EZB-Präsident De Guindos sagt, die Zinssätze seien auf dem richtigen Niveau, sofern sich die Wirtschaftslage nicht grundlegend ändert

- De Guindos sagt, die EZB sehe derzeit keine Notwendigkeit, die Zinssätze zu ändern.
- Jede künftige Zinsentscheidung wird von der Veröffentlichung der Inflationsdaten und den vorherrschenden wirtschaftlichen Bedingungen abhängen.
- Die EZB bleibt aufgrund der anhaltenden globalen Handels- und geopolitischen Risiken vorsichtig.
Derdent der Europäischen Zentralbank (EZB), Luis de Guindos, erklärte, dass das derzeitige Leitzinsniveau der Bank angemessen sei – vorausgesetzt, die wirtschaftlichen Aussichten und die Inflationsprognose bleiben im Großen und Ganzen wie erwartet.
zufrieden sei geldpolitischen Kursbleibedent und bereit sei zu handeln, falls sich die zugrunde liegenden Bedingungen verschlechtern oder von den Erwartungen abweichen.
Die EZB erklärt, die Zinssätze seien stabil
In einem Interview mit der portugiesischen Tageszeitung Diário de Notícias sagte De Guindos, dass die Leitzinsen der EZB angesichts der aktuellen Wirtschaftsprognosen „auf dem richtigen Niveau“ seien.
Er betonte jedoch, dass die politischen Entscheidungsträger weiterhin wachsam bleiben. „Sollte die Inflationsentwicklung von den Erwartungen abweichen oder Prognosen angepasst werden müssen und die Transmission nicht korrekt funktionieren, werden wir gegebenenfalls Maßnahmen ergreifen“, erklärte er. Diese Äußerungen folgen auf die Entscheidung der Zentralbank vom 30. Oktober, den Leitzins unverändert bei 4,25 %, den Einlagensatz bei 3,75 % und den Spitzenrefinanzierungssatz bei 4,50 % zu belassen.
De Guindos sagte, die EZB werde die Zinssätze nur dann ändern, wenn sich die Inflation nicht dem Zielwert der Bank oder wenn die Wirtschaft schneller oder langsamer wächst als erwartet.
Er sagte, die Pandemie habe der Wirtschaft zu schaffen gemacht, doch nach vielen Jahren erhole sich die Lage nun. Er erklärte außerdem, die Bank müsse besonnen und umsichtig handeln, da politische Spannungen, Probleme in den Lieferketten und plötzliche Veränderungen in der Weltwirtschaft die aktuelle Situation schnell beeinflussen könnten.
Aufgrund der aktuellen Politik steigen Gehälter und Preise stetig, nicht rasant. Sollte sich diese Entwicklung fortsetzen, können Haushalte und Unternehmen ihre Zukunft planen, ohne übermäßigen Druck auf Konsum- oder Kreditaktivitäten auszuüben.
Gesetzgeber sagen, dass globale Risiken weiterhin bestehen
Im Oktober verhängten die USA neue Zölle auf Importwaren, doch die Auswirkungen auf die Preise in Europa waren ungewiss. Die Zölle könnten Importwaren verteuern, den Handel zwischen den Ländern verlangsamen, die Nachfrage nach europäischen Exporten verringern und zu einem geringeren globalen Wirtschaftswachstum führen.
Die EZB wird die Wirtschaftslage sorgfältig beobachten, anstatt die Zinssätze vorschnell anzupassen, da sie sich auf verlässliche Daten stützen will. Die Bank wies zudem darauf hin, dass auch andere externe Faktoren wie die Weltpolitik und die anhaltenden Handelskonflikte die wirtschaftliche Erholung Europas verlangsamen könnten, weshalb Geduld gefragt sei.
Bis zur Sitzung im Dezember wird die Bank über ausreichende Daten zur Wirtschaftsentwicklung verfügen und in der Lage sein, fundiertere Entscheidungen hinsichtlich der Zinssätze zu treffen.
Andere EZB-Mitglieder erklärten ebenfalls, dass die Zinssätze stabil seien und daher weder übermäßige Ausgaben fördern noch das bereits begonnene Wachstum bremsen würden. Die EZB werde die Wirtschaft vor externen Schocks schützen und ein stetiges Wachstum gewährleisten können.
Die Inflation nähert sich allmählich dem EZB-Zielwert von 2 %, was darauf hindeutet, dass die aktuelle EZB-Politik positive Auswirkungen auf die Wirtschaft hat. Allerdings entwickeln sich einige Länder und Branchen besser als andere. Die EZB hat keine abrupten Änderungen vorgenommen, da diese ungleichmäßige Erholung in noch fragilen Wirtschaftsbereichen Probleme verursachen könnte.
Änderungen der Zinssätze benötigen Monate, um sich vollständig auf die Wirtschaft auszuwirken. Reagiert die Bank zu schnell, könnte dies positive Entwicklungen oder ein nachhaltiges Wachstum in der Zukunft gefährden. Die EZB möchte auf Basis klarer Fakten handeln und sich nicht auf Nachrichten oder vorübergehende Preis- oder Handelsschwankungen verlassen.
Die Zentralbank scheint vorerst zufrieden damit zu sein, den eingeschlagenen Kurs beizubehalten, da die Inflation nachlässt und sich die Wirtschaft stabilisiert. Dennoch werden die politischen Entscheidungsträger die kommenden Inflationszahlen und Wirtschaftsdaten genau im Auge behalten.
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