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Österreich erteilt KuCoin die MiCA-Lizenz und öffnet damit den Zugang für alle 27 EU-Staaten.

VonBrenda KananaBrenda Kanana
Lesezeit: 2 Minuten
  • KuCoin erhält die österreichische MiCA-Lizenz und kann damit regulierte Geschäfte in allen 27 EU-Staaten tätigen.
  • Die EU-Passgenehmigung gemäß MiCA ermöglicht es KuCoin, durch eine einzige österreichische Zulassung regional zu expandieren.
  • Die Genehmigung stärkt die globale Präsenz von KuCoin nach den jüngsten Registrierungen bei ASIC und AUSTRAC .

KuCoin hat in Österreich eine Lizenz nach dem Markets in Crypto-Assets (MiCA)-Gesetz erhalten, die es der Börse ermöglicht, regulierte Krypto-Asset-Dienstleistungen in allen 27 EU-Mitgliedstaaten anzubieten.

Die Genehmigung versetzt das Unternehmen in die Lage, das EU-Passsystem voll auszuschöpfen, das es einem in einem Mitgliedstaat zugelassenen Unternehmen ermöglicht, seine Dienstleistungen im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) anzubieten.

Das MiCA-Framework schafft einen einheitlichen Lizenzierungsweg

Das Ende letzten Jahres in Kraft getretene MiCA-Gesetz schuf einheitliche Regelungen für die Tätigkeit von Anbietern digitaler Dienstleistungen in der EU. Innerhalb dieses Rahmens können Unternehmen eine Zulassung in einem Land beantragen und anschließend ihre Geschäftstätigkeit ausweiten, ohne weitere Anträge in anderen Ländern stellen zu müssen.

Die Strategie sollte die Regulierung der Märkte für digitale Vermögenswerte vereinfachen, hat aber bei jenen Bedenken hervorgerufen, die hinterfragen, ob die Lizenzierungsmuster zwischen den Mitgliedstaaten variieren.

Die Erteilung einer MiCA-Lizenz in Österreich erweitert das Land auf die Liste der Jurisdiktionen, die den Rahmen aktiv umsetzen. Diese Genehmigung ermöglicht es KuCoin EU, regulierte Dienstleistungen im gesamten EWR anzubieten, wie das Unternehmen am Freitag in einer E-Mail-Mitteilung zur Lizenzerteilung bestätigte.

Die Börse hat Wien als ihren europäischen Standort gewählt. Die Wahl fiel auf Wien aufgrund der Unternehmensangaben, des regulatorischen Umfelds und der Verfügbarkeit regionaler Branchenexperten in Österreich. Oliver Stauber und Christian Niedermüller, zwei erfahrene Branchenexperten, wurden mit der Leitung der EU-Niederlassung betraut.

Die Lizenz basiert auf der früheren Ankündigung, dass die europäische Niederlassung von KuCoin ihren MiCA-Antrag im Rahmen eines größeren Projekts zur Deckung des regionalen Bedarfs und zur Stärkung ihrer Präsenz in Europa eingereicht hat. Mit der neuen Genehmigung tritt die Tochtergesellschaft in die Antragsphase ein und unterliegt nun der vollständigen Regulierung durch das österreichische System.

Die strategische Expansion folgt auf die vorherige Registrierung bei AUSTRAC .

Die Ankündigung erfolgt unmittelbar nach der Bestätigung der Registrierung des Unternehmens bei der australischen Wertpapier- und Investitionskommission (ASIC) und AUSTRAC. Damit ist das Unternehmen berechtigt, in Australien legal Börsendienstleistungen anzubieten. Durch die Genehmigungen in beiden Regionen innerhalb weniger Tage baut das Unternehmen seine regulierte Präsenz auf mehreren Kontinenten weiter aus.

KuCoin gibt an, dass über 40 Millionen Nutzer aus 200 Ländern seine Plattform nutzen. Die von der MiCA erteilte Lizenz gilt jedoch nur für Dienstleistungen, die im EWR unter österreichischer Aufsicht erbracht werden.

Österreich rückt als Regulierungszentrum in den Fokus, da die EU in die MiCA-Ära eintritt. Das Land war Gegenstand mehrerer Diskussionen, in denen im Kontext der raschen Umstrukturierung Europas um Klarheit gebeten wurde. Die vollständige Umsetzung von MiCA wird voraussichtlich bis Ende 2024 abgeschlossen sein, wobei das einheitliche Lizenzsystem in allen Mitgliedstaaten gelten wird.

Da sich Unternehmen an die neuen Anforderungen anpassen, haben mehrere große Börsen ihre Standorte gewechselt, um Lizenzen in strategisch wichtigen Jurisdiktionen zu erwerben. Die Zulassung von KuCoin EU reiht sich in diese Gruppe ein, da die gesamte Branche auf eine formale Autorisierung hinarbeitet und Unternehmen in Erwartung der vollständigen Einführung von MiCA bereits jetzt aktiv werden.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Brenda Kanana

Brenda Kanana

Brenda verfügt über mehr als vier Jahre Erfahrung in den Bereichen Kryptowährung, künstliche Intelligenz und Zukunftstechnologien. Sie arbeitete bereits für Zycrypto, Blockchain Reporter und The Coin Republic und ist nun bei Cryptopolitan tätig. Ihr Soziologiestudium an der Technischen Universität Mombasa ermöglicht es ihr, stets am Puls ihrer Leserschaft zu sein.

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