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CBDCs erhalten Priorität, da die Bank von Korea unter Shin einen neuen 2,50%-Zinszyklus startet

In diesem Beitrag:

  • Die südkoreanische Zentralbank priorisiert in ihrem Finanzsystem digitale Zentralbankwährungen (CBDCs) und von Banken ausgegebene Einlagentoken.
  • Die Bank von Korea beließ den Leitzins angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheit unverändert bei 2,50%.
  • Gouverneur Shin verfolgt einen vorsichtigen Ansatz, indem er Stablecoins ausklammert und sich stattdessen auf Finanzstabilität und globale Zusammenarbeit konzentriert.

Die südkoreanische Zentralbank hat eine neue geldpolitische Phase eingeleitet, in der digitale Währungen im Vordergrund stehen. Der neu ernannte Gouverneur der Bank von Korea, Shin Hyun-song, beginnt seine vierjährige Amtszeit mit einem tron Fokus auf digitale Zentralbankwährungen (CBDCs) und hält gleichzeitig den Leitzins bei 2,50 %.

In seiner Antrittsrede stellte Shin CBDCs und von Banken ausgegebene Einlagentoken in den Mittelpunkt des künftigen Finanzsystems des Landes und signalisierte damit einen strategischen Wandel hin zu staatlich gestütztem digitalem Geld als Grundlage für Innovationen im Zahlungsverkehr.

Diese politische Richtungsänderung erfolgt vor dem Hintergrund, dass die Bank von Korea die Leitzinsen unverändert bei 2,50 % belässt und damit angesichts von Inflationsrisiken, geopolitischer Unsicherheit und sich verlangsamendem Wachstum einen vorsichtigen geldpolitischen Zyklus fortsetzt.

Shin bekräftigte, dass sie bei internationalen Initiativen, darunter dem Projekt Agora, zusammenarbeiten wollen, um die Stellung des koreanischen Won im globalen Zahlungsverkehr zu stärken. Bereits vor seiner Ernennung hatte er sich für ein auf digitale Zentralbankwährungen (CBDC) ausgerichtetes Ökosystem eingesetzt.

Er kommentierte: „Die digitale Zentralbankwährung und die darauf basierenden Einlagentoken von Geschäftsbanken müssen zum Zentrum des digitalen Währungsökosystems werden.“ Seine jüngste Rede formalisiert somit lediglich seine digitale Roadmap.

Hat Shin seine Position zu an den koreanischen Won gekoppelten Stablecoins angepasst? 

Shin betonte, dass ein auf digitalen Zentralbankwährungen (CBDC) basierendes Ökosystem, das durch tokenisierte Bankeinlagen gestützt wird, eine zentrale Rolle bei der Modernisierung der südkoreanischen Währungsinfrastruktur spielen werde. In seinen Ausführungen hob er laufende Initiativen wie das Projekt Hangang hervor, das praktische Anwendungen für digitale Währungen und Zahlungssysteme erforscht.

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In seiner Rede während seiner Anhörung zur Nominierung erwähnte seine Befürwortung von Stablecoins, mahnte jedoch gleichzeitig zur Aufrechterhaltung des Vertrauens in diese Währung. Er räumte zudem ein, dass private Stablecoins die offiziellen Banktoken ergänzen und so die Vielfalt und Funktionsfähigkeit des digitalen Ökosystems gewährleisten könnten.

In seiner jüngsten Rede erwähnte der neue Zentralbankgouverneur jedoch keine an den koreanischen Won gekoppelten Stablecoins, was Bedenken hinsichtlich seines Plans für die digitalen Vermögenswerte aufkommen ließ. 

Südkoreanische Abgeordnete drängen seit einiger Zeit unter der Unterstützung von Präsident Lee Jae-myung auf die Einführung von Regulierungen für inländische Stablecoins im Rahmen des Digital Asset Basic Act. dent KRW1 kam im Februar als erster vollständig regulierter Stablecoin des Landes auf den Markt; er entstand in Zusammenarbeit zwischen BDACS und der Woori Bank.

Allerdings gab es zwischen Regierungs- und Oppositionsparteien Uneinigkeit in Bezug auf Teile der Stablecoin-Regulierung. Im vergangenen Jahr schlug der Abgeordnete Ahn Do-geol von der Demokratischen Partei einen Rahmen vor, der Zinszahlungen verbieten sollte, während Kim Eun-hye von der Partei der Volksmacht einen Gegenentwurf einbrachte, der keine Zinsbeschränkungen vorsah.

Shin rief die Zentralbank zu mehrdent und Vorsicht bei ihren Entscheidungen auf

Insgesamt plädierte angesichts der zunehmenden Unsicherheiten durch die Nahostkrise für eine umsichtige und maßvolle Geldpolitik. Er räumte ein, dass die Prognosen für Inflation und Wachstum inzwischen deutlich unklar seien, was es nahezu unmöglich mache, die künftige Wirtschaftslage vorherzusagen.

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Er fügte hinzu, dass sie die politischen Instrumente überprüfen würden, um den schwierigen Balanceakt zwischen der Aufrechterhaltung eines stabilen Währungssystems und der Unterstützung einer sich abschwächenden Wirtschaft auszugleichen. Er erklärte: „Es ist zunehmend schwieriger geworden, Risiken im Finanzsystem allein mit den bestehenden Rahmenbedingungen vollständig zudentund darauf zu reagieren.“

Darüber hinaus forderte er eine stärkere Nutzung von Marktpreisbewegungen als hochfrequentes Frühwarnsystem, um systemische Veränderungen in einer Welt zu erfassen, in der Banken und Nichtbanken zunehmend miteinander vernetzt sind.

Jüngst beschlossen die politischen Entscheidungsträger, den Leitzins nach den Ende Februar erfolgten Angriffen auf den Iran, die sich zu einer umfassenden regionalen Krise ausgeweitet haben, erneut bei 2,5 % zu belassen. Mit dieser Entscheidung wurde der Leitzins zum siebten Mal in Folge nicht verändert, wodurch jegliche Pläne zur Senkung der Kreditkosten vorerst auf Eis gelegt wurden, da die regionalen Kriegsrisiken Priorität haben.

Shin hatte zuvor bereits dazu aufgerufen und erklärt, Geduld sei derzeit das mächtigste Instrument der Bank von Korea. In seiner jüngsten Rede bekräftigte er sein Ziel, die Finanzstabilität zu wahren und das Vertrauen in Geld und Zahlungen zu schützen.

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