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KI-Agenten-Frameworks: Die Entstehung des heißesten neuen Narrativs von Web3 im Überblick

VonMarta SkorupskaMarta Skorupska
3 Minuten Lesezeit

Selbst wer sich nur oberflächlich mit Blockchain beschäftigt, kennt den Hype um KI-gestützte autonome Agenten, die in den letzten Monaten die Kryptowelt im Sturm erobert haben. Dass diese leistungsstarken Agenten großes Potenzial bergen, steht außer Frage. Tatsächlich weisen agentenbezogene Kryptowährungen – die nur einen Teil dieses Trends ausmachen – mittlerweile eine Gesamtmarktkapitalisierung von über 10 Milliarden US-Dollar.

Obwohl KI-Agenten derzeit das beherrschende Thema im Web3-Bereich sind, sind viele außerhalb der Entwicklergemeinschaft mit der entscheidenden Infrastruktur und den Frameworks, die sie zur Ausführung verschiedener Aufgaben ohne Zugriffsbeschränkung befähigen, nicht vertraut. Diese Agenten-Frameworks bilden die Grundlage für die Entwicklung und den Einsatz von Agenten auf verschiedenen Blockchains, doch ihre Bedeutung wird von Nicht-Krypto-Experten oft verkannt.

Das sollte sich ändern.

Was sind KI-Agenten-Frameworks?

KI-Agenten-Frameworks dienen als umfassende Entwicklungsplattformen, die Entwicklern die notwendigen Werkzeuge, Codebibliotheken und vorgefertigten Komponenten zur Verfügung stellen, um autonome KI-Agenten zu erstellen, einzusetzen und zu verwalten. 

Führende Plattformen wie Virtuals, ai16z und Arc haben sich in diesem Bereich als Pioniere etabliert und eine ausgefeilte Architektur entwickelt, dietracdie Komplexität der Agentenentwicklung abstrahiert und den Entwicklern so Kopfschmerzen erspart

Modulare Agenten-Frameworks ermöglichen es Entwicklern, sich auf die Optimierung des Agentenverhaltens und der Funktionalität zu konzentrieren, anstatt sich mit der Komplexität der Implementierung auseinandersetzen zu müssen. Sie sind ein Segen für Unternehmen und erleichtern die schnelle Entwicklung und Iteration von Agentensystemen aller Art.

Am wichtigsten ist vielleicht, dass diese Frameworks kritische Aspekte wie sicheres Schlüsselmanagement, Transaktionssignierung und kettenübergreifende Kommunikation abdecken und somit agentenbasierte Anwendungen in die Lage versetzen, über mehrere dezentrale Netzwerke hinweg zu funktionieren.

Fähigkeiten und Anwendungen

Die Vielzahl an KI-Agenten-Frameworks hat die Voraussetzungen für eine kambrische Explosion der Agentenentwicklung geschaffen: Für diejenigen mit einem geschulten Auge sind Beweise für die Machtdemonstration der KI überall im Web3 zu finden.

Zu den Aufgaben, die zunehmend an KI-Agenten oder Agentenschwärme delegiert werden, gehören Markttrendanalyse, DeFi Handelsausführung, Portfoliomanagement mittels automatisierter Rebalancing-Strategien, Risikomanagement, intelligentetracund Betrugserkennung. 

Die sozialen und gemeinschaftlichen Aspekte von Web3 wurden ebenfalls durch KI-Agenten transformiert. Projekte setzen Agenten ein, um ihre Social-Media-Profile zu verwalten, ansprechende Beiträge zu generieren und sogar Community-Interaktionen zu moderieren.

Warum sollte man ein Team von Menschen beschäftigen, die reguläre Bürozeiten einhalten, so die Überlegung, wenn man einen Agenten oder einen Schwarm orchestrieren kann, der rund um die Uhr operiert?

Wie bei Menschen ist auch hier Verantwortlichkeit entscheidend: KI-Systeme müssen überwacht werden, um unkontrolliertes Handeln zu verhindern. Projekte wie EVAL Engine wurden genau zu diesem Zweck entwickelt: Das implementierte On-Chain-Bewertungssystem analysiert jede Interaktion eines Systems, um Nutzern fundierte Entscheidungen darüber zu ermöglichen, welchen Systemen sie vertrauen und welche sie einsetzen. Darüber hinaus werden diese Bewertungen direkt in der Blockchain gespeichert, wodurch ein unveränderlicher Leistungsnachweis für jede KI-Anwendung entsteht.

Der unstillbare Rechendurst der KI

Es liegt auf der Hand, dass die hochentwickelten Fähigkeiten von KI-Agenten erhebliche Rechenressourcen erfordern, genau wie die Blockchain selbst eine Armee von Minern oder Stakern und ein verteiltes Netzwerk von Rechenleistung benötigt.

In diesem Zusammenhang von io.net als überzeugende Lösung erwiesen. Basierend auf einem umfangreichen verteilten Netzwerk von über 300.000 verifizierten GPUs in mehr als 130 Ländern bietet io.net die Rechenleistung, die KI-Agenten-Frameworks für den Betrieb in großem Umfang benötigen. Darüber hinaus liefert die Cloud-Infrastruktur Rechenleistung zu rund 90 % geringeren Kosten als herkömmliche zentralisierte Cloud-Anbieter.

von DePIN SOC-2-Zertifizierung markiert einen wichtigen Meilenstein für die Weiterentwicklung des dezentralen Cloud-Computing. SOC 2 wurde vom American Institute of Certified Public Accountants (AICPA) entwickelt und ist ein branchenüblicher Sicherheitsstandard, der das Engagement der Zertifikatsinhaber für den Schutz sensibler Daten und die EinhaltungtronSicherheitsstandards bestätigt.

Wie geht es weiter?

KI-Agenten-Frameworks werden mit hoher Wahrscheinlichkeit eine bedeutende Rolle bei der Gestaltung der Zukunft der dezentralen Wirtschaft spielen. Die Attraktivität autonomer Systeme, die ohne traditionelle Beschränkungen agieren und daher mehr leisten können als Menschen, wird bestehen bleiben.

Man kann jedoch mit Fug und Recht behaupten, dass wir uns noch in einer frühen Phase befinden: Entwickler beginnen erst jetzt, das volle Potenzial agentenbasierter Frameworks zu erforschen, und die Frameworks selbst werden kontinuierlich weiterentwickelt. Im großen Ganzen steckt DeFAI (oder AiFi) noch in den Kinderschuhen.

Doch diese Branche entwickelt sich rasant. In den kommenden Monaten und Jahren wird die Arbeit von Technologieexperten und KI-Verfechtern dazu beitragen, mehr Nutzer und Entwickler zu gewinnen und sie zu ermutigen und zu befähigen, sich täglich mit agentenbasierten Systemen auseinanderzusetzen. Wer weiß, wo wir in fünf Jahren stehen werden?

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