Schluss mit versteckten trac: China führt strenge Datenschutzbestimmungen für Apps ein

- China hat am Samstag einen Entwurf für Datenschutzbestimmungen veröffentlicht, der Apps dazu verpflichtet, vor der Datenerhebung die ausdrückliche Zustimmung der Nutzer einzuholen. Öffentliche Rückmeldungen sind bis zum 9. Februar möglich.
- Apps müssen nun Drittanbieter-Tools auf Datenlecks überwachen und besondere Schutzmaßnahmen für biometrische Daten (Fingerabdrücke, Gesichtsscans) und Kinderdaten gewährleisten
- Mikrofone und Kameras können nur während der aktiven Nutzung aktiviert werden – nach Abschluss der Aufgaben ist kein Hintergrundzugriff mehr möglich.
Ein wichtiger Schritt nach vorn in den Bemühungen des Landes, den Umgang von Internetunternehmen mit personenbezogenen Daten zu regulieren, wurde am Samstag unternommen, als chinesische Beamte einen Gesetzesentwurf vorstellten, der mobile Anwendungen dazu verpflichten würde, vor der Erfassung von Nutzerdaten die ausdrückliche Einwilligung einzuholen.
chinesischeCyberspace-Administration hat den Entwurf der „Richtlinien für das Management der Netzwerkdatensicherheit“ veröffentlicht. Dieser legt genau fest, wie Anwendungen nutzergenerierte Inhalte erfassen und verwenden dürfen. Öffentliche Stellungnahmen zu dem Entwurf sind bis zum 9. Februar willkommen.
Unternehmenmüssen Drittanbieter-Tools überwachen.
Die von den Aufsichtsbehörden als „minimal und notwendig“ bezeichnete Anforderung steht im Mittelpunkt der neuen Bestimmungen. Apps können sich nicht länger hinter unklaren Datenschutzregeln verstecken. Bevor Unternehmen Daten erheben, müssen sie den Nutzern klar darlegen, welche Daten sie erfassen möchten.
Die neuen Vorschriften verpflichten Technologieunternehmen nicht nur zur Sicherheit ihrer eigenen Software. Sie müssen nun auch die in ihre Anwendungen integrierten Drittanbieter-Tools überwachen, auf Sicherheitslücken prüfen und sicherstellen, dass diese externen Komponenten keine Daten heimlich sammeln.
Das Dokument beschreibt spezifische Schutzmaßnahmen für „sensible personenbezogene Daten“. Dies umfasst alle Daten, die von Minderjährigen erhoben werden, sowie Fingerabdrücke und Gesichtsscans. Gemäß diesen Regeln müssen Anwendungen Nutzern die Möglichkeit geben, bestimmte Datenrechte einzuschränken, ohne sie jedoch vollständig von der Nutzung des Programms auszuschließen. Hersteller von Mobiltelefonen und App-Anbieter müssen zudem die von ihnen angebotene Software überprüfen und Nutzer über Programme informieren, die ihre personenbezogenen Daten gefährden könnten.
Mikrofone undKameras funktionieren nur bei aktiver Nutzung.
Eine Änderung betrifft Nutzer sofort: Die Regeln besagen, dass Mikrofon und Kamera nur dann aktiviert werden dürfen, wenn sie tatsächlich genutzt werden. Wenn Sie eine Sprachnachricht aufnehmen oder ein Foto machen, kann die App auf diese Funktionen zugreifen. Sobald Sie die Aufnahme beenden, muss die App den Zugriff jedoch automatisch beenden. Mikrofone bleiben nicht mehr im Hintergrund aktiv.
Der Zeitpunkt ist entscheidend. Peking geht verstärkt gegen Unternehmen vor, die Daten unsachgemäß behandeln. Jüngste Geldstrafen gegen die Marke Dior von LVMH in Shanghai zeigen, dass die Behörden den Datenschutz ernst nehmen. Dieser aktuelle Entwurf scheint darauf abzuzielen, einen einheitlichen Standard für die gesamte Technologiebranche in China.
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