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Enigma ICO-Strafverfahren – SEC verhängt Geldstrafe von 50.000 US-Dollar und Rückerstattungen

VonGurpreet ThindGurpreet Thind
2 Minuten Lesezeit
Enigma ICO: SEC-Maßnahmen gegen Unternehmen verhängen Geldstrafe und Rückerstattungen

Die Enigma dem ICO sind abgeschlossen und haben einige interessante Ergebnisse gebracht. Die US-Börsenaufsicht SEC intensiviert ihre Untersuchung und fördert dabei weitere Beweise zutage. Das jüngste Urteil besagt, dass Enigma eine angemessene Geldstrafe zahlen und die geschädigten Anleger ihr Geld zurückerstatten müssen.

Die Ermittlungen begannen 2017, und dem Unternehmen wird vorgeworfen, Kapital durch ein nicht registriertes Wertpapierangebot beschafft zu haben. In ihrer offiziellen Erklärung die SEC dass das Unternehmen eine Einigung mit der Behörde erzielt hat.

Enigma hat zugestimmt, die Gelder der Investoren über ein transparentes Verfahren zurückzuzahlen. Darüber hinaus werden die ENG-Token gemäß geltendem Recht als Wertpapiere registriert, regelmäßige Berichte müssen eingereicht werden, und es wird eine Strafe von 50.000 US-Dollar fällig.

Die Razzia gegen Enigma ICOs offenbart die Gefahren von Initial Coin Offerings

2017 startete Enigma ein ICO für den ENG-Token und sammelte dabei 45 Millionen US-Dollar ein. Ein Jahr später kooperierte Enigma mit einem bekannten Anbieter dezentraler Lösungen, um Datenschutzlösungen und erweiterte Funktionen zu realisieren. Laut SEC bezeichnete Enigma die ENG-Token als Wertpapiere. Die Behörde erhielt jedoch weder während noch nach dem ICO eine entsprechende Meldung, die die Enigma-Token als Wertpapiere einstufte.

Die Untersuchung der SEC im Rahmen des Enigma-Projekts ergab weiterhin, dass das ICO nicht den geltenden Vorschriften entsprach. In ihrem abschließenden Beschluss ordnete die Kommission die entsprechende Entschädigung der Anleger an. Darin wird festgehalten, dass alle Anleger über das Wertpapierangebot – unabhängig davon, ob es sich um digitale oder konventionelle Vermögenswerte handelt – umfassend informiert werden müssen.

John Dugan, stellvertretender Leiter der SEC-Niederlassung in Boston, erklärte, die Anordnung regele eindeutig die Entschädigung der betrogenen Anleger. Enigma sei zudem verpflichtet, seinen Anlegern weitere Informationen zum ICO bereitzustellen. Der ENG-Token hat sich bisher nicht zu den Meldungen über das Vorgehen der SEC gegen Enigma im Zusammenhang mit dem ICO geäußert. Die SEC verfolgt seit einem Jahr aktiv Kryptobetrug und verdächtige ICO-Angebote.

Titelbild von Pixabay

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