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Coinbase verklagt die SEC und die FDIC wegen angeblicher Krypto-feindlicher Voreingenommenheit

VonJai HamidJai Hamid
2 Minuten Lesezeit
US Marshals kooperieren mit Coinbase bei der Verwaltung von Krypto-Assets mit hoher Marktkapitalisierung
  • Coinbase hat die SEC und die FDIC verklagt, weil diese angeforderte Informationen gemäß dem Freedom of Information Act zurückhalten, und wirft ihnen eine kryptofeindliche Voreingenommenheit vor.
  • Der Chefjustiziar von Coinbase, Paul Grewal, kritisierte die SEC dafür, dass sie die Zuständigkeit für Kryptowährungen beanspruche, ohne klare Regeln vorzugeben, und die FDIC dafür, dass sie Banken dazu dränge, Kryptowährungen zu meiden.

Coinbase hat beschlossen, sich gegen die aus seiner Sicht ungerechte Behandlung durch Finanzaufsichtsbehörden zu wehren. Der Kryptogigant hat zwei Klagen nach dem US-amerikanischen Informationsfreiheitsgesetz (Freedom of Information Act, FOIA) gegen die US-Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission, SEC) und die Einlagensicherung (Federal Deposit Insurance Corporation, FDIC) eingereicht.

Die Grundlage dieser Klagen? Coinbase behauptet, dass diese Behörden Anfragen nach Informationen, die der Öffentlichkeit zugänglich sein sollten, blockieren.

Siehe auch: Coinbase reicht abschließende Stellungnahme gegen die Ablehnung des Antrags durch die SEC ein

Paul Grewal, Chief Legal Officer von Coinbase, äußerte sich zu der Entscheidung. Er warf den Finanzaufsichtsbehörden vor, ihre Macht zum Schaden der Digitalbranche zu missbrauchen. Laut Grewal beansprucht die SEC zwar weitreichende Befugnisse im Kryptobereich, hat aber keine klaren oder einheitlichen Regeln aufgestellt.

Coinbase verklagt die SEC und die FDIC wegen angeblicher Krypto-feindlicher Voreingenommenheit
Quelle: Paul Grewal

Die FDIC drängt die Banken unterdessen dazu, sich vom Kryptosektor zu distanzieren. Dieser Mangel an Transparenz und klarer Regulierung hat Coinbase dazu veranlasst, von den Behörden höhere Standards zu fordern.

Die widersprüchlichen Gefühle der SEC gegenüber Ethereum

Die von Coinbase eingereichten Unterlagen offenbaren einige besorgniserregende Maßnahmen der US-Börsenaufsicht SEC. Im Jahr 2018 erklärte die SEC öffentlich, dass EthereumEthereumEthereum EthereumEthereumEthereumEthereum EthereumEthereum.

In den letzten Jahren scheint sich die Position der SEC jedoch geändert zu haben. Der derzeitige SEC-Vorsitzende weicht der direkten Frage aus, ob ETH ein Wertpapier sei. Dies hat zu erheblicher Unsicherheit am Markt geführt.

Anfang 2023 wich der SEC-Vorsitzende während einer Anhörung im US-Kongress Fragen zum Status von Ethereum aus. Etwa zur gleichen Zeit leitete die SEC stillschweigend eine Untersuchung zu „Ethereum 2.0“ ein, was auf eine neue Haltung hindeutet: ETH könnte möglicherweise doch als Wertpapier eingestuft werden.

Coinbase verklagt die SEC und die FDIC wegen angeblicher Krypto-feindlicher Voreingenommenheit
Quelle: Coinbase

Dies führte zu einer Flut von Vorladungen gegen mit Ethereumverbundene Unternehmen und Organisationen, was weitere Verwirrung und Rechtsstreitigkeiten auslöste. Einige Firmen, wie beispielsweise Consensys, verklagten sogar die SEC, um Klarheit über den Status von ETH zu erhalten.

Kürzlich schien die SEC ihre Meinung erneut zu ändern, indem sie Spot-ETFs für ETH genehmigte, was darauf hindeutet, dass ETH nicht als Wertpapier gilt. Coinbase erklärte, diese ständigen Kurswechsel hätten die Branche verunsichert, da man nicht wisse, was als Nächstes von den Regulierungsbehörden zu erwarten sei.

Druck der FDIC auf die Banken

Laut Coinbase hat sich die FDIC nicht besser verhalten. Die FDIC hat Briefe an Finanzinstitute verschickt und sie darin dringend aufgefordert, alle Krypto-Aktivitäten aufdefiZeit einzustellen. Dieses Vorgehen wurde sogar vom eigenen Generalinspektorat der FDIC kritisiert.

Der Generalinspektor warnte, dass solche Maßnahmen Innovation und Wachstum im Kryptobereich hemmen könnten. Trotzdem blockiert die FDIC weiterhin die Informationsanfragen von Coinbase zu diesen Schreiben.

Siehe auch: Coinbase und Brian Armstrongtronillegaler Wertpapiere mit neuer Klage konfrontiert

Die von Coinbase eingereichten Klagen sind eine direkte Reaktion auf diese mangelnde Transparenz. Grewal betonte, dass das Unternehmen lediglich Dokumente über abgeschlossene Ermittlungen und andere Kommunikationen anfordert, die der Öffentlichkeit zugänglich sind. Ziel ist es, zu verstehen, wie die Behörden ihre Befugnisse im Umgang mit digitalen Vermögenswerten auslegen und durchsetzen.


Jai Hamid

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