Ein Bundesrichter hat der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) eine zusätzliche Woche eingeräumt, um ihre Vorgehensweise im Fall gegen das Kryptowährungs-Startup DEBT Box zu klären. Die Fristverlängerung bis zum 21. Dezember erfolgte auf Anweisung des Vorsitzenden Richters des US-Bezirksgerichts von Utah, Robert J. Shelby. Richter Shelby hatte zuvor die Aussagen der SEC zu den angeblichen Versuchen von DEBT Box, Vermögenswerte ins Ausland zu transferieren, infrage gestellt und angedeutet, dass einige der Behauptungen der Aufsichtsbehörde „wesentlich falsch und irreführend“ sein könnten
Die Behörde beschuldigte das Unternehmen, einen betrügerischen Krypto-Schema im Wert von 50 Millionen US-Dollar betrieben zu haben. Debt Box verkaufte Software-Mining-Lizenzen, die an reale Vermögenswerte gekoppelt waren, bei denen es sich laut SEC um nicht registrierte Wertpapiere handelte. Die Angeklagten weisen diese Behauptung zurück.
Bedenken hinsichtlich des Verhaltens der SEC
Die SEC ermittelte gegen das Krypto-Startup DEBT Box und versuchte dabei, eine einstweilige Verfügung zu erwirken und aufrechtzuerhalten. Richter Shelby äußerte jedoch Bedenken hinsichtlich der von der SEC vorgelegten Beweise und Aussagen. Diese behaupteten, DEBT Box versuche, Vermögenswerte außerhalb der Zuständigkeit der Aufsichtsbehörde zu transferieren. Aufgrund dieser Vorwürfe forderte der Richter die SEC auf, zu begründen, warum ihre Anwälte nicht mit Sanktionen belegt werden sollten. Die Antwort der SEC auf diese Anfragen wird nun eingehend geprüft.
Interne Überprüfung und Stellungnahme der SEC
Angesichts der Anordnung des Richters hat die SEC eine interne Überprüfung durchgeführt und ein neues Anwaltsteam, darunter Mitglieder der Rechtsabteilung, mit der Prüfung der Entwicklungen im Fall beauftragt. Dieses Team soll eine umfassende Antwort auf die Anfragen des Gerichts erarbeiten. In einer Erklärung vom 7. Dezember bekräftigte die SEC ihr Engagement, die Bedenken des Gerichts sorgfältig und gründlich zu bearbeiten. Der Antrag der Aufsichtsbehörde auf Fristverlängerung diene dazu, dem Gericht eine vollständige und korrekte Darstellung des Sachverhalts zu gewährleisten.
Diese Situation verdeutlicht die Komplexität und die Herausforderungen, mit denen Regulierungsbehörden wie die SEC bei der Überwachung des sich rasant entwickelnden Kryptowährungsmarktes konfrontiert sind. Der Ausgang dieses Verfahrens könnte erhebliche Auswirkungen auf die zukünftige Vorgehensweise und die Strategien der SEC bei der Regulierung digitaler Vermögenswerte und Startups innerhalb der Kryptoindustrie haben.
Cryptopolitan berichtet , streben Debt Box und mehrere Mitbeklagte die Abweisung der von der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) eingereichten Klage an. Die bevorstehende Reaktion der SEC wird dennoch von der Kryptoindustrie und Rechtsexperten mit Spannung erwartet.
Die SEC steht in der umstrittenen Untersuchung des DEBT-Box-Systems vor einer entscheidenden Frist