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Brüssel skizziert, wie Google den Zugang zu Suchdaten öffnen sollte, um den Wettbewerb zu stärken

In diesem Beitrag:

  • Die EU zwingt Google dazu, seine Suchdaten mit Konkurrenten und KI-Diensten zu teilen.
  • Google sagt, dass dieser Schritt die Privatsphäre der Nutzer gefährdet.
  • Eine endgültige Entscheidung wird am 27. Juli 2026 erwartet; dabei sind hohe Geldstrafen möglich.

Europas oberste Wettbewerbsbehörde hat Schritte unternommen, um Google seine eiserne Kontrolle über Online-Suchdaten zu entziehen und das Unternehmen angewiesen, die von ihm gesammelten Informationen konkurrierenden Suchmaschinen und Diensten für künstliche Intelligenz zugänglich zu machen.

Die Europäische Kommission legte am Donnerstag den Plan vor und übermittelte Google eine Reihe vorläufiger Ergebnisse gemäß dem Digital Markets Act.

Gemäß dem Vorschlag müsste Google externen Suchmaschinen Zugriff auf die Daten gewähren, die es über Rankings, Nutzeranfragen, Klicks und Seitenaufrufe sammelt.

Das Unternehmen müsste diesen Zugang zu fairen, angemessenen und durchweg einheitlichen Bedingungen anbieten.

Ziel ist es laut offiziellem Bericht der Kommission, konkurrierenden Diensten eine echte Chance zu geben, Googles Vormachtstellung auf dem Suchmaschinenmarkt zu verbessern und schließlich in Frage zu stellen.

Teresa Ribera, die als Executive Vice-dent für Clean, Just and Competitive Transition tätig ist, erläuterte die Beweggründe für diesen Schritt.

„Daten sind eine Schlüsselkomponente für die Online-Suche und die Entwicklung neuer Dienste, einschließlich KI. Der Zugang zu diesen Daten darf nicht so eingeschränkt werden, dass der Wettbewerb beeinträchtigt wird. In schnelllebigen Märkten können kleine Änderungen rasch große Auswirkungen haben. Wir werden keine Praktiken zulassen, die die Schließung von Märkten oder die Einschränkung der Wahlmöglichkeiten riskieren“, sagte sie.

Der am 16. April 2026 veröffentlichte Vorschlag umfasst sechs Bereiche: wer Anspruch auf die Daten hat, einschließlich der Frage, ob KI-Chatbots, die Suchfunktionen ausführen, dazu zählen; welche Daten weitergegeben werden; wie und wie oft sie weitergegeben werden; Maßnahmen zum Schutz der Privatsphäre personenbezogener Daten; wie die Preisgestaltung funktionieren würde; und Regeln für die Zugriffsverwaltung.

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Google wehrt sich gegen Datenschutzbedenken

Die Entscheidung, KI-Chatbots einzubeziehen, ist ein klares Zeichen dafür, dass Brüssel diese Tools als direkte Konkurrenten der traditionellen Suche betrachtet.

Google hat über Jahrzehnte einen unübertroffenen Fundus an Nutzerverhaltensdaten aufgebaut, den kein Konkurrent je erreichen konnte. Dieser Datenschatz steht nun im Mittelpunkt eines bedeutenden Rechtsstreits.

Google wurde im März 2025 offiziell wegen Verstoßes gegen den Digital Markets Act angeklagt. Das Unternehmen hat sich seither vehement gegen die jüngsten Vorschläge gewehrt.

Clare Kelly, leitende Wettbewerbsanwältin von Google, sagte, das Unternehmen werde gegen die Maßnahmen vorgehen, da diese weit über das hinausgingen, was das Gesetz jemals vorschreiben sollte.

„Hunderte Millionen Europäer vertrauen Google ihre sensibelsten Suchanfragen an, darunter private Fragen zu ihrer Gesundheit, Familie und ihren Finanzen, und der Vorschlag der Kommission würde uns zwingen, diese Daten an Dritte weiterzugeben, die über gefährlich unzureichende Datenschutzvorkehrungen verfügen“, sagte Kelly.

Das Unternehmen warf Konkurrenten, die es auf seine Daten abgesehen hätten, vor, einen Teil des Drucks hinter der Untersuchung auszuüben, und warnte davor, dass die vorgeschlagenen Datenschutzmaßnahmen nicht standhalten würden.

Geldstrafen und eine endgültige Frist drohen

Die am Donnerstag veröffentlichten Ergebnisse stellen etwa die Hälfte eines formellen Prozesses dar, den die Kommission am 27. Januar 2026 begonnen hat.

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Dieses Verfahren soll genau darlegen, wie ein Unternehmen seinen rechtlichen Verpflichtungen nachkommen muss, anstatt direkt eine Strafe zu verhängen. Dennoch steht viel auf dem Spiel.

Sollte Google die festgelegten endgültigen Anforderungen nicht erfüllen, drohen dem Unternehmen Strafen in Höhe von bis zu zehn Prozent des weltweiten Gesamtumsatzes von Alphabet für ein Jahr, eine Summe, die 35 Milliarden Dollar übersteigen könnte.

Henna Virkkunen, Executive Vice-dent für Tech Sovereignty, Security and Democracy, sagte in dem offiziellen Bericht, dass diese Initiative in einem „entscheidenden Moment der zunehmenden Vernetzung mit KI-Diensten“ stattfindet

Eine öffentliche Konsultationsphase beginnt am Freitag, dem 17. April 2026. Interessierte können sich bis zum 1. Mai 2026 dazu äußern. Die Kommission plant, bis zum 27. Juli 2026 eine endgültige und verbindliche Entscheidung zu erlassen.

Der Fall wird als Test dafür gesehen, ob Europa ein globales Technologieunternehmen tatsächlich dazu zwingen kann, seine am besten gehüteten Vermögenswerte offenzulegen.

Wenn es gelingt, könnte das Ergebnis als Vorbild dafür dienen, wie Regierungen anderswo mit den enormen Datenvorteilen großer KI- und Internetunternehmen umgehen.

Die Frist im Juli wird zeigen, ob die Regeln diejenigen begünstigen, die über riesige Datenbestände verfügen, oder diejenigen, die zwar neue Ideen haben, aber keine eigenen Daten besitzen.

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