Zusammenfassung (TL;DR)
• Die Kryptobörse Coinbase kann langfristig vom Krypto-Ökosystem profitieren.
• Goldman Sachs zeigt trotz vermeintlicher Bedenken Vertrauen in Kryptowährungen.
Das Kryptowährungsunternehmen Coinbase hat ein neues öffentliches Krypto-Handelssystem gestartet. Am Montag erfolgte der Handelsstart mit einem Kauf-Rating und einem Kursziel von 306 US-Dollar pro Aktie innerhalb der nächsten zwölf Monate. Dies entspräche einem potenziellen Kursanstieg von 36 % gegenüber dem Schlusskurs vom vergangenen Freitag.
Seit Handelsbeginn am Montagnachmittag notierte die Aktie bei 226 US-Dollar und hatte damit einen schwierigen Start am öffentlichen Markt. Analysten von Goldman Sachs sind jedoch der Ansicht, dass Coinbase die besten Chancen hat, sich in einem eigenständigen Kryptowährungs-Ökosystem zu etablieren.
Obwohl das Ökosystem noch in den Kinderschuhen steckt und für das Unternehmen Golman nur einen kleinen Teil des Problems darstellt, ist der Wandel spürbar. Das Börsenunternehmen verzeichnete ein signifikantes Wachstum und die Entwicklung von Technologien wie Zahlungen in festen Währungen. Innovationen in den Bereichen DeFi, Apps fürdent Blockchains und Non-Fungible Tokens (NFTs) sind Teil dieser Entwicklungen.
Wenn die wichtigsten Wirtschaftsbereiche die Blockchain-Technologie im Laufe der Zeit adaptieren, könnte Coinbase davon profitieren. Expertenanalysten gehen davon aus, dass die Handelsplattform eine vielversprechende Zukunft vor sich hat.
Goldman Sachs und sein Vertrauen in Coinbase

Neben der Rolle des Börsenunternehmens im Blockchain-Ökosystem erwartet Goldman ein massives Wachstum der Transaktionsvolumina. Goldman prognostiziert zudem, dass sich das Investitionswachstum kurzfristig für das Unternehmen auszahlen wird.
Wie andere Analysten stellt auch die Goldman-Gruppe klar, dass sich Anleger oft stark auf den Wert der gehandelten Währungen konzentrieren. Ethereum und Bitcoin dominieren auf Coinbase. Gil Luria, Analyst bei DA Davidson, merkt an, dass die Volatilität von Kryptowährungen das Ergebnis des Unternehmens maßgeblich beeinflusst.
Goldman lehnt Handelsgebühren bei Börsenfirmen ab
Wie andere Analysten sieht auch Goldman Sachs die Handelsgebühren nicht als einzigen langfristigen Erfolgsfaktor. Das Unternehmen stellt klar, dass es davon ausgeht, dass die Zeichnungs- und Ertragsquote das Potenzial des Unternehmens voll ausschöpfen würde, wenn 4 % der Vermögenswerte aus nicht-kommerziellen Aktivitäten stammen. Diese Maßnahme umfasst auch besicherte Kredite, die Unternehmen bei ihrer Expansion unterstützen.
Auch der Goldman-Bericht stellt klar, dass das Kerngeschäft zwar Wachstum generiert, aber auch stabile Umsatzquellen verzeichnet werden. Goldman berücksichtigt zudem die Risiken für das Börsenunternehmen. Dazu gehören die Regulierung des Kryptowährungsstatus, die geringe Volatilität und die hohen Gebühren.
Der Analyst von Da Davidson merkt zudem an, dass der Wert des Börsenunternehmens langfristig mit dem Erfolg von Kryptowährungen verknüpft sein könnte. Dieser Erfolg wird mit dem Anstieg der Kryptowährungen einhergehen, sobald diese neue Allzeithochs erreichen. Es bleibt abzuwarten, bis das Börsenunternehmen seine Geschäftstätigkeit tracund seinen langfristigen Weg klarer darstellt.

