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EZB-Chef Vujcic sagt, die Geldpolitik sei auf trac, die Inflation stabilisiere sich

VonNellius IreneNellius Irene
3 Minuten Lesezeit
EZB-Chef Vujcic sagt, die Geldpolitik sei auf trac, die Inflation stabilisiere sich
  • EZB-Vertreter Boris Vujcic sagte, die Politik funktioniere und eine Zinssenkung sei in naher Zukunft unwahrscheinlich.
  • Das digitale Euro-Projekt der EZB stößt auf Widerstand vonseiten der Gesetzgeber und großer Banken.
  • Das Wirtschaftswachstum bleibt stabil, und die Inflation liegt nahe am Zielwert von 2%.

EZB-Ratsmitglied Boris Vujcic bekräftigte, dass die Geldpolitik auf dem richtigen tracsei, und fügte hinzu, die Bank habe ihr Mandat erfüllt. Er merkte an, dass es gelungen sei, die Inflation zu senken, ohne eine Rezession auszulösen.

Seine Äußerungen erfolgen eine Woche, nachdem die EZB die Zinssätze zum dritten Mal in Folge unverändert gelassen hat unddent , dass ihr geldpolitischer Kurs geeignet ist, die Inflation zu kontrollieren, ohne das Wachstum zu beeinträchtigen.

damaligedent EZB-Präsidentin Christine Lagarde stellte fest, dass die der Eurozone gute Fortschritte gemacht habe, sich aber in einer Phase der Unsicherheit befinde. Sie betonte, dass die Zentralbanktrontrotz der anhaltenden globalen geopolitischen Spannungen

Vujcic findet es besorgniserregend, dass die Funds von Privatanlegern die von Hedgefonds übertreffen

Bei einer Inflation von knapp 2 % und einemtronals erwarteten BIP-Wachstum im dritten Quartal ist eine Senkung des Einlagensatzes, der nach acht Senkungsrunden weiterhin bei 2 % liegt, in absehbarer Zeit unwahrscheinlich.

Die EZB wird vorlegen neue Quartalsschätzungen und die Inflationslage präzisieren. Dennoch befürchten einige EZB-Mitglieder, dass die Prognosen für die nächsten drei Jahre Werte unterhalb des Zielwerts ausweisen könnten. Analysten halten eine Zinssenkung im nächsten Monat für unwahrscheinlich, die Wahrscheinlichkeit dafür bis Mitte 2026 liegt jedoch noch bei 40 Prozent.

Vujcic wies auf potenzielle Gefahren für die europäische Wirtschaft hin und warnte vor mangelnder Haushaltsdisziplin sowie Anzeichen überbewerteter Märkte. Besonders besorgniserregend sei, dass die Rücknahmen bei Publikumsfonds jene von Hedgefonds überstiegen. „Das ist in der Regel ein Zeichen dafür, dass etwas Unangenehmes bevorsteht“, erklärte er. Dennoch betonte er, die Geldpolitik der Bank sei „gut aufgestellt“

Luis de Guindos,dentder EZB, argumentierte am Donnerstag, die Bank sei mit den aktuellen Zinssätzen zufrieden und erwarte, dass ein Rückgang der Inflation unter 2 % nur von kurzer Dauer sein werde. Prognosen zufolge soll die Inflation im nächsten Jahr unter 2 % fallen. Einige Entscheidungsträger befürchteten jedoch, dies könne die Inflationserwartungen auf einem sehr niedrigen Niveau verankern, ähnlich wie vor der Pandemie.

„Sollte es zu einer Unterschreitung des Zinssatzes kommen, wird dies nur vorübergehend sein. Wir können mit dem aktuellen Zinsniveau zufrieden sein. Ich denke, die Annäherung an 2 % ohne Über- oder Unterschreitung des Zinssatzes ist nun das wichtigste Basisszenario für Prognosen“, erklärte de Guindos.

Er fügte hinzu, dass die jüngsten Wirtschaftsdaten ein solides, wenn auch moderates Wachstum von rund 1 % zeigten, das dem Potenzial des Währungsraums entspreche. Daher seien die politischen Entscheidungsträger nun etwas optimistischer und gingen davon aus, dass sich die Wirtschaft tracmit den Prognosen der EZB entwickeln werde.

Die EZB hat weiterhin Schwierigkeiten, Unterstützung für ihr digitales Euro-Projekt zu gewinnen

Die EZB steht bei der Umsetzung ihres Projekts für den digitalen Euro vor Schwierigkeiten, da der geplante Start im Jahr 2029 auf zunehmenden Widerstand von EU-Gesetzgebern und Finanzinstitutionen stößt. Ein Konsortium aus 14 Kreditinstituten, darunter die Deutsche Bank, BNP Paribas und ING, warnt davor, dass der digitale Euro private Zahlungssysteme verdrängen könnte. Die Banken argumentieren, dass der geplante digitale Euro für Privatkunden zwar dieselben Zwecke wie bestehende private Alternativen erfüllen würde, den Nutzern aber keinen Mehrwert böte.

Fernando Navarrete, ein konservativer spanischer Abgeordneter, der die parlamentarische Bewertung des digitalen Euro überwacht, hat sich für eine abgeschwächte Version des Plans eingesetzt.

Laut einem Bericht, den er vergangene Woche veröffentlichte, ist Navarrete der Ansicht, dass der digitale Euro primär als Offline-Alternative zu cashfungieren sollte und nicht, wie von der EZB geplant, als digitales Echtzeit-Zahlungssystem. Er merkte an, dass die Integration von Online-Zahlungsfunktionen das Risiko berge, ein konkurrierendes Zahlungsökosystem zu schaffen, das private Systeme daran hindern könnte, EU-weit flächendeckend präsent zu sein. 

Navarrete argumentierte, dass eine Online-Version des digitalen Euro nur dann eingeführt werden sollte, wenn europäische Zahlungsunternehmen nicht effektiv mit US-Giganten konkurrieren können.

Die EZB begann 2020, die Idee eines digitalen Euro zu prüfen. Letzte Woche beschloss der EZB-Rat, die Vorbereitungen für die Einführung des digitalen Euro bis 2029 voranzutreiben; eine Pilotphase ist für 2027 geplant.

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