Applied Digital mietet KI-Infrastruktur von Hyperscaler für 5 Milliarden US-Dollar

- Applied Digital hat heute einen 5 Milliarden Dollar schweren Leasingvertrag für KI-Infrastruktur mit einem Hyperscaler auf dem Polaris Forge 2 Campus in Harwood, North Dakota, abgeschlossen.
- Die 15-jährige Mietdauer umfasst eine eigens dafür errichtete HPC-Infrastruktur (High-Performance Computing) und 200 MW kritische IT-Last zur Unterstützung der KI des Hyperscalers.
- Die Aktie von Applied Digital (NASDAQ: APLD) legte am Mittwoch nach Bekanntwerden des Leasingvertrags um mehr als 7 % zu.
Applied Digital hat heute einen Vertrag über 5 Milliarden US-Dollar mit einem US-amerikanischen Hyperscaler mit Investment-Grade-Rating unterzeichnet, um die KI-Infrastruktur des Polaris Forge 2 Campus in North Dakota für 15 Jahre zu mieten. Die Mietdauer umfasst auch 200 MW (Megawatt) speziell entwickelter kritischer IT-Last- und HPC-Infrastruktur.
Applied Digital klar in einer Pressemitteilung vom 22. Oktobertracüber eine geschätzte Laufzeit von 15 Jahren umfasst. Das Unternehmen gab außerdem bekannt, dass der Hyperscale-Anbieter ein Vorkaufsrecht für zusätzliche 800 MW kritischer IT-Last besitzt, was das volle Erweiterungspotenzial des Polaris Forge 2 Campus von 1 GW (Gigawatt) unterstreicht.
Applied Digital hat nun 600 MW auf seinen Standorten Polaris Forge 1 und Polaris Forge 2 in North Dakota an zwei Hyperscaler vermietet. Das Unternehmen erklärte, der jüngste Mietvertrag stärke seine Position als schnell wachsender US-amerikanischer Anbieter von KI-Infrastruktur. Polaris Forge 2 erstreckt sich über 364 Hektar und ist darauf ausgelegt, einen PUE-Wert von 1,18 bei nahezu null Wasserverbrauch zu erreichen.
Cummins sagt, die schnelle Lieferung zeichne sein Unternehmen aus
Wes Cummins, Vorstandsvorsitzender und CEO von Applied Digital, betonte, dass nicht nur die Größe der Auftragspipeline, sondern vor allem die schnelle Lieferung das Unternehmen von seinen Wettbewerbern abhebt. Er warnte jedoch davor, dass die eigentliche Herausforderung in der Branche in der Umsetzung liege.
Cummins erklärte, das Team von Applied Digital beweise, dass großflächige Rechenzentren der nächsten Generation schneller und effizienter geplant, finanziert und in Betrieb genommen werden können. Er ist überzeugt, dass Polaris Forge 2 auf dieser Dynamik aufbaut und dietronPartnerschaften des Unternehmens sowie dessen rasante Umgestaltung der KI-Infrastrukturlandschaft widerspiegelt.
„Unsere KI-Fabrikendefineu, wie und wo Hyperscale-Infrastruktur gebaut wird… Wir zeigen, dass das nächste Kapitel des KI-Computing aus dem Herzen des Landes heraus entstehen kann – verantwortungsvoll gebaut, schnell geliefert und für das Zeitalter der Intelligenz konzipiert.“
–Wes Cummins, Vorsitzender und CEO von Applied Digital
Der Manager erklärte, dass die anfänglichen 200 MW auf zwei Gebäude des Polaris Forge 2-Standorts verteilt werden. Die Inbetriebnahme ist für 2026 geplant, die Gesamtleistung von 200 MW soll 2027 erreicht werden. Cummins betonte zudem, dass der Campus die Unternehmensphilosophie „ Anders durch Design“ . Das von Applied Digital entwickelte, patentierte Design ist auf Flüssigkeitskühlung, hohe Leistungsdichte und nachhaltige Performance ausgelegt.
APLD-Aktie steigt nach Leasingankündigung
Die Aktie von Applied Digital (NASDAQ: APLD) legte am Mittwoch nach Bekanntgabe des Leasingvertrags um mehr als 7 % zu. Zuvor hatte sie die Gewinne der Vorwoche wieder abgegeben, als sie einbrach . Innerhalb weniger Tage fiel ihr Kurs um 18 % auf rund 33 US-Dollar, nachdem er zuvor über 40 US-Dollar gelegen hatte.
Die Kursschwankungen haben Berichten zufolge einen Ausverkauf ausgelöst, da Skepsis darüber besteht, ob die Unternehmensbewertung und die Expansionspläne realistisch sind. CEO Cummins verkaufte 400.000 Aktien für 6 Millionen US-Dollar, und der Finanzvorstand von Applied Digital, Muhammad LaVanway, veräußerte 75.000 Aktien im Wert von 1,1 Millionen US-Dollar.
Der Zeitpunkt nährte Spekulationen, dass das Management des Unternehmens den Aktienkurs für über dem Höchststand hält, was erneut Verkaufsdruck auslöste. Gerüchte über Insiderhandel verstärkten die Verunsicherung der Anleger und schürten die Angst vor einem Höchststand am Aktienmarkt.
Der Wettbewerbsvorteil des Unternehmens schwindet Berichten zufolge trotz zugesagter Umsätze in Höhe von 11 Milliarden US-Dollar und neuertracim Milliardenbereich. Investoren fragen sich zunehmend, ob APLD überhaupt noch Wachstumspotenzial hat. Auch die Bewertung von Applied Digital erscheint trotz destronUmsatzwachstums etwas überzogen.
Die Befürchtung eines Rückgangs im KI-Sektor hat die Verunsicherung der Anleger zusätzlich verstärkt. Der starke Kursverfall der APLD-Aktie dient als Realitätscheck für Investoren, die auf den KI-Boom gesetzt hatten. Die Kombination aus Wettbewerbsdruck, Insiderverkäufen und überzogener Bewertung zeichnet ein warnendes Bild, obwohl das Unternehmen ambitionierte Expansionspläne, starkestronund hochkarätige Partnerschaften vorweisen kann.
Berichten zufolge könnte sich die Geschichte von APLD von einem durchschlagenden Erfolg zu einem warnenden Beispiel für Überdehnung im KI-Boom wandeln. Das Management des Unternehmens muss das Vertrauen der Anleger zurückgewinnen und nachhaltige Rentabilität erzielen.
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