Zunehmende Besorgnis über Online-Glücksspielsucht unter Jugendlichen in Südkorea

- Südkorea kämpft mit zunehmender Online-Glücksspielsucht unter Jugendlichen und bietet nicht genügend Behandlungsmöglichkeiten.
- Die Zahl der Suchterkrankungen unter Jugendlichen ist um 75 % gestiegen, was die Notwendigkeit einer besseren Unterstützung unterstreicht.
- Experten fordern staatlich finanzierte Netzwerke zur Unterstützung von Jugendlichen in Not.
Südkorea sieht sich mit einer wachsenden Besorgnis konfrontiert: Immer mehr Jugendliche im Land verfallen der Online- Glücksspielsucht . Die Behörden ergreifen Maßnahmen, um diesem alarmierenden Trend entgegenzuwirken, doch der Mangel an medizinischer Versorgung für die Behandlung von online-spielsüchtigen Jugendlichen rückt dabei in den Vordergrund.
Das Nationale Zentrum für die Behandlung von Internetsucht bei Jugendlichen ist derzeit die einzige Einrichtung in Südkorea, die Rehabilitationsprogramme anbietet, die speziell zur Bekämpfung von Online-Glücksspielsucht bei Teenagern entwickelt wurden.
Im Rahmen dieses Programms müssen die Teilnehmer ihre Smartphones und alle anderentronGeräte mit Internetzugang für die Dauer des 11-tägigen und 12-nächtigen Camps abgeben. Während dieser Zeit werden die jungen Teilnehmer über die Gefahren des Glücksspiels aufgeklärt und können gleichzeitig Aktivitäten wie das Erlernen von Musikinstrumenten und Basketball- oder Tischtennisspielen nachgehen.
Direktor Shim Yong-chool vom Nationalen Zentrum für die Behandlung von Internetsucht bei Jugendlichen ist sich der Herausforderungen bewusst, denen diese Teenager während ihres Aufenthalts begegnen. Er betont, dass sich die relativ kurze Programmdauer für die jungen Teilnehmer wie eine lange Zeit anfühlt. Besonders auffällig ist, dass einige Teenager das Programm vorzeitig abbrechen, was die Schwere des Suchtproblems verdeutlicht.
Der Bedarf an verstärkter medizinischer Unterstützung
Der drastische Anstieg der Zahl Jugendlicher mit Online-Glücksspielsucht unterstreicht die dringende Notwendigkeit, die medizinischen Kapazitäten des Landes zur Bewältigung dieser Krise auszubauen. Laut Daten des Health Insurance Review and Assessment Service (HIRAS) ist die Zahl der Teenager, die wegen Glücksspielsucht medizinische Hilfe suchen, innerhalb von vier Jahren um sage und schreibe 75 Prozent gestiegen – von 65 Fällen im Jahr 2018 auf 114 Fälle im Jahr 2022. Allein in den ersten acht Monaten dieses Jahres suchten über 110 jugendliche Glücksspielsüchtige medizinische Hilfe.
Bei einer kürzlich von der Nationalen Polizeibehörde durchgeführten Sonderaktion gegen Online-Glücksspiel wurde bekannt, dass von 353 Festgenommenen 39 Jugendliche waren, was die Schwere der Situation unter den Jugendlichen unterstreicht.
Darüber hinaus ergab eine Studie des Ministeriums für Gleichstellung und Familie aus dem Jahr 2023 zur Internet- und Smartphone-Nutzung von Jugendlichen, dass besorgniserregende 28.838 Teenager gefährdet sind, Online-Glücksspielprobleme zu entwickeln. Experten weisen darauf hin, dass die Vertrautheit mit der digitalen Welt, verbunden mit dem frühen Zugang zu digitalen Geräten und schnellem Internet, zum Anstieg der Online-Glücksspielsucht bei Jugendlichen beitragen kann.
Das Nationale Zentrum für die Behandlung von Internetsucht bei Jugendlichen spielt zwar eine entscheidende Rolle bei der Bekämpfung der Online-Glücksspielsucht, doch seine Grenzen sinddent da es keiner medizinischen Vereinigung angehört.
Suchtexperten betonen, dass Suchterkrankungen, selbst bei Jugendlichen, langfristige Folgen haben können, darunter mögliche Auswirkungen auf die neurologische Entwicklung. Daher fordern sie umfassende Unterstützungssysteme, die Schulen, Jugendeinrichtungen und psychiatrische Kliniken miteinander vernetzen, um Jugendlichen mit Online-Glücksspielsucht zu helfen.
Staatliche Maßnahmen gegen Online-Glücksspiel
Angesichts dieser sich zuspitzenden Krise drängen Experten und besorgte Bürger gleichermaßen die Regierung zu entschlossenerem Handeln. Es müssen Finanzierungsmechanismen geschaffen werden, um ein Unterstützungsnetzwerk aufzubauen, das über einzelne Rehabilitationszentren hinausgeht.
Dieses Netzwerk sollte Bildungseinrichtungen, Jugendeinrichtungen und medizinische Fachkräfte umfassen, die gemeinsam die vielschichtigen Aspekte der Online-Glücksspielsucht bei Teenagern angehen können.
Die Rolle der Regierung bei der Bewältigung dieses Problems ist von entscheidender Bedeutung, da Sucht potenziell langfristige Folgen für die psychische und neurologische Entwicklung junger Menschen haben kann. Durch Investitionen in umfassende und integrierte Unterstützungssysteme kann Südkorea bedeutende Fortschritte im Kampf gegen die zunehmende Online-Glücksspielsucht unter Jugendlichen erzielen.
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