Zusammenfassung (TL;DR)
• China hat seit 2020 über 90 Prozent der Krypto-Mining-Farmen übernommen.
• Die chinesische Regierung treibt die Entwicklung des Yuancoin voran.
Während dezentrale Währungen in vielen Ländern der Welt akzeptiert werden, scheinen Chinas Regulierungsrichtlinien unverändert zu bleiben und sogar noch zutron, insbesondere im Hinblick auf das Krypto-Mining. Die nationalen Behörden stellten klar, dass sich ihre Haltung zum Krypto-Mining nicht geändert hat und es weiterhin verboten ist.
Wie lokale Medien berichten, arbeitet eine Technologiebehörde in der chinesischen Provinz Hebei seit Dienstag mit den Aufsichtsbehörden zusammen, um Straftäter zu entlarven. Die Behörde wird das gesamte Landesinnere nach möglichen Krypto-Mining-Farmen durchsuchen.
Regulierungen gegen Krypto-Mining kehren in chinesische Provinzen zurück

Bereits im letzten Jahr, lange bevor der Bitcoin Kurs sein Allzeithoch erreichte, versuchte die chinesische Regierung, den Kryptomarkt zu verbieten. Die Behörden regulierten dezentrale Handelsplattformen und zerstörten anschließend sämtliche Mining-Anlagen. Die Verbote begannen in der Hauptstadt Peking und weiteten sich dann auf abgelegene Provinzen Chinas wie Hebei aus.
Die Sicherheits- und Technologiebehörde der Provinz in China muss den Aufsichtsbehörden Ende des Monats mitteilen, dass keine Krypto-Mining-Farmen in Betrieb sind. Die Beamten stehen vor einer schwierigen Aufgabe, da sie die energieintensivsten Gebiete identifizieren müssen, weil sich dort möglicherweise Bitcoin-Mining-Farmen befinden.
Laut chinesischen Regulierungsbehörden ist Krypto-Mining gefährlich, da es sehr viel Energie verbraucht. Die Behörden begründen ihr Vorgehen außerdem damit, dass das Mining von Kryptowährungen den Plan zur Klimaneutralität, den sie bis 2021 umsetzen wollen, beeinträchtigt.
Krypto-Miner suchen ein neues Land, in dem sie arbeiten können
Das Krypto-Mining in China hat schwierige Wochen hinter sich, da die Regulierungsbehörden versucht haben, Mining-Farmen ohne konkrete Strategie zu schließen. Aufgrund dieser Maßnahmen fiel der Bitcoin Kurs im Mai und verlor über 50 Prozent seines Wertes.
Die in China ansässigen Unternehmen, die sich auf das Mining von Kryptowährungen hatten, mussten schließen und ihre Maschinen verkaufen, um hohe Investitionsverluste zu vermeiden. Andere Krypto-Mining-Unternehmen verlagerten ihre Aktivitäten jedoch in andere asiatische Länder.
Die bekanntesten Krypto-Mining-Unternehmen Chinas, wie Houbi, HashCow und BTC.TOP, verschwanden nach der Ankündigung der Regulierungsbehörden im Mai als erste. Auch andere Börsen, die verschiedene Krypto-Dienstleistungen im Land anboten, mussten aufgrund der Maßnahmen ihren Betrieb einstellen.
In China gibt es praktisch keine Krypto-Mining-Farmen, was der Regierung ermöglicht, mit dem virtuellen Markt zu experimentieren. Alles deutet darauf hin, dass die Regulierungsbehörden ihr Ziel erreicht haben, den Wettbewerb zu bewältigen und das Krypto-Ökosystem nach ihren eigenen Regeln zu gestalten. Im Juni kündigte die chinesische Regierung die Einführung des YuanCoin an, eines Stablecoins, der auf Blockchain-Technologie basiert.

