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Over 60% of crypto press releases linked to high-risk or scam projects

VonFlorence MuchaiFlorence Muchai 3 Min. Lesezeit
Over 60% of crypto press releases linked to high-risk or scam projects
  • Eine Studie von Chainstory zu 2.893 Krypto-Pressemitteilungen ergab, dass über 60 % mit hochriskanten oder betrügerischen Projekten verbunden waren und nur 2 % als wirklich nachrichtenswert eingestuft wurden.
  • Forscher sagen, dass Krypto-„Newswire“-Dienste redaktionelle Gatekeeper umgehen und werblichen Inhalten ermöglichen, auf großen Finanzwebsites mit minimaler Überprüfung erscheinen zu lassen.
  • Der Bericht warnt davor, dass routinemäßige Produktupdates und Token-Werbungen bezahlte Mitteilungen dominieren und dubiosen Projekten ermöglichen, legitime Medienberichterstattung zu imitieren.

Most crypto press releases distributed through industry channels are for projects with significant credibility concerns or fraud indicators, according to a study released Tuesday.

Crypto PR firm Chainstory has found that more than 60% of published crypto press releases came from high-risk or confirmed scam ventures. Only about 2% of the reviewed releases had descriptions that would qualify as meaningful news under publication standards. 

A press release is a formal statement sent to newsrooms to help journalists assess if the information shared is newsworthy. Some established services, such as Businesswire and PRNewswire, charge fees to run a PR campaign, but have stricter verification and compliance procedures.

Crypto projects bypass red flag checks by PR firms 

According to Chainstory’s Bericht, cryptocurrency media has enabled direct-to-consumer publication without editorial filtering. Niche crypto outlets are now “guaranteeing placement” for new projects and selling publication spots in networks of partner websites. 

The barriers to publication for new projects have been lowered, compliance oversight is limited, and advertisers can push content live without an independent review. In about 2,893 crypto press releases distributed between June and November of last year, more than half of those came from projects with “classic red flags.”  

Chainstory spotted several statements with warning signs, such as fully undoxxed teams, unrealistic token performance predictions and economics, and websites that are blatantly copy-pasted. The agency also confirmed some projects were outright scams after cross-referencing names from the press releases with blacklisted projects and scam alerts. 

“Today, any crypto project with a few thousand dollars can buy its way onto a multitude of news sites. This practice has created a parallel news pipeline that operates outside the constraints of journalism. Because legitimate media outlets ignore minor product updates, obscure token launches, and overt marketing fluff, the crypto wires have become the primary channel for this content,” the group of researchers wrote in the study.”

Chainstory wies auch darauf hin, dass eine irreführende Wirkung nicht erfordert, dass Aussagen vollständig falsch sind. Informationen in Pressemitteilungen können selektiv dargestellt, übertrieben oder ohne Kontext präsentiert werden, während Vertriebsdienste behaupten, einige Compliance-Prüfungen durchgeführt und Kontaktinformationen verifiziert zu haben. 

Doch Drahtdiensteanbieter geben zu, dass sie nicht jede Behauptung in den täglich tausenden von Pressemitteilungen rigoros auf ihre Richtigkeit prüfen können. Ein Sprecher sagte, die Verantwortung liege „bei den Kunden“, die den Inhalt einreichen, was die Studie als eine „Fuchs-Hühnerstall-Situation“ bezeichnete.

Im September 2021 behauptete eine gefälschte Aussage, Walmart beginne, Litecoin als Zahlungsmittel zu akzeptieren. Die Ankündigung wurde über einen traditionellen Newswire veröffentlicht und von mehreren Nachrichtenagenturen aufgegriffen, was dazu führte, dass der Litecoin-Preis innerhalb von 20 Minuten um etwa 30 % stieg. 

Als Walmart die Behauptung schließlich dementierte und der Distributor die Pressemitteilung zurückzog, fiel der Wert von LTC um etwa denselben Prozentsatz, jedoch in der Hälfte der Zeit, so Cryptopolitan. berichtete.

„Wenn eine gefälschte Pressemitteilung sogar Reuters und CNN täuschen konnte, ist es leicht vorstellbar, wie alltägliche Retail-Krypto-Investoren, die Pressemitteilungen auf Aggregator-Seiten oder in den sozialen Medien sehen, durch den stetigen Strom bezahlter Ankündigungen, die wie echte Nachrichten aussehen, in die Irre geführt werden könnten“, erklärte die Agentur.

Produkt- und Feature-Promotion stehen an erster Stelle der Pressemitteilungstrends

Chainstory kategorisierte die 2.893 Pressemitteilungen nach Themen, um zu bewerten, welche bezahlten Vertriebskanäle am häufigsten beworben werden. Der größte Abschnitt, 1.417 Pressemitteilungen oder 48,98 % der Gesamtzahl, konzentrierte sich auf Produkt- oder Feature-Updates wie neue App-Funktionen, geringfügige Versionsänderungen und Plattformänderungen, die keine eigenständige Nachrichtenartikel rechtfertigen würden. 

Handel, Börsennotierungen und Börsen machten 694 Pressemitteilungen aus, was 23,99 % der Stichprobe entspricht. Diese kündigten meist neue Coin-Notierungen oder Handelskampagnen an, die isoliert betrachtet normalerweise keine große redaktionelle Berichterstattung erhalten würden.

Token-Launches, Tokenomics und Presales machten 405 Pressemitteilungen aus, was 14,00 % des Gesamtvolumens entspricht. Veranstaltungen, Konferenzen und Sponsoring-Aktivitäten brachten es auf 174 Pressemitteilungen, was 6,01 % des Datensatzes ausmacht. 

Nur 58 der 2.893 Pressemitteilungen, etwa 2 %, behandelten Finanzierungs- und unternehmensbezogene Finanzereignisse, da diese Art von Informationen allgemein als „nachrichtenwertig“ gilt. 

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Florence Muchai

Florence Muchai

Florence berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Gaming, Technologie und KI. Ihr Studium der Computerwissenschaften an der Meru University of Science and Technology sowie ihr Studium im Bereich Katastrophenmanagement und internationale Diplomatie an der MMUST haben sie umfassend mit Sprach-, Beobachtungs- und technischen Fähigkeiten ausgestattet. Florence war bei der VAP Group tätig und arbeitete als Redakteurin für mehrere Krypto-Medienhäuser.

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