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Trump-Musk DOGE löscht „3,2 Millionen Geister“ aus Sozialversicherungsakten

VonFlorence MuchaiFlorence Muchai
3 Minuten Lesezeit
  • Das von Elon Musk gegründete Department of Government Efficiency (DOGE) löscht im Rahmen einer Sparmaßnahme der Bundesregierung 3,2 Millionen veraltete Sozialversicherungsdatensätze.
  • Musk verteidigt die Aufräumarbeiten und behauptet, die Verschwendung von Steuergeldern gehe weit über Betrug hinaus, während Kritiker vor möglichen Verstößen gegen rechtliche und ethische Grundsätze warnen.
  • Ein Bundesrichter untersagt DOGE den weiteren Zugriff auf Daten der Sozialversicherung und begründet dies mit Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes der persönlichen Daten von Rentnern.

Das von Tesla-Chef Elon Musk mitgegründete Department of Government Efficiency (DOGE) hat Berichten zufolge über 3,2 Millionen veraltete Datensätze der US-Sozialversicherungsbehörde (SSA) gelöscht. Die Behörde enthielt Daten von Millionen von Personen, die trotz eines Alters von über 120 Jahren noch als lebend geführt wurden, einige sogar mit über 200 Jahren.

Die Sozialversicherung führt seit zwei Wochen eine umfassende Bereinigung ihrer Datensätze durch. Rund 3,2 Millionen Kontoinhaber, alle über 120 Jahre alt, wurden nun als verstorben markiert. Weitere Arbeiten sind noch erforderlichDOGE teilte auf X

Musk teilte einen Beitrag vom 20. März, in dem es um die Maßnahme der Behörde ging, erneut und erklärte: „Bereinigung der Betrugsakte.“

DOGE kürzt weiterhin die Staatsausgaben

Laut Regierungsangaben, die DOGE am 8. März zitierte, waren in der Datenbank der Sozialversicherung 1.357.967 Personen im Alter zwischen 150 und 159 Jahren als lebend verzeichnet. Bis zum 17. März sank diese Zahl um 186.415 auf 1.171.552. Insgesamt wurden 3.261.057 Personen als verstorben neu klassifiziert.

Die Existenz dieser Unterlagen bedeutet nicht zwangsläufig, dass dem Verstorbenen noch Leistungen gezahlt wurden, aber die Trump-Regierung ist überzeugt, dass dies zu Ineffizienzen im System führen könnte.

DOGE, das mehrere spezielle Regierungsangestellte und Mitarbeiter zur Unterstützung der Überprüfung der Sozialversicherung eingestellt hat, konzentriert sich darauf, finanzielle Misswirtschaft in den Bundesbehörden aufzudecken. 

unterstützte Regierungsinitiativedenttractrac tractractractrac tractracdem Abbau Tausender Bundesstellen und sogar zur Auflösung ganzer Behördenwie der United States Agency for International Development (USAID) geführt.

Musk behauptet, das Sozialversicherungsprogramm sei betrügerisch, andere widersprechen

Musk, der sich wiederholt kritisch über die Ineffizienz der Regierung geäußert hat, bezeichnete die Sozialversicherung als „Schneeballsystem“ und deutete an, dass der Sozialbetrug die Steuerzahler jährlich bis zu 700 Milliarden Dollar kosten könnte. 

Dennoch schätzte ein Bericht des Generalinspekteurs aus den Jahren 2015 bis 2022, dass sich die unrechtmäßigen Zahlungen auf 72 Milliarden US-Dollar beliefen, weniger als 1 % der gesamten Leistungen, wobei 23 Milliarden US-Dollar nicht zurückgefordert wurden.

In einem Podcast des texanischen Senators Ted Cruz Anfang dieser Woche behauptete der Tesla-Chef, dass die meisten finanziellen Missstände eher auf Verschwendung als auf vorsätzlichen Betrug zurückzuführen seien.

„Meiner Meinung nach sind 80 Prozent davon Verschwendung und 20 Prozent Betrug“, sagte Musk. „Aber es gibt eben auch Grauzonen.“

Er verwies auf Fälle, in denen Zahlungen aufgrund bürokratischer Nachlässigkeit weiterhin an Unternehmen flossen. „Ist das nun Verschwendung oder Betrug?“, fragte Musk, worauf Cruz antwortete: „Beides.“

Dennoch wird der Mitbegründer von DOGE in den sozialen Medien dafür kritisiert, dass er „Falschinformationen“ über die Akten älterer Menschen im Programm verbreite.

„Noch einmal – KEIN Betrug. Es handelt sich um Buchhaltungsfehler, die der Generalinspektor bereitsdenthat. Niemand über 120 Jahre bezog Sozialversicherungsleistungen. Die Bereinigung der Unterlagen ist gut, aber WARUM muss man über Betrug lügen?“, fragte auf X.

Bundesrichter blockiert DOGEs Zugriff auf Sozialversicherungsdaten

Wie berichtete Cryptopolitan CryptopolitanUS-Bezirksrichterin Ellen L. Hollander am Donnerstag eine einstweilige Verfügung, die Musks Team den weiteren Zugriff auf Sozialversicherungsdaten untersagt.

Der Bundesrichter erließ die Entscheidung vom Bezirk Maryland aus und untersagte DOGE damit, weiterhin sensible SSA-Daten einzusehen oder bereits gesammelte Informationen zu speichern. 

Die Kläger, darunter die American Federation of State, County, and Municipal Employees, befürchteten, dass das Vorhaben den Datenschutz für Millionen von Sozialversicherungsempfängern verletzen könnte.

Richter Hollander schrieb in einem 137-seitigen Gutachten, dass Rentner eine „berechtigte Erwartung“ hätten, dass ihre persönlichen Daten geschützt blieben, wenn sie Finanz- und Bankdaten an die SSA übermittelten.

Der uneingeschränkte Zugriff der SSA auf personenbezogene Daten an das DOGE-Team ohne Angabe von Gründen und/oder ohne angemessene Schulung, Detailvereinbarungen und/oder Hintergrundüberprüfungen aller Mitglieder des DOGE-Teams wäre für einen objektiv vernünftigen Menschen höchst anstößig“, erklärte Hollander.

Sie wies außerdem darauf hin, dassdentDaten wie Sozialversicherungsnummern und Finanzdaten als privat und sensibel gelten. Die einstweilige Verfügung bleibt zwei Wochen lang in Kraft.

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