Prominente Persönlichkeiten der Kryptowährungsszene haben in den sozialen Medien ihre tron Kritik an den jüngsten Äußerungen des Vorsitzenden der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC), Gary Gensler, zur Kryptoindustrie zum Ausdruck gebracht.
Diese Personen werfen Gensler vor, Angst, Unsicherheit und Zweifel (FUD) in Bezug auf den Kryptomarkt zu verbreiten, und fordern, dass der Leiter der Regulierungsbehörde zur Rechenschaft gezogen wird.
Genslers Bedenken und Versäumnisse
In seinen jüngsten Kommentaren hob SEC-Vorsitzender Gary Gensler mehrere Risiken im Zusammenhang mit Kryptowährungen hervor, darunter die Nichteinhaltung von Wertpapiergesetzen, Marktvolatilität und die Zunahme betrügerischer Aktivitäten.
Seine Äußerungen stießen jedoch auf scharfe Kritik vonseiten der Krypto-Community, die argumentierten, dass er keine ausgewogene Perspektive geboten habe.
Ryan Selkis, Gründer und CEO von Messari, entkräftete die Behauptungen von Gensler, indem er die beständige Performance von Bitcoinals eine der leistungsstärksten Anlagen in seiner 15-jährigen Geschichte hervorhob.
Selkis warf Gensler vor, diese entscheidende Information in seinen Aussagen verschwiegen zu haben, und bezeichnete seine Äußerungen als Panikmache.
Falsche Darstellungen der SEC vor Gericht
Paul Grewal, der Leiter der Rechtsabteilung von Coinbase, wies auf jüngste Falschdarstellungen der SEC in einem Gerichtsverfahren um DEBT Box . Grewal hob das Vorgehen der SEC hervor und bezweifelte die Aufrichtigkeit ihrer Entschuldigungen im Hinblick auf ihre Aufsichtsfunktion.
Indem Grewal Genslers Aussagen den gerichtlichen Problemen der SEC gegenüberstellte, unterstellte er der Regulierungsbehörde einen Mangel an Glaubwürdigkeit und Konsequenz.
Vorwürfe der Unehrlichkeit und Inkompetenz
CryptoLaw, ein einflussreicher Account im Kryptobereich, trug zur Kritik bei, indem er behauptete, dass die SEC in einem Krypto-bezogenen Fall unehrlich gehandelt habe und möglicherweise mit Sanktionen rechnen müsse.
In dem Tweet wurde Gensler vorgeworfen, betrügerische Aktivitäten wie den Fall von Sam Bankman-Fried (SBF) unter seiner Aufsicht zugelassen zu haben. CryptoLaw forderte Genslers Rücktritt und bezeichnete ihn als ungeeigneten Regulierer und inkompetenten Leiter. Zudem wurden Zweifel an der Glaubwürdigkeit seiner Aussagen geäußert.
Virale Gegenreaktionen und Spekulationen
Genslers jüngste Tweets zu Kryptothemen verbreiteten sich rasant und erreichten innerhalb eines Tages über 25,4 Millionen Aufrufe. Die breite Kritik aus der Krypto-Community verdeutlicht die unterschiedlichen Meinungen zur Regulierung und Überwachung des sich schnell entwickelnden Kryptowährungsmarktes.
Obwohl Genslers Äußerungen auf erhebliche Kritik stießen, ließ der Zeitpunkt seines Tweets viele vermuten, dass die Zulassung eines Spot- Bitcoin -Exchange-Traded Fund ( ETF ) in naher Zukunft bevorstehen könnte.
Diese Entwicklung bringt eine weitere Ebene der Komplexität in den laufenden Diskurs um die Regulierung von Kryptowährungen und den Anlegerschutz.

