Ein Bundesrichter in Washington, D.C., hat geurteilt, dass Elon Musk eine dauerhafte und einflussreiche Rolle innerhalb der Bundesregierung innehat, und wies die Argumentation des Weißen Hauses zurück, dass seine Position lediglich beratender Natur sei.
Diese Entscheidung fiel am Dienstag, wie aus von Cryptopolitan Gerichtsdokumenten hervorgeht, und bestätigt, dass Elons Kontrolle über das Department of Government Efficiency (DOGE) nicht kurzfristig oder informell, sondern aktiv und dauerhaft ist.
Die im Februar von Generalstaatsanwälten aus 14 US-Bundesstaaten unter der Führung von New Mexico eingereichte Klage nennt Elon Musk, DOGE unddent Donald Trump direkt und behauptet, dass Musk keine rechtliche Befugnis habe, tiefgreifende Änderungen auf Bundesebene vorzunehmen, da er kein vom Senat bestätigter Beamter sei.
Die Staaten behaupten außerdem, dass DOGE, das vom Kongress nicht anerkannt wird, sich unbefugten Zugriff auf sensible Regierungsdaten verschafft hat und ohne rechtliche Grundlage agiert.
Der Richter wies die Argumentation des Weißen Hauses bezüglich des DOGE-Gesetzes zurück, sprach Trump frei, ließ den Fall aber weiterlaufen
Das Weiße Haus, das die Klage abweisen lassen wollte, bezeichnete Elon als vorübergehenden Berater von Donald Trump. Richterin Tanya Chutkan wies diese Darstellung jedoch zurück.
In ihrer Urteilsbegründung schrieb sie, dass sich Elons Einfluss „ohne erkennbare Grenzen“ über die gesamte Exekutive erstrecke und dass die Bundesregierung nicht beweisen konnte, dass seine Rolle lediglich beratender Natur sei.
Der Richter sagte, die Staaten hätten genügend Beweise vorgelegt, um zu zeigen, dass Elon „eine dauerhafte Position innehat“ und „erhebliche Autorität ausübt“, obwohl er nie offiziell vom Kongress ernannt wurde.
Elons Mission im Rahmen von DOGE, die auf die Senkung der Staatsausgaben abzielt, umfasste die Schließung von Behörden, die Entlassung von Mitarbeitern, die Löschung von Bundeswebseiten und die Abschaffung von Systemen. Die Klage argumentiert, dass diese Maßnahmen gegen die Verfassung verstoßen, da er kein bestätigter Beamter ist.
Richter Chutkan akzeptierte auch die Behauptung, dass DOGE auf private, geschützte Informationen zugegriffen habe, und bezeichnete sie als gültigen Schadensersatzanspruch, der tron genug sei, um das Verfahren fortzusetzen.
Donald wurde jedoch als Angeklagter freigesprochen. Richter Chutkan urteilte, dass das Gericht einen amtierendendent nicht an der Ausübung seiner Pflichten hindern kann.
Sie merkte an, dass derdent gemäß der Ernennungsklausel zwar ein „weitgehendes Ermessen“ bei der Nominierung von Amtsträgern habe, diese Positionen aber dennoch einer ordnungsgemäßen Bestätigung bedürfen – im Fall von Elon sei dies nicht der Fall gewesen.

