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David Sacks bringt den KI-Boom mit dem US-Wachstum in Verbindung, da die Ausgaben von Hyperscalern die Billionen-Dollar-Marke überschreiten

VonDrew MartzDrew Martz
3 Minuten gelesen,
David Sacks bringt den KI-Boom mit dem US-Wachstum in Verbindung, da die Ausgaben der Hyperscaler die Billionen-Dollar-Marke überschreiten.
  • David Sacks behauptet in einem kürzlich erschienenen Beitrag auf X, dass Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz entscheidend für das Wachstum des US-Bruttoinlandsprodukts seien.
  • Laut einem aktuellen Bericht von Morgan Stanley werden die Investitionen in KI das US-BIP-Wachstum im Jahr 2026 um 2,5 % ankurbeln.
  • Viele Kritiker des KI-Booms befürchten, dass Technologieunternehmen die KI-Infrastruktur übermäßig ausbauen, in Erwartung einer Nachfrage, die sich noch nicht realisiert hat.

David Sacks, ehemaliger KI- und Krypto-Beauftragter des Weißen Hauses, erklärte kürzlich, dass KI zu einem zentralen Motor des Wirtschaftswachstums in den Vereinigten Staaten geworden sei. Seiner Ansicht nach käme ein Stopp des Fortschritts im Bereich KI einem Stillstand der US-Wirtschaft gleich.

Am vergangenen Sonntag veröffentlichte David Sacks auf X einen Beitrag, in dem er seine Meinung zu einem kürzlich erschienenen Bericht von Morgan Stanley. Dieser Bericht konzentrierte sich auf Investitionsprognosen für die fünf größten Hyperscaler in den USA (Amazon, Alphabet, Meta, Microsoft und Oracle) für dieses und das nächste Jahr.

Die Prognosen für die kombinierten Investitionsausgaben wurden von 805 Milliarden US-Dollar im Jahr 2026 auf 1,1 Billionen US-Dollar im Jahr 2027 angehoben. Zum Vergleich: Die erwarteten Ausgaben von 805 Milliarden US-Dollar für 2026 wären etwa doppelt so hoch wie die gleichen Ausgaben im Vorjahr.

DiesesdentAusgabenniveau mag dem Durchschnittsbürger absurd erscheinen, doch Sacks sieht das anders. Für ihn ist es ein Indiz dafür, dass ein Stopp oder eine Verlangsamung der Fortschritte bei Investitionen und Entwicklung im Bereich KI der US-Wirtschaft schaden würde.

Trotz der von Sacks erwähnten Umfragen, die zeigen, dass KI in der breiten Bevölkerung unbeliebt ist, glaubt er, dass das Potenzial dieser Technologie für das Wirtschaftswachstum ein viel größeres Gewicht hat.

Warum sind Investitionen in KI so wichtig für das US-Wirtschaftswachstum?

Laut David Sackszeigt ein neuer Bericht von Morgan Stanley, dass Investitionen in KI das BIP-Wachstum in diesem Jahr um 2,5 % und bis 2027 um über 3 % ankurbeln werden. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass dieser Bericht nur die fünf größten Hyperscaler berücksichtigt; er umfasst weder alle Unternehmen, die aktuell in KI investieren, noch die Vielzahl an KI-Startups. Das bedeutet, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen des KI-Wachstums und der Investitionen auf das BIP-Wachstum deutlich größer sein könnten, als diese Zahlen vermuten lassen.

Die Begründung für diese Idee ist einfach: Investitionsausgaben beziehen sich lediglich auf die Investitionen in die Infrastruktur, die KI-Programme zum Betrieb benötigen (z. B. Rechenzentren). Sie berücksichtigen nicht den Wert, der durch den Einsatz von KI-Programmen, -Systemen und -Anwendungen in der Wirtschaft durch Produktivitätssteigerungen generiert wird.

Sacks erklärte in seinem Beitrag zu X: „Der ROI von Investitionsausgaben dürfte die Investitionsausgaben selbst um ein Vielfaches übersteigen, weshalb die Investitionen weiter steigen.“ Zur Untermauerung seiner Ansicht führte Sacks weiter aus, dass „im ersten Quartal“ (2026) „das Wachstum der KI bereits 75 % des BIP-Wachstums ausmachte“.

Die Wette hinter dem KI-Boom

Viele Befürworter des KI-Booms teilen verständlicherweise Sacks' Ansicht. Die breite Anwendung von KI birgt zweifellos ein enormes Potenzial, die Produktivität der US-Wirtschaft in nie dagewesener Weise massiv zu steigern.

Gleichzeitig bedeutet die grundsätzliche Machbarkeit nicht, dass die Umsetzung exakt den Erwartungen entsprechen wird. Viele Kritiker des jüngsten KI-Booms vergleichen ihn mit der Dotcom-Blase, in der massiv in die Infrastruktur investiert wurde, um die neuen Technologien jener Zeit zu unterstützen, die versprochenen Renditen aber größtenteils ausblieben.

Dennoch besteht die große Sorge, dass große Technologieunternehmen in Erwartung einer noch nicht eingetretenen Nachfrage überdimensionierte Kapazitäten aufbauen. Es ist wichtig zu beachten, dass die Tatsache, dass KI kann, nicht bedeutet, dass Unternehmen sie schnell integrieren oder dass sich die Beschäftigten sofort anpassen werden.

Darüber hinaus verbrauchen KI-Rechenzentren enorme Mengen an Energie, was die Geschwindigkeit der erwarteten Kapitalrendite zusätzlich einschränkt. Da sich ein Großteil der aktuellen KI-Investitionen auf fünf Technologiekonzerne konzentriert, stellt sich zudem die wichtige Frage: Werden die wirtschaftlichen Vorteile dieser Technologie breit gestreut sein oder weiterhin in den Händen weniger Beherrscher bleiben? Diese Frage lässt sich leider erst mit der Zeit beantworten.

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