Die niederländische Zentralbank verhängte gegen Binance eine Geldstrafe von mehr als 3 Millionen Euro

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- Der Kryptogigant Binance plant eine Expansion und will seine Dienste in verschiedene Teile der Welt bringen.
- Die niederländische Zentralbank blockierte einen ihrer Versuche aufgrund rechtlicher Probleme.
- Die niederländische Zentralbank verhängte eine Geldstrafe von mehr als 3 Millionen Euro wegen Betriebs ohne Lizenz.
Binance hat sich trotz der anhaltenden Marktveränderungen als widerstandsfähig erwiesen. Firmenchef Changpeng Zhao bekundete sein Vertrauen in das Unternehmen und kündigte weitere Expansionspläne an. Er gehörte zu den CEOs, die anstelle von Entlassungen neue Stellen schufen. Darüber hinaus sagte Binance Unterstützung für Unternehmen zu, die mit Finanzierungsproblemen zu kämpfen haben. Die Geschäftsausweitung ist eines der Hauptziele von Binance, und das Unternehmen war bisher erfolgreich.
Sie hat sich zu einer der wenigen führenden Kryptowährungsbörsen weltweit entwickelt. Da Europa begonnen hat, kryptofreundliche Richtlinien einzuführen, haben verschiedene Börsen und Dienstleister diese Chance genutzt. Auch Binance ging einen Schritt weiter und erhielt in Spanien eine Lizenz als Dienstleister für Krypto-Assets. Allerdings erlitt das Unternehmen einen Rückschlag, als die niederländische Zentralbank eine Geldstrafe verhängte.
Hier ein kurzer Überblick über die Expansion von Binancein den Niederlanden und warum das Unternehmen mit einer Geldstrafe belegt wurde.
Binance und seine Expansionspläne
Binance hat ein beachtliches Wachstum verzeichnet und gilt heute als dominanter Marktführer. Die weltweite Nutzung des Unternehmens hat dessen Ambitionen zur Weiterentwicklung seiner Dienstleistungen beflügelt. Die Regulierung von Kryptowährungen hat einerseits Chancen eröffnet, andererseits aber auch Hürden für einige Unternehmen geschaffen. Letztere resultierten aus Geldstrafen für einige Börsen und Dienstleister. Binance ist jüngst selbst Opfer dieser Problematik geworden, da die niederländische Zentralbank eine Geldstrafe verhängt hat.
Gemäß den jüngsten Regulierungen verlangen verschiedene Länder von Dienstleistern und Börsen eine Registrierung. Der Chef der US-Börsenaufsicht SEC bekräftigte kürzlich, dass sich Dienstleister auf verschärfte Vorschriften einstellen müssten. Die niederländische Aufsichtsbehörde nutzte denselben Grund, um Binance, da das Unternehmen in den Niederlanden ohne Lizenz operierte. Binance hält an seiner europäischen Expansion fest und sieht dies nicht als Rückschlag für seine Strategie.
Die Änderung erfolgte im Zuge der verschärften Offenlegungspflichten zur Bekämpfung von Geldwäsche und anderen illegalen Aktivitäten. Terrorismusfinanzierungsnetzwerke zählen zu den Hauptgründen, warum ZentralbankentronRegulierungen anstreben.
Geldstrafe der niederländischen Zentralbank
Die Niederländische Zentralbank (DNB) hat Binance wegen Nichteinhaltung der gesetzlichen Bestimmungen mit einer Geldstrafe von 3,3 Millionen Euro belegt. Das Unternehmen hatte es versäumt, sich als Krypto-Dienstleister zu registrieren. Laut Mitteilungwarnte das Unternehmen bereits im August 2021, dass es ohne Genehmigung operiere und eine Lizenz benötige. Dies setzte sich bis zur Verhängung der Geldstrafe im August 2022 fort.
Das Land sieht drei Bußgeldstufen vor. Binance wurde gemäß der dritten Stufe bestraft. Grund dafür waren die Schwere und das Verschulden des Verstoßes. Laut der Aufsichtsbehörde dauerte der Verstoß über einen längeren Zeitraum an, weshalb eine entsprechende Geldstrafe gerechtfertigt war. Laut CoinGecko Binance mit einer Marktkapitalisierung von 15,5 Milliarden US-Dollar die größte Kryptobörse. Die Aufsichtsbehörde berücksichtigte all diese Faktoren und verhängte die Geldstrafe.
Binance hatte sich zuvor damit gebrüstet, keinen globalen Hauptsitz zu haben und ohne Rücksicht auf nationale Regulierungsbehörden zu agieren. Mit der Verschärfung der Vorschriften geriet das Unternehmen jedoch in Schwierigkeiten. Laut einer Mitteilung der DNB beantragte Binance am 2. Juni die Überprüfung der Entscheidung. Der Antrag wurde geprüft, und die Geldstrafe wurde um 5 % reduziert, da Binance eine Lizenz beantragt hatte.
Abschluss
Binance wurde von der niederländischen Regulierungsbehörde DNB mit einer Geldstrafe von über 3 Millionen Euro belegt. Grund dafür war der Betrieb ohne Lizenz. Laut der Behörde war Binance zuvor bereits aufgefordert worden, die erforderliche Lizenz zu erwerben, was das Unternehmen jedoch ignorierte. Daraufhin verhängte die DNB eine Geldstrafe, deren Überprüfung im Juni beantragt wurde. Diese wurde nun aufgrund des Lizenzantrags um 5 % reduziert.
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Haseeb Shaheen
Als Web-Rechercheur und Online-Marketer liefert Haseeb Shaheen relevante und wertvolle Inhalte für seine Zielgruppen. Sein Fokus liegt auf der Analyse von Finanz- und Kryptomärkten sowie auf Technologiebereichen, die Menschen helfen, ihr Leben zu verändern.
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