Der CEO von Coinbase äußert sich gegenüber der SEC mutig zum Thema Krypto-Staking

- Briantron, CEO von Coinbase, hat erklärt, dass die Staking-Dienste von Coinbase keine Wertpapiere seien, und das Unternehmen sei bereit, dies gegebenenfalls vor Gericht zu verteidigen.
- Diese Stellungnahme erfolgt als Reaktion auf die zunehmende Überprüfung von Krypto-Staking-Dienstleistungen durch die SEC in den Vereinigten Staaten.
Coinbase-CEO Briantronhat gegenüber der SEC eine gewagte Erklärung , in der er erklärte, dass die Staking-Dienste von Coinbase keine Wertpapiere seien und dass das Unternehmen bereit sei, dies gegebenenfalls vor Gericht zu verteidigen.
Diese Ankündigung erfolgt inmitten der zunehmenden Verbreitung des Proof-of-Stake-Protokolls in der Kryptowelt, was zu Debatten über den regulatorischen Status des Stakings geführt hat. Die US-Börsenaufsicht SEC verklagte kürzlich Kraken deswegen, und die führende Kryptobörse musste eine Geldstrafe von 30 Millionen US-Dollar zahlen.
Angesichts der Bedeutung dieser Technologie könnte eine fehlerhafte Regulierung schwerwiegende Folgen für die Entwicklung der Kryptoindustrie in den USA haben.
Die Staking-Dienste von Coinbase sind keine Wertpapiere. Wir werden dies gegebenenfalls gerne vor Gericht verteidigen.
Brian Armstrong
Coinbase bezieht Stellung
Coinbase bietet Staking-Dienste über sein Coinbase Earn-Programm an, das es Nutzern ermöglicht, bestimmte Vermögenswerte für wiederkehrende Zahlungen aus der Blockchain zu staken.
Das Unternehmen bietet außerdem Staking-Dienste über Coinbase Wallet und Coinbase Cloud an, wodurch Entwickler ihre eigenen Validatoren betreiben oder die sicheren öffentlichen Validatoren von Coinbase für das Staking in über 25 Netzwerken nutzen können.
Briantronbehauptet, dass Staking weder nach dem US-amerikanischen Securities Act noch nach dem Howey-Test, den die SEC zur Bestimmung dertraceines Investmentvertrags als Wertpapier verwendet, ein Wertpapier darstellt.
Lauttronerfüllt das Staking nicht die vier Elemente des Howey-Tests: Geldanlage, gemeinsames Unternehmen, begründete Gewinnerwartung und Mitwirkung anderer.
Das Argument
Erstens handelt es sich beim Staking nicht um eine Geldanlage, selbst wenn die defium den Begriff der „gegenseitigen Gegenleistung“ erweitert wird. Wenn ein Kunde Coinbase beauftragt, seine Kryptowährung zu staken, gibt er nichts auf, um etwas anderes zu erhalten – er besitzt weiterhin dieselbe Menge an Kryptowährung wie zuvor.
Staking-Kunden behalten jederzeit das volle Eigentum an ihren Vermögenswerten und haben das Recht, diese gemäß dem zugrunde liegenden Protokoll zu entstaking.
Zweitens erfüllt Staking nicht die Howey-Anforderung eines „gemeinsamen Unternehmens“, da die Vermögenswerte in dezentralen Netzwerken gestakt werden. Die Staker sind lediglich über die Blockchain-Technologie verbunden und validieren Transaktionen über eine Nutzergemeinschaft, nicht über ein gemeinsames Unternehmen.
Das Schicksal der Coinbase-Kunden ist nicht an das von Coinbase gebunden, da die Staking-Belohnungen vom Protokoll und nicht vom Unternehmen bestimmt werden.
Drittens besteht beim Staking keine realistische Gewinnerwartung. Gerichte entscheiden darüber, ob ein Kunde aufgrund der Aussicht auf eine Rendite oder des Wunsches, den Gegenstand zu nutzen oder zu konsumieren, an einem Vermögenswerttracist.
Staking-Belohnungen sind Zahlungen für Validierungsdienste, die der Blockchain bereitgestellt werden, und keine Rendite auf Investitionen. Sie werden vom Blockchain-Protokoll festgelegt und sind unabhängig davon, ob der Kunde selbst staket oder über einen Vermittler wie Coinbase.
Der einzige Unterschied besteht darin, dass ein Benutzer, der selbst staket, möglicherweise in einen eigenen Computer investieren und für dessen Wartung bezahlen muss, während ein Kunde, der über die Börse staket, eine Gebühr für diese Dienstleistungen entrichtet.
Schließlich werden Staking-Belohnungen nicht auf der Grundlage der „Bemühungen anderer“ gezahlt. Die Staking-Dienstleistungen der Anbieter sind weder unternehmerisch noch managementbezogen und spielen keine wesentliche Rolle für den Erhalt von Staking-Belohnungen durch den Kunden oder deren Höhe.
Das jeweilige Blockchain-Protokoll regelt, welche Validator-Knoten Belohnungen erhalten und wie hoch die Belohnungen für jeden eingesetzten Token ausfallen.
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