Zusammenfassung (TL;DR)
- Der Internal Revenue Service (IRS) beabsichtigt, alle Krypto-Steuervorschriften zu präzisieren
- FinCEN ändert die FBAR-Regel, um die Deklaration von Bitcoin zu ermöglichen
Während die Krypto-Regulierungen in den Vereinigten Staaten nicht so eindeutig sind, scheint der Internal Revenue Service (IRS) entschlossen zu sein, alle Richtlinien bezüglich der Krypto-Besteuerung zu präzisieren.
Die US-Steuerbehörde IRS hat im zweiten Entwurf des veröffentlichten klargestellt, dass alle Personen, die Transaktionen im Zusammenhang mit Kryptowährungen getätigt haben, diese angeben müssen. Dies entspricht dem Bestreben der Behörden, Steuersündern im Kryptobereich jeglichen Spielraum für mögliche Verteidigungsgründe zu nehmen.
Cryptopolitan berichtete zuvor, dass der ehemalige Ermittler der US-Steuerbehörde IRS, Don Fort, angekündigt habe, dass die Behörde Inhaber von Kryptowährungen bestrafen werde, die ihre Bestände nicht deklarierten.
Fort fügte hinzu, dass sich die Sichtweise der Steuerbehörden von der Aufklärung der Öffentlichkeit hin zur Durchsetzung der Kryptosteuer verlagere. Er hob außerdem hervor, wie die US-Steuerbehörde (IRS) Kryptobörsen kontaktiert habe, um Informationen über ihre US-Nutzer zu sammeln, und nannte Bitstamp und Coinbase als Beispiele.
FinCEN wird die FBAR-Meldepflichten aufgrund neuer Kryptosteuervorschriften ändern
Das Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN) hat kürzlich bekannt gegeben, dass es seine bisherige Haltung zum Formular 114, dem Bericht über ausländische Bank- und Finanzkonten (FBAR), ändert. Dies wurde durch einen Bericht von Forbes .
Bisher mussten digitale Währungen nicht den Behörden gemeldet werden. Nun hat die Finanzaufsichtsbehörde jedoch offenbar ihre Meinung geändert und angekündigt, die FBAR-Gesetze zu ändern, um die Offenlegung digitaler Vermögenswerte wie Bitcoinzu ermöglichen.
Die US-Behörden verlangen in der Regel eine FBAR-Meldung für Personen, deren finanzielle Beteiligungen im Ausland zu irgendeinem Zeitpunkt im Jahr 10.000 US-Dollar übersteigen. Die Nichtmeldung solcher Beteiligungen kann empfindliche Strafen nach sich ziehen.

