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Kryptounternehmen benötigen künftig eine BaFin-Lizenz, um in Deutschland tätig zu sein

VonGiorgi MichelidzeGiorgi Michelidze
1 Minute Lesezeit
BaFin-Kryptoregulierung

BaFin-Kryptoregulierung

Jedes Krypto-Unternehmen, das von deutschem Boden aus operiert, könnte im kommenden Quartal Schwierigkeiten bekommen, da die deutsche Finanzaufsichtsbehörde BaFin die Umsetzung neuer Geldwäschebekämpfungsvorschriften vorbereitet, die sowohl Krypto-Assets als auch Security-Token umfassen.

Laut Experten handelt es sich dabei nicht um eine deutsche Krypto-Regulierung, sondern vielmehr um eine Präventivmaßnahme, um unerwünschte illegale Transaktionen über die Blockchain zu vermeiden.

Die Anerkennung von Kryptowährungen als Finanzinstrumente mag für die Gegner der Kryptosteuer keine gute Nachricht sein, aber in den Augen der BaFin ist es der beste Weg, den Großteil der Kryptoreserven im Land zu trac.

Es sieht aber tatsächlich nach deutscher Krypto-Regulierung aus.

Egal wie man es betrachtet, die EU-Gesetze zur Bekämpfung der Geldwäsche, die jetzt auch in Deutschland Anwendung finden, sind ein Mittel, um Bitcoin und alle anderen Krypto-Assets in einen gemeinsamen Regulierungsrahmen zu bringen.

Die obligatorische Registrierung von Krypto-Unternehmen und die Sorgfaltspflichten gegenüber Kunden ähneln den Geschäftspraktiken anderer Forex- oder Aktienbroker und setzen letztlich die Anonymität und den Wert der Blockchain unter Druck.

Aktuell gehen die Meinungen der meisten Experten auseinander. Einige halten das Gesetz für notwendig, um angesichts der zunehmenden Geldwäschefälle mit Kryptowährungen noch strengere Gesetze zu verhindern, während andere argumentieren, es verstoße gegen die Grundprinzipien der Blockchain.

Ungeachtet dessen hat die BaFin ihre Meinung zu dem Thema geäußert, die zwar noch nicht endgültig sein mag, aber doch recht entschieden erscheint.

Eine deutsche Krypto-Regulierung mit anschließender Besteuerung ist bis Ende 2019 defimöglich.

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Giorgi Michelidze

Giorgi Michelidze

Der aus Georgien stammende Blockchain-Enthusiast Giorgi nutzt seine Erfahrung in der Softwareentwicklung für treffende Marktkommentare und -analysen. Nach einem kurzen Engagement bei Finance Makers berichtet er nun für renommierte Websites über Krypto-News. Dabei hat er aus seiner Erfahrung gelernt: „Wenn Leute die Schwächen deiner Idee ansprechen, betrachte das nicht als Kritik.“

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