Da die Frist für die Entscheidung der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) über einen Bitcoin -ETF näher rückt, bleiben die Analysten vorsichtig optimistisch. Eric Balchunas und James Seyffart von Bloomberg schätzen die Wahrscheinlichkeit einer Genehmigung bis zum 10. Januar auf 90 %. Trotz dieses Optimismus zögern die Analysten, die Wahrscheinlichkeit auf über 90 % zu erhöhen, da sie befürchten, die SEC könnte eher um mehr Zeit bitten, anstatt den ETF kategorisch abzulehnen.
Bloomberg-Analyst erläutert Urteil zu Bitcoin Spot-ETFs
Der Bloomberg-Analyst betont insbesondere, dass das Fehlen einer defiZustimmungsrate von über 90 % auf den wahrgenommenen Zeitbedarf der SEC zurückzuführen ist. Die Zuversicht, eine vollständige Ablehnung zu vermeiden, wird durch die erheblichen Anstrengungen sowohl der Aufsichtsbehörde als auch der Bitcoin -ETF-Emittenten unterstrichen. Der Bloomberg-Analyst geht sogar so weit, eine kategorische Ablehnung in dieser Phase als potenziellen „Trick des Jahrzehnts“ zu bezeichnen und die Tragweite der Konsequenzen eines solchen Schrittes hervorzuheben. Das Engagement aller Beteiligten, selbst während der Feiertage, trägt zur Zuversicht des Bloomberg-Analysten in ein positives Ergebnis bei.
Vetle Lunde von K33 Research teilt diese Einschätzung und beziffert in einem aktuellen Marktbericht die Wahrscheinlichkeit einer direkten Ablehnung eines ETFs auf lediglich 5 %. Analysten sind sich einig, dass die Wahrscheinlichkeit einer Genehmigung die einer Ablehnung deutlich übersteigt. Trotz des vorherrschenden Optimismus bleibt eine gewisse Unsicherheit bestehen, insbesondere hinsichtlich der Folgen einer hypothetischen direkten Ablehnung. Balchunas spekuliert, dass Fondsanbieter dem Beispiel des Krypto-Vermögensverwalters Grayscale folgen und rechtliche Schritte gegen die SEC einleiten könnten.
Die ripple einer Ablehnung
Sollte dieses Szenario eintreten, könnte es eine rasche Reaktion anstelle der üblichen Abkühlungsphase nach sich ziehen. Analysten argumentieren, dass die Beteiligten bereits zu viel Zeit und Ressourcen investiert haben, um die Entwicklung eines Bitcoin ETFs einfach aufzugeben. Die öffentliche Meinung, die sich in den bei der SEC eingereichten Kommentaren widerspiegelt, zeigt eine große Meinungsverschiedenheit. Jüngste Eingaben, Stand 2. Januar, sprechen sich ausdrücklich für die kategorische Ablehnung von ETFs aus. Ein bemerkenswerter Kommentar äußert Bedenken hinsichtlich der dezentralen Natur von Bitcoinund deutet an, dass diese für autoritäre Regime attraktiv sein könnte, die Sanktionen umgehen und ihre Bürger stärker kontrollieren wollen.
Während die Branche auf die Entscheidung der SEC wartet, beobachtet der Markt aufmerksam mögliche Veränderungen der regulatorischen Rahmenbedingungen. In den kommenden Wochen wird sich zeigen, ob die SEC den Bitcoin ETF freigibt und damit möglicherweise neue Möglichkeiten für Krypto-Investitionen innerhalb traditioneller Finanzstrukturen eröffnet. Alternativ könnte die SEC weitere Beratungen anordnen und die Spannung für die Marktteilnehmer verlängern. Im sich ständig weiterentwickelnden Bereich der Kryptowährungen spielen regulatorische Entwicklungen eine entscheidende Rolle.
Die Entscheidung über den Bitcoin ETF gilt als Lackmustest und zeigt, welche Akzeptanz Kryptowährungen in etablierten Finanzsystemen finden werden. Die Spannung in der Krypto- Community unterstreicht die Bedeutung dieser Entscheidung. Die Beteiligten hoffen auf eine wegweisende Genehmigung und bereiten sich gleichzeitig auf mögliche Rechtsstreitigkeiten im Falle einer Ablehnung vor. Während die Frist der SEC abläuft, bleibt die Krypto-Community engagiert und übermittelt der Regulierungsbehörde ihre unterschiedlichen Perspektiven. Ob der ETF die Genehmigung erhält, sich verzögert oder gar abgelehnt wird – die Auswirkungen auf den Kryptomarkt und seine Teilnehmer sind erheblich.
Die Cboe Exchange hat Bitcoin ETF von Fidelity registriert und wartet auf die Genehmigung der SEC