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Der Kryptomarkt steckt in einer Konsolidierungsphase fest

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten
Was genau hält den Kryptomarkt in der Konsolidierungsphase gefangen?
  • Der Kryptomarkt steckt in einer Schleife fest und schwankt ohne klare Richtung zwischen Angst und Gier.
  • Die Zentralbanken deuten Zinssenkungen an, was eigentlich gut für Kryptowährungen sein sollte, aber Bitcoin bewegt sich kaum.
  • Altcoins unterliegen starken Kursschwankungen, insbesondere nach großen Nachrichten wie der Verhaftung des Telegram-CEOs.

Der Kryptomarkt steckt in einer Endlosschleife fest und pendelt wie ein Pingpongball zwischen Hoffnung und Panik. Mal herrscht Euphorie, mal panische Angst. Der Fear & Greed Index schlägt Purzelbäume und schwankt zwischen extremer Furcht und Gier, als könne er sich nicht entscheiden.

Man sollte meinen, der wirtschaftliche Hintergrund würde Hinweise geben, aber Fehlanzeige. Die Zentralbanken geben sich ausgesprochen locker und deuten an, die Zinsen bald senken zu können. Das müsste doch eigentlich positiv sein, oder? Risikoreiche Anlagen wie Kryptowährungen sollten von dieser lockeren vibeprofitieren. 

Sogar das Jackson Hole Symposium gab grünes Licht, und Bitcoin ETFs verzeichneten letzten Freitag satte Nettozuflüsse von 252 Millionen Dollar. Und trotzdem dümpelt Bitcoin vor sich hin, als hätte er kein Ziel. Er sprang von 60.000 auf 64.000 und legte dann eine Pause ein. 

Und fangen wir gar nicht erst von den Kleinanlegern an, die auf steigende Kurse setzen und nur darauf warten, dass ihnen der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Die Geschichte lehrt uns, dass es meistens schiefgeht, wenn Kleinanleger alles auf eine Karte setzen.

Auch Altcoins sind stark betroffen und reagieren extrem auf jede neue Nachricht. Man sieht es beispielsweise an TON, nachdem bekannt wurde, dass Telegram-Gründer Pavel Durov verhaftet wurde. Der Kurs von TON brach ein, gefolgt von massiven Verkäufen. 

Aber das Unglaubliche: Trotz des Kurssturzes erreichte das offene Interesse an TON neue Höchststände. Die Händler geben nicht auf; sie sind weiterhin im Geschäft und versuchen vermutlich, von der Volatilität zu profitieren.

Liquidität ist derzeit entscheidend. Wer diese Bereiche nicht im Blick hat, verpasst das Wesentliche. Bei Bitcoinrichten sich alle Augen auf die Kurse unter 62.000 US-Dollar und um die 58.000 US-Dollar. 

Wenn Bitcoin einbricht und in diese Bereiche abdriftet, könnte es dort richtig turbulent werden. Ein starker Rückgang des offenen Interesses könnte signalisieren, dass wir einen kritischen Punkt erreicht haben, an dem der Markt einfach nicht mehr weiterkommt. 

Dieses Muster kennen wir schon: Kursstürze, sprunghafter Anstieg der offenen Positionen und dann – zack! – eine schnelle Erholung. Händler kennen dieses Drehbuch genau und sind bereit, zuzuschlagen, sollte es sich wiederholen.

Wenn Sie das hier lesen, sind Sie schon einen Schritt voraus. Bleiben Sie mit unserem Newsletter auf dem Laufenden.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Jai Hamid

Jai Hamid

Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.

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