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Rotes Wochenende: Bitcoin verzeichnete den größten zweitägigen Kursrückgang seit der US-Wahl

VonCollins J. OkothCollins J. Okoth
Lesezeit: 2 Minuten
Bitcoin Logo und Wochenendtypografie
  • Bitcoin verzeichnete am Wochenende den größten zweitägigen Rückgang auf 90.000 US-Dollar, seit die US-Wahlen den Kurs auf neue Allzeithochs getrieben hatten.
  • Die allgemeine Stimmung im Kryptobereich bleibt unsicher, da Bedenken hinsichtlich der Umsetzung der Krypto-Versprechen des designiertendentDonald Trump bestehen.
  • Bei US Bitcoin -Spot-ETFs wurden am Mittwoch und Donnerstag nach den Wahlen vom 5. November erstmals negative Mittelabflüsse verzeichnet.

Die Krypto-Community reagierte mit Unsicherheit auf Trumps angekündigte Krypto-Politik, was am Wochenende zu einem Kursrückgang Bitcoin führte. Die Kryptowährung hatte nach Trumpsdentam 5. November neue Allzeithochs erreicht.

Trumps Wahlkampf konzentrierte sich vor den Wahlen auf die Krypto-Community. DerdentPräsident sprach auf der Bitcoin Conference 2024, dem weltweit größten Bitcoin Treffen. Er versprach der Krypto-Community, den von der Biden-Harris-Regierung begonnenen „Krieg gegen Kryptowährungen“ zu beenden. Zudem kündigte er ein kryptofreundlicheres Umfeld und weitere wichtige Vorhaben an.

Händler beobachten die bevorstehende Amtszeit Trumps jedoch zunehmend mit Sorge und fragen sich, ob er seine Versprechen an die Kryptoindustrie einlösen wird. Zu diesen Unsicherheiten zählen der Zeitrahmen für die Umsetzung seiner Krypto-Zusagen und die Frage, ob einige davon überhaupt noch realisierbar sind. Ein Beispiel hierfür ist die Einrichtung einer Bitcoin Reserve.

Bitcoin verzeichnete am Wochenende einen Rückgang von 3 %

Am Wochenende verlor Bitcoin 3 % und notierte bei 90.100 US-Dollar. Allerdings zeigt die Kryptowährung Anzeichen einer Erholung, nachdem sie in den letzten 24 Stunden um 1,13 % und in den letzten sieben Tagen insgesamt um 13,16 % zugelegt hat. 

Die Unsicherheit erstreckt sich auch auf die Geldpolitik, da Händler nach zwei Zinssenkungen beeinflusst Bitcoin.

Die Kryptoindustrie hat unter der Aufsicht der US-Börsenaufsicht SEC turbulente Zeiten durchgemacht, insbesondere nach dem Zusammenbruch der Kryptobörse FTX. Die SEC hat unter der Biden-Harris-Administration vor allem zentralisierte Kryptobörsen ins Visier genommen. 

Branchenexperten haben die Durchsetzungsstrategien der US-Börsenaufsicht SEC unter dem derzeitigen Vorsitzenden Gary Gensler kritisiert. Obwohl Trump versprochen hat, ihn nach seinem Amtsantritt am 20. Januar 2025 umgehend zu entlassen, ist weiterhin unklar, wer die Nachfolge antreten wird.

Strategen gehen davon aus, dass unter Trumps Regierung ein Gesetz zur Kryptowährung verabschiedet wird

Eine Analyse von Strategen von JPMorgan Chase & Co. unter der Leitung von Nikolaos Panigirtzoglou prognostiziert, dass die künftige Regierung Trumps bald ein Gesetz zur Legalisierung von Kryptowährungen verabschieden könnte. Laut der Analyse würde die Verabschiedung die regulatorische Aufsicht von einem eher offensiven Ansatz hin zu einer stärker kooperativen Vorgehensweise verändern.

Das Team erwähnte zudem eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Banken unter der Trump-Administration beginnen würden, mit digitalen Vermögenswerten zu interagieren. In dem Bericht wurde die Möglichkeit hervorgehoben, dass die Regierung durch die Einführung von börsengehandelten Fonds (ETFs) für andere digitale Vermögenswerte neben Bitcoin und Ethereumein diversifizierteres Anlageumfeld für Investoren schaffen könnte.

In dem Bericht wurde auch auf die drohende Krise aufgrund regulatorischer Unsicherheit im Zusammenhang mit digitalen Vermögenswertendent. Das Team merkte an, dass Trump ein transparenteres Krypto-Umfeld schaffen werde, das voraussichtlich Kapitalzuflüsse und Finanzierungen durch Risikokapitalgeber, Börsengänge, Fusionen und Übernahmen ankurbeln werde.

Bitcoin notiert bei 91.683 US-Dollar, nachdem er das schwächste Wochenende seit den US-Wahlen am 5. November erlebt hat. Laut dem Datenaggregator CoinMarketCap stieg der Kurs um 1,24 %, nachdem er am Wochenende 3 % verloren hatte. In den letzten sieben Tagen legte Bitcoin jedoch um 12,96 % zu.

Daten des ETF tracSosovalue zeigen, dass Bitcoin -ETFs am Donnerstag und Freitag der vergangenen Woche Abflüsse in Höhe von 770 Millionen verzeichneten, nachdem sie ab dem 6. November sechs Handelstage in Folge positive Zuflüsse in Höhe von fast 5 Milliarden Dollar verzeichnet hatten.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Collins J. Okoth

Collins J. Okoth

Collins Okoth ist Journalist und Marktanalyst mit acht Jahren Erfahrung im Bereich Krypto und Technologie. Er ist zertifizierter Finanzanalyst und hat einen Abschluss inmatic. Zuvor war er als Autor und Redakteur für Geek Computer und CoinRabbit tätig.

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