- US-Bürger müssen Kryptotransaktionen über 10.000 US-Dollar innerhalb von 15 Tagen dem IRS melden, andernfalls drohen ihnen Anklagen wegen eines schweren Verbrechens.
- Diese Anforderung ist Teil des Infrastrukturgesetzes, das vondent Biden unterzeichnet wurde und auf Steuerhinterziehung bei Kryptowährungstransaktionen abzielt.
- Kryptobroker, Börsen und Verwahrstellen müssen Transaktionsdetails, einschließlich der persönlichen Daten des Absenders, melden.
In einer bedeutenden Änderung der Regulierungsstrategie stehen amerikanische Kryptowährungsnutzer nun unter verstärkter Beobachtung des Internal Revenue Service (IRS). Eine neue Verordnung verpflichtet US -Bürger, Transaktionen mit digitalen Vermögenswerten im Wert von über 10.000 US-Dollar innerhalb von 15 Tagen zu melden. Die Nichtbeachtung dieser Vorschrift kann zu einer Anklage wegen eines schweren Verbrechens führen. Dies stellt einen strengen Schritt hin zur Regulierung von Kryptowährungen in den Vereinigten Staaten dar.
Diese neue Anforderung ist Teil des umfassenderen Infrastrukturgesetzes, das 2021 vondent Joe Biden unterzeichnet wurde. Das Gesetz, das die Steuerausfälle in den USA verringern soll, enthält Bestimmungen, die die Meldung von Transaktionen mit digitalen Vermögenswerten an die US-Steuerbehörde (IRS) erheblich beeinflussen. Insbesondere verpflichtet es Broker, Kryptobörsen und Verwahrstellen zur Meldung von Transaktionen über 10.000 US-Dollar. Die unklaren Meldeanweisungen der IRS haben jedoch viele hinsichtlich der Einhaltung der Vorschriften verunsichert.
Die Last der Einhaltung für Amerikaner
Das Gesetz verpflichtet Broker, persönliche Daten dieser Transaktionen zu melden, darunter Name, Adresse und Sozialversicherungsnummer des Absenders. Obwohl es Steuerhinterziehung eindämmen und Transparenz bei größeren Kryptowährungstransaktionen gewährleisten soll, birgt es erhebliche Herausforderungen. Jerry Brito, Geschäftsführer von Coin Center, äußerte Bedenken hinsichtlich der praktischen Umsetzbarkeit dieser Anforderungen ohne konkrete Vorgaben der US-Steuerbehörde (IRS).
Dieses Dilemma tritt besonders deutlich hervor, wenn die Art der Transaktion die Beschaffung oder Überprüfung der erforderlichen Informationen erschwert. Beispielsweise ist es bei Mining- oder Validierungs-Blockbelohnungen von über 10.000 US-Dollar nahezu unmöglich, die Daten des Absenders zudent. Auch dezentrale On-Chain-Börsen erschweren die Meldung von Transaktionen, da sie nicht immer eindeutige Informationen über die Transaktionspartner bereitstellen.
Mögliche Auswirkungen und IRS-Richtlinien
Die strengen Meldepflichten werden voraussichtlich ab 2024 erhebliche Auswirkungen haben, wenn Unternehmen beginnen, diese Berichte an die US-Steuerbehörde (IRS) zu übermitteln. Die neue Regelung gibt Anlass zur Sorge, dass unbeabsichtigte Verstöße zu Anklagen wegen schwerer Straftaten führen könnten, angesichts der Komplexität von Kryptowährungstransaktionen und der damit verbundenen Anonymität.
Die US-Steuerbehörde IRS hat das Verfahren zur Einreichung des Formulars 8300, „Meldung von Cash über 10.000 US-Dollar im Geschäftsverkehr“, festgelegt. Dieses Formular ist ein wesentlicher Bestandteil der Bemühungen der IRS und des Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN) zur Bekämpfung der Geldwäsche. Es musstronbei FinCEN oder in Papierform bei der IRS eingereicht werden und gilt für verschiedene Rechtssubjekte, darunter Einzelpersonen, Unternehmen, Körperschaften, Personengesellschaften, Vereine, Stiftungen und Nachlässe.
Das Formular 8300 muss innerhalb von 15 Tagen nach der Transaktion eingereicht werden. Bis zum 31. Januar des Folgejahres muss jedem im Formular genannten Beteiligten eine schriftliche Bestätigung zugestellt werden. Die Nichtabgabe dieser Bestätigung kann zu Strafen führen. Darüber hinaus können verdächtige Aktivitäten unterhalb der Grenze von 10.000 US-Dollar freiwillig gemeldet werden; diese Meldungen werdendentbehandelt.
Ab dem 1. Januar 2024 müssen bestimmte Unternehmen das Formular 8300troneinreichen. Voraussetzung dafür ist, dass sie im Laufe eines Kalenderjahres mindestens zehn andere Arten von Informationsmeldungen einreichen. Unternehmen, die nicht zur elektronischen Einreichung verpflichtet sind, können dies weiterhin tun oder ihre Formulare per Post an das IRS-Büro in Detroit, Michigan, senden.
Ausnahmen von dertronEinreichung aufgrund unzumutbarer Härte können beantragt werden; Befreiungen werdenmaticgewährt, wenn die religiösen Überzeugungen mit der Nutzung der erforderlichen Technologie unvereinbar sind. Die Nichtabgabe der Unterlagen intronForm ohne Ausnahme oder religiöse Befreiung führt jedoch zu Strafen.
Die neuen IRS-Vorschriften stellen im Wesentlichen eine bedeutende Änderung in der Überwachung und Meldung von Kryptowährungstransaktionen in den USA dar. Ziel ist es, mehr Transparenz und eine bessere regulatorische Aufsicht auf dem wachsenden Markt für digitale Vermögenswerte zu schaffen. Gleichzeitig bürden sie Kryptowährungsnutzern und -unternehmen jedoch eine erhebliche Last auf, da die komplexen Meldepflichten nun nicht mehr zu bewältigen sind. Dies weckt Bedenken hinsichtlich potenzieller unbeabsichtigter rechtlicher Konsequenzen.
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