Investoren sind zunehmend frustriert über die Zurückhaltung der SEC gegenüber Bitcoin ETFs. Tatsächlich drängen SEC-Kommissare die Aufsichtsbehörde sogar dazu, das Verfahren zu beschleunigen, indem sie der Sicherheit weniger Bedeutung beimessen.
Eine SEC-Kommissarin namens Hester Peirce hat die US-Regulierungsbehörde aufgefordert, ihre Standards für die Zulassung von börsengehandelten Fonds auf Kryptowährungen zu senken.
Peirce kritisierte die Vorgehensweise der SEC im ETF-Bereich und bezeichnete die Ablehnung des ETF-Antrags der Wink-Levoss-Zwillinge, Betreiber der Gemini-Börse, als verfehlt. Er fügte hinzu, dass ETFs institutionelle Anleger zum Einstieg in den Blockchain-Bereich animieren würden, wovon das Land profitieren könne.
Warum zögert die SEC so sehr?
Man geht davon aus, dass die SEC vor allem gehebelte ETFs kritisiert, da sie diese als nicht kundenfreundlich einstuft. Marktteilnehmer argumentieren jedoch, dass diese Handelsoptionen nicht auf Privatanleger abzielen, sondern für institutionelle Kunden konzipiert sind.
Leider werden mit zunehmender Dauer dieses Streits mit der SEC immer mehr Länder diesem Beispiel folgen. Japan hat sich bereits dazu geäußert, ob ETF- Anträge eingeschränkt oder vorerst zurückgestellt werden sollen.
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