Coinbase kündigte am Dienstag an, Wandelschuldverschreibungen im Wert von 1 Milliarde Dollar anzubieten, die sich an institutionelle Anleger richten und im Jahr 2030 fällig werden sollen.
Die Kryptowährungsbörse plant außerdem, den Erstkäufern die Möglichkeit zu geben, zusätzliche Anleihen im Wert von bis zu 150 Millionen US-Dollar zu erwerben, um Überzeichnungen abzudecken. Diese Anleihen sollen je nach Wunsch des Unternehmens in cash, Aktien der Klasse A oder eine Kombination aus beidem umgewandelt werden.
Die aus diesem Angebot generierten Mittel sind für allgemeine Unternehmenszwecke bestimmt. Coinbase plant insbesondere, einen Teil dieser Mittel zur Rückzahlung und zum Rückkauf bestehender Schulden zu verwenden, darunter 0,50 % Wandelanleihen mit Fälligkeit 2026, 3,375 % Anleihen mit Fälligkeit 2028 und 3,625 % Anleihen mit Fälligkeit 2031. Darüber hinaus kann das Unternehmen einen Teil des Erlöses in Akquisitionen oder Investitionen in Unternehmen, Produkte oder Technologien investieren, die mit seinen strategischen Zielen übereinstimmen, welche im Laufe der Zeitdentwerden.
Nach der Ankündigung fiel die Coinbase-Aktie im nachbörslichen Handel um etwa 2,5 % auf 249 US-Dollar pro Aktie, was rund 22 US-Dollar unter dem 52-Wochen-Hoch liegt. Trotz dieses kurzfristigen Rückgangs verzeichnete Coinbase ein bemerkenswertes Wachstum: Der Unternehmenswert stieg im vergangenen Jahr um 308 % und allein im Vormonat um 82 %.
Dieser Finanzschritt von Coinbase folgt einer ähnlichen Strategie, die MicroStrategy Anfang des Monats verfolgte und ankündigte eine private Emission von Wandelschuldverschreibungen im Wert von 600 Millionen Dollar
Die Mittel aus dem Angebot von MicroStrategy sind ebenfalls für Unternehmenszwecke bestimmt, unter anderem für weitere Bitcoin Käufe. Die Aktienkurse beider Unternehmen wurden durch die Einführung von Bitcoin -ETFs und den jüngsten Kursanstieg der Kryptowährung auf neue Allzeithochs positiv beeinflusst.

