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Scott Bessent behauptet, Peking untergrabe die Weltwirtschaft

In diesem Beitrag:

  • Bessent wirft China vor, durch seine Exportkontrollen für Seltene Erden die Weltwirtschaft bewusst zu schädigen.
  • Washington betrachtet Pekings Vorgehen als Zeichen wirtschaftlicher Schwäche und innenpolitischer Machtkämpfe.
  • Die USA planen Gegenmaßnahmen und intensivierte Gespräche im Vorfeld des Treffens zwischen Trump und Xi in Südkorea.

US-Finanzminister Scott Bessent hat Peking beschuldigt, die Weltwirtschaft zu sabotieren, indem es Seltene Erden und andere kritische Mineralien hortet, wodurch Schockwellen durch die globalen Lieferketten ausgelöst und ein unmissverständliches Signal über die absolute Dysfunktionalität der eigenen Wirtschaft gesendet werden.

Bessent erklärte, die Beschränkungen spiegelten Chinas interne wirtschaftliche Schwierigkeiten und den Versuch wider, andere Volkswirtschaften mit in den Abgrund zu reißen. Seine Äußerungen erfolgten nur drei Wochen vor dem geplanten Treffen zwischendent Donald Trumpdent Xi Jinping im Rahmen des Asien-Pazifik-Gipfels in Südkorea.

Bessent wirft China vor, Exportverbote zu nutzen, um andere Länder unter Druck zu setzen

Bessent bezeichnete Pekings neue Exportkontrollen für Seltene Erden und kritische Mineralien als verzweifelten Versuch einer angeschlagenen Wirtschaft. Er glaubt, China versuche, seine wirtschaftlichen Probleme auf andere Nationen abzuwälzen, anstatt sie im eigenen Land zu lösen. „Das zeigt, wie schwach ihre Wirtschaft ist, und sie wollen alle anderen mit in den Abgrund reißen.“

Er erklärte, China sei nach wie vor der größte Lieferant von Seltenen Erden und kritischen Mineralien für die Herstellung vontron, Fahrzeugen und Produkten für erneuerbare Energien. Doch das Land riskiere, ebendiese Branchen zu schädigen, die seine eigene Wirtschaft antreiben, indem es Exporte einstelle oder einschränke. „Wenn sie die Weltwirtschaft bremsen wollen, werden sie selbst am meisten darunter leiden“, warnte Bessent.

Der US-Finanzminister erklärte, China befinde sich in einer Rezession oder Depression, in der das Wachstum nahezu zum Erliegen gekommen und das Vertrauen der Unternehmen schwinde. Er vermutet, dass die Führung in Peking versucht habe, sich durch Exporte aus der Krise zu befreien, indem sie die Lieferketten kontrollierte und die globalen Märkte zu ihren Gunsten beeinflusste. Dieser Ansatz schüre jedoch nur noch mehr Misstrauen und veranlasse andere Länder dazu, ihre Abhängigkeit von chinesischen Waren zu verringern.

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Bessent äußerte sich kurz nachdem Präsidentdent Trump gedroht hatte, neuen 100-prozentigen Zoll ab dem 1. November

Washington bereitet Gegenmaßnahmen vor und hinterfragt Chinas innere Motive

US-Beamte zeigten sich überrascht von der plötzlichen und weitreichenden Natur der neuen chinesischen Beschränkungen für kritische Mineralien, insbesondere da diese nur wenige Wochen vor dem Asien-Pazifik-Gipfel erfolgten. Sie vermuteten, Peking wolle sich vor den Gesprächen einen Vorteil verschaffen, indem es demonstriere, dass es wichtige globale Industrien beeinträchtigen könne, sollten seine Forderungen ignoriert werden. 

Intel vermutet, dass die Regierung bereits Wochen zuvor Gegenmaßnahmen ausgearbeitet hatte, darunter die Pflicht für US-Unternehmen, die Software nach China exportieren, eine spezielle Lizenz zu erwerben. Dieses Gesetz würde viele Bereiche der chinesischen Technologiebranche, darunter den Sektor der künstlichen Intelligenz, Chipdesign-Firmen und große Telekommunikationsunternehmen, stark beeinträchtigen.

Personen, die direkt an den Handelsverhandlungen beteiligt waren, sagten, der chinesische Handelsunterhändler Li Chenggang habe die US-Seite Monate zuvor gewarnt, Peking werde „extreme Schritte“ unternehmen, falls Washington seine Bedingungen nicht erfülle.

Bessent und andere hochrangige amerikanische Beamte erklärten, Chinas aggressives Vorgehen sei eine Folge der Rivalität mit den Vereinigten Staaten und der internen Spaltungen in der Regierung. Verschiedene Gruppierungen in Peking konkurrierten um die Kontrolle über Handels- und Wirtschaftspolitik, was es Peking erschwerte, eine klare Botschaft zu senden.

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Offizielle Vertreter in Peking erklärten, Washington habe die Situation durch die Aufnahme Tausender chinesischer Unternehmen auf die schwarze Liste Ende September verschärft, doch amerikanische Beamte wiesen diese Argumentation zurück. Ein hochrangiger Beamter sagte, Pekings Erklärung sei lediglich ein „Vorwand“, um einen bereits seit Monaten laufenden Plan zu rechtfertigen. „Solche Exportkontrollen lassen sich nicht in zwei Wochen vorbereiten.“

Ein weiterer hochrangiger Beamter erklärte, Pekings jüngste Maßnahmen seien „unverhältnismäßig“ gewesen und die Vereinigten Staaten hätten versucht, ruhig zu bleiben und gesprächsbereit zu sein. China habe jedoch mit Maßnahmen reagiert, die darauf abzielten, maximalen Schaden anzurichten. Der Beamte gab an, Washington habe mehrere vertrauliche Treffen zur Erörterung der Beschränkungen angeboten, China habe jedoch die Teilnahme an allen abgelehnt.

Präsidentdent Trump China sogar vor, die Weltwirtschaft schädigen zu wollen, und warnte, die USA würden nicht zögern zu reagieren, sollte Peking so weitermachen. Nur wenige Stunden nach dieser Erklärung nahmen chinesische Beamte Kontakt zu Washington auf, um die Gespräche wieder aufzunehmen. Dies deutete darauf hin, dass der öffentliche Druck sie zu einem Kurswechsel gezwungen hatte.

Bessent erklärte, interne Meinungsverschiedenheiten, wirtschaftliche Schwierigkeiten und politischer Druck führten dazu, dass Peking unberechenbarer agiere als zuvor. Er fügte hinzu, die Vereinigten Staaten wollten die Kommunikation aufrechterhalten, um ein Eskalieren der Situation zu verhindern, und gleichzeitig Gegenmaßnahmen vorbereiten.

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