welt erhält, und dass es die vielen betrügerischen Seiten, die überall auf der Website auftauchen, nicht bemerkt hat.

Die meisten Seiten würden den Namen von Libra oder Facebook verwenden und die Opfer auf eine Drittanbieter-Website weiterleiten, wo Libra-Token vergünstigt angeboten würden. Natürlich gibt es keine vergünstigten Libra-Token, und das gesamte ausgegebene Geld würde spurlos verschwinden.

Es ist verständlich, dass Menschen auf Facebook selbst auf diesen Trick hereinfallen, aber dennoch verfügt Facebook, genau wie Twitter oder andere legitime soziale Medien, über Methoden zurdentvertrauenswürdiger großer Unternehmen, und zwar über ein sogenanntes Verifizierungszeichen.

Es handelt sich um das kleine blaue Häkchen, das man auf den Profilen von Prominenten und Unternehmen sieht. Dass es auf einer Libra-Seite fehlte, hätte ein eindeutiger Hinweis sein müssen.

Ganz gleich, welchen Rabatt man Investoren für Libra anbietet, muss man bedenken, dass die Kryptowährung noch gar nicht auf dem Markt ist.

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Giorgi Michelidze

Giorgi Michelidze

Der aus Georgien stammende Blockchain-Enthusiast Giorgi nutzt seine Erfahrung in der Softwareentwicklung für treffende Marktkommentare und -analysen. Nach einem kurzen Engagement bei Finance Makers berichtet er nun für renommierte Websites über Krypto-News. Dabei hat er aus seiner Erfahrung gelernt: „Wenn Leute die Schwächen deiner Idee ansprechen, betrachte das nicht als Kritik.“

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