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China hinterfragt Sicherheitsbedenken des H2O-KI-Chips von Nvidia

VonNellius IreneNellius Irene
Lesezeit: 3 Minuten
China hinterfragt Sicherheitsbedenken des H2O-KI-Chips von Nvidia
  • China behauptet, die H2O-Chips von Nvidia könnten schwerwiegende Sicherheitsprobleme aufweisen und hat das Unternehmen um eine Erklärung gebeten.
  • Die USA haben Nvidia kürzlich wieder erlaubt, die Chips nach China zu verkaufen, was einige amerikanische Gesetzgeber verärgert hat.
  • Einige US-Politiker befürchten, dass die Chips China dabei helfen könnten,tronKI zu entwickeln, und wollen Antworten darauf, warum das Verbot aufgehoben wurde.

Die chinesischen Behörden haben Vertreter der Nvidia Corp. einbestellt, um mögliche Sicherheitsrisiken im Zusammenhang mit den H2O-KI-Chips zu erörtern.

Die Dringlichkeit dieser Diskussion wurde deutlich, nachdem Vertreter der Cyberspace Administration of China (CAC), der wichtigsten Regulierungsbehörde für Internetgesetze, eine Erklärung vom 31. Juli veröffentlichten. Die Internetaufsichtsbehörde gab an, erhebliche Sicherheitsprobleme bei den Chips von Nvidia festgestellt zu haben.

In der Erklärung wurden Bedenken geäußert, dass die Chips des US-amerikanischen Unternehmens übertracverfügen könnten, die ferngesteuert aktiviert werden können.

Nach diesen Anschuldigungen Nvidia weder öffentlich ein, dass seine H20-Chips diese Eigenschaften aufwiesen, noch reagierte das Unternehmen auf Anfragen nach einer Stellungnahme. 

Aufhebung des US-Verbots für Nvidia H2O-Chips löst heftige Reaktionen aus

Die USA hoben Anfang des Monats ihr im April verhängtes Verbot für den Verkauf von Nvidias H2O-Chip nach China auf. Daraufhin nahmen sowohl Nvidia als auch Advanced Micro Devices Inc. umgehend ihre Geschäftstätigkeit auf dem chinesischen Marktund konnten ihre Positionen als führende KI-Chip-Lieferanten des Landes zurückerobern.

Vertreter des Technologieunternehmens merkten an, dass sie sich mit Beamten in Washington beraten hätten, die signalisiert hätten, dass die Lieferungen genehmigt würden, sobald sie für den Export bereit seien.

Darüber hinaus trafen sich kürzlich Handelsbeamte der USA und Chinas in Stockholm, um mögliche Handelsabkommen. Dies war ein positives Signal nach jahrelangen Konflikten zwischen den beiden Ländern.

jedoch Die jüngsten Bedenken Chinas nach einer scheinbaren Verbesserung der Handelsbeziehungen zwischen den USA und China zu Spannungen auf dem Markt geführt.

Nach den Bedenken Chinas merkten US-Abgeordnete an, sie hätten die Trump-Regierung bereits zuvor vor diesem Schritt gewarnt. Sie wiesen darauf hin, dass die Zulassung des Verkaufs von Nvidias H2O-Chip die militärischen Fähigkeiten Pekings stärken und die KI-Technologie des Landes die der USA übertreffen würde.

In einem Brief an US-Handelsminister Howard Lutnick bezeichnete der Abgeordnete John Moolenaar aus Michigan den H2O-Chip von Nvidia als leistungsstarke und kostengünstige KI-Lösung. Er argumentierte, dass der Zugang Chinas zu diesem Chip dessen KI-Fähigkeiten, die derzeit hinterherhinken, deutlich verbessern könnte.

Dennoch hob die Trump-Regierung das Verbot auf und räumte ein, dass der H2O-Chip nicht das erste fortschrittliche Produkt des Landes sei. Ihrer Argumentation zufolge verfügt China über mehrere fortschrittliche Produkte seiner einheimischen Technologieunternehmen, wie beispielsweise Huawei Technologies Company.

Die Debatte über den Kurswechsel der USA bezüglich der Nvidia-Chip-Exporte nach China verschärft sich

Bezüglich der Entscheidung Washingtons betonte Jensen Huang, CEO von Nvidia, dass die US-Behörden noch keine Lieferung ihrer KI-Chips nach China genehmigt hätten. Darüber hinaus nannten die USA keine genauen Zahlen zu den KI-Chips, deren Lieferung nach China erlaubt werden soll.

Einige Beamte in Trumps Regierung, die anonym bleiben wollten, hatten ebenfalls Bedenken hinsichtlich der Genehmigung dieser Exporte geäußert. Trotzdem zeigte sich Huang weiterhin optimistisch, die Lizenzen sehr bald zu erhalten.

Moolenaar missbilligte Washingtons Kurswechsel. Er forderte bis zum 8. August Aufklärung über die Gründe für diese Kursänderung. Darüber hinaus verlangte er eine Unterrichtung über das von den US-Beamten angewandte Verfahren, die geltenden Vorschriften für die Lizenzvergabe an KI-Chips sowie die genauen Liefermengen nach China.

Moolenaar warnte davor, dass ein breiter Zugang Chinas zu Nvidias H2O-Chips dessen Rechenleistung steigern und die Entwicklung fortschrittlicher KI-Modelle ermöglichen würde, die sich weit verbreiten ließen. Er äußerte zudem Bedenken, dass China die Chips nutzen wolle, um einen bedeutenden Marktanteil zu erobern und einen globalen Technologiestandard zu etablieren, was eine potenzielle Bedrohung für die USA und andere Nationen darstelle.

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