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CfA hebt Bedenken hinsichtlich der Geschäftspraktiken von Circle und der Verbindungen zu TRON hervor.

In diesem Beitrag:

  • Die Campaign for Accountability (CfA) hat einen Brief an US-Senatoren geschickt, in dem sie auf unvollständige und irreführende Informationen in der Antwort von Circle auf die Bedenken der CfA hinsichtlich der Geschäftstätigkeit des Unternehmens hinweist, insbesondere in Bezug auf Circles Stablecoin USDC und dessen Verflechtungen mit dem TRON Netzwerk und dessen Gründer Justin Sun.
  • In dem Schreiben geht es um die Beteiligung von Circle an der israelischen Beschlagnahmung von TRON Wallets, die mit dem Palästinensischen Islamischen Dschihad in Verbindung stehen, und es werden die Behauptungen von Circle über seine Richtlinien zur Bekämpfung der Geldwäsche (AML) und zur Identifizierung seiner Kunden (KYC) hinterfragt.

Die Campaign for Accountability (CfA) hat einen Brief an die US-Senatoren Sherrod Brown und Elizabeth Warren geschickt, in dem sie auf die Antwort von Dante Disparte, dem Chief Strategy Officer von Circle, auf die früheren Bedenken der CfA hinsichtlich der Geschäftstätigkeit des Unternehmens eingeht. 

CfA, eine überparteiliche, gemeinnützige Kontrollorganisation, äußerte zunächst Bedenken hinsichtlich des Stablecoins USDC von Circle, dessen Integration in das asiatische Blockchain-Netzwerk TRONsowie des Gründers von TRON, Justin Sun.

Vorwürfe der Verwicklung in die Terrorismusfinanzierung

Die Campaign for Accountability (CfA) äußerte in einem Schreiben Bedenken hinsichtlich möglicher Verbindungen zwischen dem Stablecoin USDC des Unternehmens und dem TRON -Blockchain-Netzwerk. Das Schreiben thematisierte insbesondere die Beteiligung von USDC an einemdent bei dem die israelische Regierung TRON -Wallets beschlagnahmte. Diese Wallets standen in Verbindung mit dem Palästinensischen Islamischen Dschihad (PIJ), der als Terrororganisation eingestuft ist. Die CfA wies in ihrem Schreiben auf die Risiken hin, die mit der unregulierten Integration von Circle in TRONverbunden sind, und hob insbesondere die Bedenken hinsichtlich des „Cross-Chain Transfer Protocol“ hervor

Die Bedenken der CfA bezogen sich auf die Möglichkeit, dass das „Cross-Chain Transfer Protocol“ eine Form der Geldwäsche, das sogenannte „Chain-Hopping“, ermöglichen könnte. Dabei werden Vermögenswerte über verschiedene Blockchain-Plattformen hinweg transferiert, um Herkunft und Weg der Gelder zu verschleiern. In dem Schreiben wurde die Notwendigkeit regulierter und transparenter Praktiken in der Kryptowährungsbranche betont, insbesondere im Umgang mit Plattformen und Protokollen, die potenziell für illegale Aktivitäten wie Geldwäsche missbraucht werden könnten.

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Dante Disparte bestritt zwar nicht die Beteiligung von USDC an den Maßnahmen der israelischen Behörde, spielte deren Bedeutung jedoch aufgrund des geringen Anteils der beschlagnahmten USDC herunter. CfA argumentiert hingegen, dass die Reaktion unbeabsichtigt bestätige, dass die Integration mit TRON tatsächlich illegale Aktivitäten mithilfe von USDC erleichtern könne. Disparte ging weder auf Circles „Cross-Chain Transfer Protocol“ ein, noch kommentierte er CfAs Behauptung, dieses könne illegale Aktivitäten weiter fördern.

Bedenken hinsichtlich der Beziehung von Circle zu Justin Sun

CfA äußerte zudem Bedenken hinsichtlich der Geschäftsbeziehung des Unternehmens zu Justin Sun. Disparte gab in seiner Antwort an, dass Circle keine Bankgeschäfte mehr mit Justin Sun tätige, räumte aber ein, dass Sun und/oder seine Unternehmen bis vor sieben Monaten Geschäftsbeziehungen zu Circle unterhielten. Die Art dieser Geschäftsbeziehung ist unklar, insbesondere da Circle keine Banklizenz besitzt.

Michelle Kuppersmith, Geschäftsführerin von CfA, betonte die Notwendigkeit einer Überprüfung und Aufsicht dieser Angelegenheiten durch den Kongress. Die Organisation hebt hervor, dass das Potenzial von Kryptowährungen zur Finanzierung terroristischer Organisationen und Feinde der Vereinigten Staaten nicht nur ein Bankproblem, sondern auch eine kritische Frage der nationalen Sicherheit darstellt. Die jüngsten Entwicklungen und die Reaktion von Circle unterstreichen die Forderung von CfA nach einer strengeren Aufsicht im Kryptowährungssektor, insbesondere im Hinblick auf Unternehmen mit möglichen Verbindungen zu als terroristisch eingestuften Organisationen.

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Abschluss

Die von Campaign for Accountability (CfA) geäußerten Bedenken hinsichtlich der Geschäftstätigkeit von Circle und dessen Verbindungen zu TRON, insbesondere der Verwendung von USDC für potenziell illegale Aktivitäten, verdeutlichen gravierende Probleme in der Kryptowährungsbranche. Circles Reaktion, die diese Vorwürfe weder vollständig beantwortet noch dementiert, unterstreicht die Komplexität der Beziehungen und Abläufe in der Kryptowelt. Die Situation lenkt die Aufmerksamkeit auf die dringende Notwendigkeit verstärkter regulatorischer Aufsicht und einer Überprüfung durch den Kongress, insbesondere angesichts der Auswirkungen auf die nationale Sicherheit und des potenziellen Einsatzes digitaler Währungen zur Terrorismusfinanzierung. Die Entwicklungen in diesem Fall spiegeln die umfassenderen Herausforderungen wider, vor denen der Kryptowährungssektor steht, wenn er das Gleichgewicht zwischen Innovation und der Einhaltung rechtlicher und ethischer Standards sucht.

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