Steuer auf digitale Token in Singapur eingeführt – revolutioniert das die Kryptoindustrie?

Die in Singapur eingeführte Steuer auf digitale Token erweist sich als Glücksfall. Der Schritt kommt genau zum richtigen Zeitpunkt, da die Akzeptanz von Kryptowährungen stetig wächst. Er ist ein klares Zeichen dafür, dass Regierungen die Kryptoindustrie fördern.
Die meisten Länder haben sich trotz der offensichtlichen Anwendungsfälle der digitalen Geldwirtschaft hinter den negativen Aspekten von Kryptowährungen versteckt. Die Branche ist innerhalb kurzer Zeit stark gewachsen und bietet mittlerweile bessere Produkte als das traditionelle Fiatgeld.
Kryptowährungen und Blockchain durchdringen alle Lebensbereiche, und es ist daher nicht verwunderlich, dass Regierungen durch Steuern von diesem Sektor profitieren wollen. Die Besteuerung hochvolatiler Vermögenswerte kann jedoch eine große Herausforderung darstellen, ist aber durchaus machbar.
Einführung einer Steuer auf digitale Token auf Wallet-Ebene
Die USA haben mit der Einführung einer Steuer auf digitale Token auf Wallet-Ebene eine Vorreiterrolle eingenommen. Nutzer, die Kryptowährungen in ihren Wallets speichern, müssen Einkommensteuer zahlen. Der Internal Revenue Service (IRS) steht bereits mit über 10.000 Krypto-Besitzern in Kontakt und fordert sie zur Abgabe ihrer Steuererklärung auf.
Singapur ist diesem Beispiel gefolgt und hat eine Richtlinie erlassen, die Kryptowährungsinhaber zur Zahlung von Steuern verpflichtet. In ihrem Bericht vom 17. April erläutert die singapurische Steuerbehörde (IRAS) die „Einkommensteuerliche Behandlung digitaler Token“. Der Bericht dient der Klarstellung einer Vielzahl von steuerlichen Behandlungsansätzen, die auch digitale Token betreffen.
Eine Steuer auf digitale Token ist besser als ein Verbot
Die Einführung einer Steuer auf digitale Token ist besser als ein vollständiges Verbot; sie werden zunehmend als legitime Einnahmequelle wahrgenommen. Angesichts der rasanten Verbreitung von Kryptowährungen weltweit ist es nur logisch, dass Regierungen nachgeben und sie als zusätzliche Einnahmequelle betrachten.
Viele Länder orientieren sich an den australischen Behörden; sie verfügen über das weltweit beste Steuersystem. Auch Argentinien, Belarus, Bulgarien und das Vereinigte Königreich haben durch die Entwicklung eines Besteuerungsmodells für digitale Token ein günstiges Umfeld geschaffen.
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