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Binance droht ein mögliches Verbot auf den Philippinen

VonOwotunse AdebayoOwotunse Adebayo
2 Minuten Lesezeit
Binance
  • Der Kryptobörse Binance droht in den Philippinen ein Verbot, nachdem ihr vorgeworfen wurde, ohne gültige Lizenz zu operieren.
  • Unsicherheit und potenzielle Auswirkungen.

Ende November erteilten die philippinischen Finanzaufsichtsbehörden Binance, der weltweit größten Kryptowährungsbörse, eine Mitteilung, dass diese ohne gültige Lizenz im Land operiere. Sie betonten, dass Binance nicht berechtigt , Wertpapiere auf den Philippinen zu verkaufen oder anzubieten, und warnten die Bevölkerung vor der Nutzung der Plattform. Die Aufsichtsbehörden setzten eine Frist: Sollte Binance das Problem nicht bis Ende Februar beheben, würden sie den Betrieb der Plattform einstellen.

Binance droht Frist in philippinischer Mitteilung

Mit dem nahenden Stichtag prüft die philippinische Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde (SEC) die potenziellen Folgen eines Verbots von Binance. Dabei werden auch die Gelder philippinischer Kontoinhaber berücksichtigt. Ein Sprecher der SEC erklärte, man arbeite mit anderen Regierungsbehörden zusammen, um ein Verfahren zur Einschränkung der Geschäftstätigkeit nicht registrierter Unternehmen auf den Philippinen zu entwickeln.

Trotz der drohenden Frist hat die Börse die regulatorischen Bedenken bisher nicht öffentlich kommentiert. Diese mangelnde Kommunikation hat in der philippinischen Krypto-Community Unsicherheit darüber ausgelöst, ob die SEC ihr Versprechen, Binance zu sperren, wahr machen oder der Börse eine Fristverlängerung gewähren wird. Luis Buenaventura, stellvertretenderdent von GCash und Mitbegründer von BloomX, einer Krypto-Handelsplattform auf den Philippinen, zeigte sich frustriert über die fehlende Transparenz seitens der SEC.

Diese mögliche Klage gegen die Börse verschärft die ohnehin turbulente Lage des Unternehmens. Im November bekannte sich Binance in den USA historisch schuldig, gegen Bankgesetze verstoßen zu haben, und erklärte sich bereit, 4,3 Milliarden US-Dollar Strafe zu zahlen. Daraufhin ernannte Binance Richard Teng zum neuen CEO als Nachfolger des Mitgründers Changpeng Zhao, der sich ebenfalls der Verstöße gegen US-Bankgesetze schuldig bekannt hatte.

Teng versprach, die Einhaltung von Vorschriften weltweit zu verbessern. Die Situation auf den Philippinen erwies sich jedoch unter der neuen Führung als erhebliche Bewährungsprobe für die Börse. Bislang hat Binance die von den philippinischen Aufsichtsbehörden beanstandeten Punkte nicht behoben. Die SEC warf Binance vor, verschiedene Personen und Organisationen mit der Vermarktung der Börse beauftragt zu haben, und warnte vor empfindlichen Strafen, sollten sie dies fortsetzen.

Unsicherheit und potenzielle Auswirkungen

Die Behörde forderte außerdem Technologiekonzerne wie Google und Meta auf, die Ausspielung Binance Werbung an philippinische Nutzer einzustellen. Kelvin Lee, der Leiter der SEC, gab im Dezember an, dass ein Verbot der Börse drei Monate nach der Veröffentlichung der Empfehlung am 29. November in Kraft treten würde, schloss aber eine Verlängerung nicht aus.

Sollte es tatsächlich zu einem Verbot kommen, rechnet die philippinische Krypto-Community mit dessen Auswirkungen um den 29. Februar. Einige, wie der Anwalt Rafael Padilla, argumentieren, dass die Behörden die Börse nicht ohne Gerichtsbeschluss verbieten können. Bislang haben sich jedoch weder die SEC noch die Nationale Telekommunikationskommission zu dem möglichen Verbot geäußert.

Der Markteintritt von Binanceauf den Philippinen im Jahr 2019 revolutionierte den lokalen Kryptomarkt. BloomX, der erste Anbieter auf der Peer-to-Peer-Plattform von Binance in den Philippinen, verzeichnete ein Handelsvolumen von 1 Million US-Dollar. Die Plattform von Binancebot deutlich niedrigere Transaktionsgebühren als lokale Börsen und führte so zu einer hohen Nachfrage nach günstigen Krypto-Transaktionen unter den philippinischen Nutzern.

Die ungeklärten regulatorischen Fragen zwischen Binance und den philippinischen Behörden haben Unsicherheit über die Zukunft des Börsenbetriebs im Land geschaffen. Angesichts des nahenden Stichtags warten die Beteiligten gespannt auf weitere Entwicklungen seitens Binance und der Regulierungsbehörden, um die Situation und ihre potenziellen Auswirkungen auf die philippinische Krypto-Community zu klären.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Owotunse Adebayo

Owotunse Adebayo

Adebayo ist ein Autor mit vier Jahren Erfahrung im Kryptobereich. Er absolvierte die Universität von Lagos mit einem Abschluss in Stadt- und Regionalplanung. Adebayo arbeitete für Tokenhell und CryptoTicker und verfasste dort Nachrichten zu Kryptowährungen und Fintech. Derzeit ist er als freier Mitarbeiter für Cryptopolitantätig.

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