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Die großen Technologiekonzerne steigern ihren Wert um 350 Milliarden Dollar, da sich Investitionen in KI auszuzahlen beginnen

VonNellius IreneNellius Irene
3 Minuten Lesezeit
Die großen Technologiekonzerne steigern ihren Wert um 350 Milliarden Dollar, da sich Investitionen in KI auszuzahlen beginnen
  • Die großen Technologiekonzerne erzielten nachtron, durch KI beflügelten Gewinnen über 350 Milliarden Dollar.
  • Microsoft und Meta haben enorme finanzielle Verpflichtungen im Bereich KI eingegangen und bauen riesige Rechenzentren und neue Projekte.
  • Die großen Technologiekonzerne sehen sich mit rechtlichen Problemen und Untersuchungen seitens der US-amerikanischen und europäischen Regierungen konfrontiert.

Die großen Technologiekonzerne konnten die Befürchtungen der Anleger hinsichtlich ihrer hohen Investitionen in künstliche Intelligenz (KI) teilweise zerstreuen, indem sie Quartalsergebnisse präsentierten, die die Erwartungen übertrafen und die Früchte dieser KI-Investitionen aufzeigten. Alphabet, Meta und Microsoft zählten zu den größten Gewinnern und legten nach zweistelligen Umsatz- und Gewinnsteigerungen um mehr als 350 Milliarden US-Dollar an Marktkapitalisierung zu.

Microsoft überschritt die Marke von 4 Billionen US-Dollar Marktkapitalisierung und ist damit zweite Unternehmen, das diesen Meilenstein erreicht hat nach Nvidia. Die Aktien von Meta stiegen um 11 % und trieben die Marktkapitalisierung auf fast 2 Billionen US-Dollar.

Die starke Performance der Technologiekonzerne wurde maßgeblich durch das Wachstum der Cloud-Computing-Sparten von Google und Microsoft sowie durch verbesserte Werbemargen bei Meta getragen. Diese Ergebnisse dienten als Rechtfertigung für eine weitere Runde hoher Investitionen in die KI-Infrastruktur. 

Gemeinsam mit Amazon wird das Trio in diesem Jahr tracmehr als 350 Milliarden Dollar für Rechenzentren und andere KI-bezogene Infrastruktur ausgeben. Prognosen zufolge könnte diese Summe bis 2026 sogar 400 Milliarden Dollar übersteigen. 

Microsoft und Meta führen im Wettlauf um die KI-Infrastruktur 

zu investieren, 120 Milliarden US-Dollar um die Rechenzentrumskapazität schneller als jeder Wettbewerber auszubauen. Meta plant derweil, im nächsten Jahr 105 Milliarden US-Dollar für den Bau eines neuen Rechenzentrums in Louisiana – genannt Hyperion – auszugeben, das sich über eine Fläche so groß wie Manhattan erstrecken wird.

Mark Zuckerberg bietet angeblich auch Ingenieuren Gehaltspakete in dreistelliger Millionenhöhe an, um sie für sein neues KI-Labor für „Superintelligenz“ zu gewinnen.

In den vergangenen Quartalen reagierten Anleger angesichts des enormen Ausgabenvolumens nervös und befürchteten, dass sich die erwarteten Renditen nicht einstellen würden. Diesmal scheint sich die Stimmung jedoch gewandelt zu haben. Die Anleger nehmen die gestiegenen Investitionen gelassen hin, ermutigt durch Anzeichen einertronNachfrage nach KI-Rechenleistung und einen wachsenden Auftragsbestand. 

Dennoch bleiben einige Marktteilnehmer vorsichtig. Drew Dickson, Gründer von Albert Bridge Capital, warnte davor, dass die aktuelle Welle des KI-Optimismus in eine „Euphoriephase“ eintreten könnte, in der Anleger so euphorisch sind, dass sie die Risiken ignorieren. „Nicht jeder kann gewinnen, und Investitionen in KI sind kein Allheilmittel“, sagte er.

Trotz Optimismus der Investoren ziehen regulatorische Gewitterwolken über den großen Technologiekonzernen auf

Amazon bildete in der Berichtssaison dieses Quartals eine Ausnahme. Obwohl die Finanzprognosen übertroffen wurden, fiel die Aktie um 7 %, da Anleger Bedenken hinsichtlich der schwachen Performance von Amazon Web Services (AWS), der Cloud-Sparte des Unternehmens, äußerten. Das Wachstum von AWS blieb hinter dem von Microsoft Azure und Google Cloud zurück. 

Laut Jefferies hat Amazon allein im zweiten Quartal 31,4 Milliarden Dollar für Investitionen ausgegeben und wird voraussichtlich im Gesamtjahr Investitionen in Höhe von 106 Milliarden Dollar tätigen. 

Andererseits Apple den Markt mit einem Umsatzplus von 10 %, was unter anderem auf stabile iPhone-Verkäufe zurückzuführen war. Das Management kündigte an, die Investitionen in KI deutlich zu erhöhen, nachdem es für die im Vergleich zu Wettbewerbern verzögerte KI-Integration kritisiert worden war. Die Aktien des Unternehmens reagierten jedoch kaum, da weiterhin Bedenken hinsichtlich Apples Anfälligkeit für die neuen US-Zölle auf China, Taiwan und Indien bestehen – wichtige Regionen in seiner Lieferkette.

Obwohl die Anleger derzeit optimistisch erscheinen, drohen ernsthafte regulatorische Risiken. Die Kartellbehörden in den USA, der EU und Großbritannien verstärken ihre rechtlichen Schritte, die einige der weltweit größten Technologiekonzerne umstrukturieren oder gar zerschlagen könnten.

Die US-amerikanische Federal Trade Commission (FTC) drängt Meta zum Verkauf von WhatsApp und Instagram in den USA. Microsofts Cloud-Geschäft steht beidseits des Atlantiks unter Beobachtung. Amazon sieht sich einer Klage der FTC wegen angeblicher Preismanipulation gegenüber, während Apple sich gegen ein Verfahren des US-Justizministeriums wehrt, in dem dem Unternehmen vorgeworfen wird, ein undurchdringliches Ökosystem rund um das iPhone geschaffen zu haben.

Alphabet steht vor den wohl größten Herausforderungen, nachdem das Unternehmen drei Kartellverfahren im Zusammenhang mit seiner Suchmaschine, seinem Werbegeschäft und seinem App Store verloren hat. Die Regulierungsbehörden könnten Google bald zwingen, seinen Chrome-Browser zu verkaufen und seinen Suchindex für Wettbewerber zu öffnen.

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