Der Staatsanwalt von New Jersey, Craig Carpenito, wehrt sich gegen den Antrag zweier mutmaßlicher Kryptobetrüger auf Haftentlassung aus dem Bezirksgefängnis aufgrund der Befürchtung eines Covid-19-Ausbruchs. Er argumentierte, dass eine Freilassung vor dem Prozess nur dann gewährt werde, wenn das Erscheinen des Angeklagten vor Gericht mit hinreichender Sicherheit gewährleistet werden könne.
Kryptobetrüger sollten trotz der COVID-19-Befürchtungen im Gefängnis bleiben
Laut Gerichtsakten, die beim US-Justizministerium eingereicht wurden, stellte Carpenito fest, dass COVID-19 eine Debatte darüber ausgelöst habe, ob Untersuchungshäftlinge, denen nicht-gewalttätige Straftaten vorgeworfen werden, freigelassen werden sollten, um das Risiko einer Ansteckung mit dem Virus zu vermeiden. Er argumentierte jedoch, dass Matthew Goettsche und Jobadiah Weeks – die beide des Kryptobetrugs BitClub Network beschuldigt werden – ein tron Interesse an der Flucht hätten.
Er erklärte, die Gründe für ihre Inhaftierung hätten sich nicht geändert, da sie weiterhin über „unversteuertes Vermögen, Kontakte ins Ausland undtronFluchtmotive“ verfügten. Carpenito merkte an, dass die Pandemie zwar den internationalen Flugverkehr reduziert habe, es aber immer noch zahlreiche Flüge gebe, die das Land verließen.
Die mutmaßlichen Kryptobetrüger Goettsche und Weeks am 20. bzw. 23. März Anträge Goettsches Vertreter erklärte, es sei nur eine Frage der Zeit, bis es in der Haftanstalt zu einem schnellen COVID-19-Ausbruch komme. Er führte aus, dass der Zustand der Einrichtung es praktisch unmöglich mache, die Ausbreitung des Virus zu stoppen, sobald es die Einrichtung erreiche.
Weeks' Vertreter argumentierte hingegen, dass das Gefängnis in der Vergangenheit erhebliche Mängel im Gesundheitsschutz der Insassen aufwies und berief sich dabei auf einen Bericht des US-Heimatschutzministeriums. Dieser Bericht dent zahlreiche Sicherheitsmängel in der Einrichtung, darunter Lecks, die Schimmelbildung begünstigen, sowie nicht ausreichend zubereitete Speisen.
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