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Kryptowährungen könnten ein systemisches Risiko darstellen, warnte Knot vom FSB

VonShummas HumayunShummas Humayun
2 Minuten Lesezeit
Kryptowährungen könnten ein systemisches Risiko darstellen, warnte Knot vom FSB
  • Krypto steht kurz vor einem Wendepunkt hinsichtlich systemischer Risiken, warnt Klaas Knot.
  • Emittenten von Stablecoins halten mittlerweile große Positionen im US-Finanzministerium, die genau überwacht werden müssen.
  • Seine Äußerungen erfolgten unmittelbar nachdem der US-Senat den GENIUS Act zur Festlegung von Regeln für Stablecoins im Zahlungsverkehr verabschiedet hatte.

Die Risiken von Krypto-Assets könnten schon bald das globale Finanzsystem bedrohen, warnte der scheidende Vorsitzende des Finanzstabilitätsrats, Klaas Knot.

Knot erklärte am Donnerstag in Madrid, dass Kryptowährungen bisher kein systemisches Risiko. Jüngste Entwicklungen ließen dies jedoch ändern. „Wir beim FSB haben lange Zeit betont, dass Kryptowährungen noch kein systemisches Risiko darstellen, aber die jüngsten Entwicklungen deuten darauf hin, dass wir uns einem Wendepunkt nähern könnten“, sagte er.

Er wies darauf hin, dass Emittenten von Stablecoins mittlerweile große Summen an US-Staatsanleihen halten, eine Entwicklung, die er als „einen Bereich, den wir genau beobachten müssen“ bezeichnete

Stablecoins, anders als Bitcoin oder andere Kryptowährungen, deren Kurse stark schwanken, sollen einen festen Wert von einem Dollar pro Stück haben. Sie stehen derzeit im Fokus des US-Kongresses, wo die Abgeordneten die ersten wichtigen Regelungen für digitale Vermögenswerte vorbereiten.

Gleichzeitig äußerten mehrere Vertreter der Europäischen Zentralbank Bedenken hinsichtlich der Risiken, die von diesen Token ausgehen könnten.

Die EZB warnt davor, dass Kryptowährungen finanzielle Instabilität verursachen können

In ihrem Finanzstabilitätsbericht vom Mai wies die EZB auf die wachsenden Gefahren durch Krypto-Assets wie Stablecoins hin. Sie merkte an, dass die steigenden Werte dieser digitalen Token und ihre engere Verflechtung mit traditionellen Banken und Märkten die Finanzstabilität weiter verschärfen könnten.

Knot, der auch die niederländische Zentralbank leitet, betonte, dass die Erleichterung des Kaufs von Kryptowährungen für Privatanleger die Verbindungen zum Finanzsystem verstärkt habe.

„Die Hürden für Privatanleger sind deutlich gesunken, insbesondere durch die Einführung von Krypto-ETFs; die Verflechtungen mit dem traditionellen Finanzsystem nehmen weiter zu“, sagte er. Er fügte hinzu, dass sich mit den Veränderungen in der Kryptowelt auch die regulatorischen Rahmenbedingungen ändern müssten

Knots Amtszeit sowohl beim FSB als auch bei der niederländischen Zentralbank endet am 30. Juni. Der Gouverneur der Bank von England, Andrew Bailey, wird ihm beim FSB nachfolgen, die niederländische Regierung hat jedoch noch keinen Nachfolger für die Leitung ihrer Zentralbank benannt.

Knots Äußerungen erfolgten einen Tag, nachdem der US-Senat für die Weiterbehandlung eines Gesetzentwurfs gestimmt hatte, der offizielle Regeln für Stablecoins festlegen soll. Der Antrag, die Debatte über eine aktualisierte Fassung des GENIUS Act , wurde mit überwältigender Mehrheit angenommen: Achtzehn Demokraten stimmten zusammen mit fast allen Republikanern für die Weiterbehandlung des Gesetzentwurfs.

Bevor der GENIUS Act in Kraft treten kann, benötigt er noch einige Stimmen im Senat und anschließend die Zustimmung des Repräsentantenhauses. Senatorin Cynthia Lummis aus Wyoming erklärte am Dienstag gegenüber der Zeitung „The Hill“, sie erwarte, dass der Senat nächste Woche über den Gesetzentwurf abschließend abstimmen werde.

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