Die geplante Steuererhöhung für Kryptowährungen wurde aus dem neuen Koalitionsvertrag Deutschlands gestrichen

- Deutsche Parteien einigen sich auf die Bildung einer Bundesregierung.
- Ein Vorschlag zur Erhöhung der Kryptosteuern fehlt im jüngsten Koalitionsabkommen.
- Es wird erwartet, dass das neue Kabinett die Krypto-Regulierungen überprüfen und die Einführung des digitalen Euro vorantreiben wird.
Ein Plan zur Erhöhung der Steuer auf Kryptowährungsinvestitionen fehltdentim Koalitionsvertrag der Parteien, die die neue deutsche Regierung bilden werden. Die vorgeschlagene Steuerreform sah vor, die Steuerbefreiung für Krypto-Investoren aufzuheben und die Steuer auf private Kapitalgewinne auf 30 % anzuheben.
Die Idee stammte von den Sozialdemokraten, die Gewinne aus Kryptoanlagen genauso besteuern wollten wie Einkünfte aus traditionellen Aktien. Um dies zu erreichen, drängten sie auf die Abschaffung der einjährigen Haltefrist, die es Kryptohändlern in Deutschland ermöglicht, Steuern zu sparen.
Deutsche Parteien lassen Vorschlag zur Kryptosteuerreform im Koalitionsabkommen für das nächste Kabinett aus
Die Parteien der neuen Bundestagsmehrheit haben eine Einigung erzielt, die die Grundlage für die neue Bundesregierung bilden soll. Zu den Prioritäten gehören unter anderem die Aktualisierung der deutschen Kryptopolitik und die Förderung des digitalen Euro.
Vertreter des Mitte-Rechts-Bündnisses aus Christlich Demokratischer Union (CDU) und Christlich Sozialer Union (CSU) sowie der Mitte-Links-Partei Sozialdemokratische Partei (SPD) werden dem künftigen Kabinett von Bundeskanzler Friedrich Merz angehören, das voraussichtlich Anfang Mai vereidigt wird.
Ein von der SPD Ende März während der Verhandlungen eingebrachter Vorschlag stieß in der Krypto-Community des Landes auf Ablehnung. Die Partei beabsichtigte, die Staatseinnahmen durch die Abschaffung einer Steuerbefreiung für Krypto-Investoren zu erhöhen, die Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) oder andere Kryptowährungen länger als ein Jahr halten.
Damals wollten die Sozialdemokraten „Einkünfte aus Kryptowährungen wie Kapitaleinkünfte besteuern“ und „den Pauschalsteuersatz für private Kapitaleinkünfte auf 30 % erhöhen“, erinnerte BTC Echo in einem Artikel. Das deutsche Krypto-Nachrichtenportal merkte an, dass dieser Plan im am Mittwoch veröffentlichten Koalitionsvertrag fehlt.
Stattdessen versprechen die Partner nun, „die Regulierung von Krypto-Assets, des Graumarktes und der Schattenbanken auf Lücken zu überprüfen und diese gegebenenfalls zu schließen“. Sie wollen außerdem dieCBDCEntwicklung
„Wir unterstützen einen digitalen Euro, der sowohl im Groß- als auch im Einzelhandel einen echten Mehrwert bietet, cashergänzt, die Privatsphäre der Verbraucher schützt, für Verbraucher kostenlos nutzbar ist und die Finanzstabilität nicht gefährdet“, erklärten die Parteien.
Die neue Regierung muss die meisten Deutschen erst noch vom digitalen Euro überzeugen
Die Europäische Zentralbank (EZB) arbeitet an der Fertigstellung ihres CBDC-Projekts in diesem Jahr. Präsidentindent Lagarde setzte kürzlich den Oktober als Frist fest . Die Währungsbehörde der Eurozone versichert, dass ihre digitale Währung die im deutschen Koalitionsvertrag genannten Merkmale aufweisen wird.
Doch die Berliner Regierung muss die Mehrheit der deutschen Bürger erst noch davon überzeugen, dass dies tatsächlich der Fall sein wird. Laut einer Umfrage von BTC Echo lehnen derzeit über 66 % den digitalen Euro ab und führen Sicherheitsbedenken an.
Ein Bericht der polnischen Tageszeitung Gazeta Wyborcza Anfang dieses Monats enthüllte ähnliche Ansichten unter den Oppositionsführern Polens und Vertretern der Kryptoindustrie des Landes in Bezug auf das Projekt des digitalen Euro und die neue EU-Verordnung über Märkte für Krypto-Assets (MiCA).
Im März veröffentlichte das deutsche Bundesministerium der Finanzen (BMF) ein Rundschreiben zur Überarbeitung der Steuervorschriften für Gewinne aus Kryptowährungen. Darin wurde insbesondere die Pflicht von Händlern hervorgehoben, alle ihre Kryptotransaktionen zu erfassen und zu melden.
Das Schreiben der BMF bestätigte die bestehende Regelung, wonach Anleger, die Kryptowährungen mehr als ein Jahr nach dem Kauf verkaufen, die Gewinne nicht versteuern müssen. Gewinne unter 1.000 € aus allen privaten Verkäufen innerhalb eines Kalenderjahres sind ebenfalls steuerfrei.
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