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Die Geschäftstätigkeit in der Eurozone stagniert im Juni

VonCollins J. OkothCollins J. Okoth
3 Minuten Lesezeit
Die Geschäftstätigkeit in der Eurozone stagniert im Juni
  • Laut PMI-Daten zeigte die Geschäftstätigkeit in der Eurozone im Juni keine Fortschritte, was auf die schwache Entwicklung des verarbeitenden Gewerbes und des Dienstleistungssektors zurückzuführen ist. 
  • Die zunehmenden globalen geopolitischen Unsicherheiten und die steigenden Preise im privaten Sektor könnten eine geldpolitische Lockerung in den kommenden Monaten erschweren.
  • Deutschland, die größte Volkswirtschaft des Währungsraums, verzeichnete im Juni einen PMI von 50,4, nach 48,5 im Mai. Auslöser war ein Nachfrageanstieg aus dem verarbeitenden Gewerbe.

Die Geschäftstätigkeit in der Eurozone blieb im Juni unverändert, der Einkaufsmanagerindex (PMI) lag bei 50,2 Punkten. Die Stagnation wird mit der schwachen Lage im verarbeitenden Gewerbe und im Dienstleistungssektor der Region in Verbindung gebracht. Deutschland, die größte Volkswirtschaft der Eurozone, verzeichnete einen Anstieg auf 50,4 Punkte, nach 48,5 Punkten im Mai. Dieser Anstieg ist auf die hohe Nachfrage im verarbeitenden Gewerbe zurückzuführen.

des Einkaufsmanagerindex (PMI) Daten deuten auf eine Stagnation sowohl im Dienstleistungs- als auch im Produktionssektor hin.

Der Einkaufsmanagerindex (PMI) blieb gegenüber Mai unverändert und erreichte 50,2 Punkte. Er lag damit leicht unter den Markterwartungen von 50,5 Punkten und nur knapp über dertracvon 50 Punkten. Der Dienstleistungssektor legte wie erwartet von 49,7 auf 50 Punkte zu, der PMI für das verarbeitende Gewerbe blieb unverändert bei 49,4 Punkten, und die Prognose wurde auf 49,8 Punkte angehoben.

Trotz sich lockernder Finanzbedingungen stagniert die Wirtschaftstätigkeit in der Eurozone

Dr. Cyrus de la Rubia, Chefökonom der Hamburg Commercial Bank, erklärte, die Wirtschaft der Eurozone habe seit sechs Monaten Schwierigkeiten, wieder in Schwung zu kommen. Er sprach von minimalem Wachstum, wobei die Aktivität im Dienstleistungssektor stagniere und die Industrieproduktion nur moderat steige.

Die Geschäftstätigkeit in der Region blieb trotz der lockeren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) unverändert. Die EZB hat ihren Einlagenzins kürzlich um 25 Basispunkte auf 2,00 % gesenkt.

Die regionalen Unterschiede treten immer deutlicher hervor, wobei Deutschland, die größte Volkswirtschaft der Region, nur ein leichtes Wachstum verzeichnet. Der vorläufige Einkaufsmanagerindex (PMI) stieg im Juni auf 50,4 Punkte, nach 48,5 Punkten im Mai. Auslöser des Anstiegs war die gestiegene Nachfrage im verarbeitenden Gewerbe – der stärkste Zuwachs seit drei Jahren. De la Rubia erklärte, es bestehe eine gute Chance, dass Deutschland nach zwei Jahren Stagnation endlich den Trend zu einem kontinuierlichen, stockenden Wachstum durchbrechen werde. 

Der deutsche Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor stieg im Juni 2025 auf 49,4 Punkte, nach 47,1 Punkten im Mai, und übertraf damit die Markterwartungen von 47,5 Punkten. Die Daten zeigten einen leichten Anstieg der Aktivität, was eine Wende nach dem dreimonatigen Abschwung markierte, der hauptsächlich durch die von Trump verursachten Handelskriege.

Deutschland setzte seinen Abwärtstrend jedoch fort, wobei der Gesamt-PMI im Juni von 49,3 im Mai auf 48,5 fiel. Dies ist der zehnte monatliche Rückgang in Folge.

Die Geschäftstätigkeit im Produktions- und Dienstleistungssektor ging zurück. Unternehmen nannten als Gründe die geringe Inlandsnachfrage, den verschärften internationalen Wettbewerb und die Unsicherheit im Welthandel. Die Umsätze sanken im Juni den dreizehnten Monat in Folge deutlich, wobei die Auftragseingänge der Industrie einen starken Rückgang verzeichneten, wie zuletzt im Februar.  

Die Märkte in der Eurozone bleiben unsicher 

Jonas Feldhusen, Juniorökonom bei HCOB, sagte, die Aussichten seien getrübt. Seiner Ansicht nach stelle sich die Frage, ob der Rückgang der Industrieproduktion in diesem Monat nur eine vorübergehende Schwächephase darstelle oder das Ende des Aufwärtstrends markiere.

Anhaltende Kostensteigerungen im Dienstleistungssektor und erneute geopolitische Spannungen könnten die geldpolitische Lockerung in den kommenden Monaten trotz nachlassendem Inflationsdruck im Gütersektor weiter erschweren. Die Märkte erwarten, dass die EZB ihren Leitzins bei ihrer nächsten Sitzung am 23. und 24. Juli unverändert bei 2,00 % belässt. 

Der US- Angriff auf den Iran am Wochenende hat die ohnehin angespannte Wirtschaftslage weiter verschärft und die Befürchtung eines langwierigen Konflikts im Nahen Osten neu entfacht. Der Krieg könnte potenziell die Ölpreise in die Höhe treiben, da mindestens 20 % der weltweiten Rohöllieferungen durch die Straße von Hormus

Trumps 90-tägige Aussetzung des Abkommens über gegenseitige Zölle läuft aus und sorgt für zusätzliche Unsicherheit in der Region. Die Verhandlungen dauern zwar noch an, doch Europa hat noch kein Handelsabkommen erzielt, um eine weitere Welle von Störungen im Wirtschaftsleben zu vermeiden. 

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