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12 % der Erwachsenen in Großbritannien besitzen mittlerweile Kryptowährungen; die FCA bereitet Maßnahmen vor

VonAshish KumarAshish Kumar
Lesezeit: 2 Minuten
Foto des britischen Big Ben neben einem Bitcoin Logo in einem Artikel über die Kryptoregulierungsmaßnahmen der FCA
  • Die Community für digitale Vermögenswerte in Großbritannien wächst, das Bewusstsein für Kryptowährungen steigt von 91 % auf 93 %.
  • Trotz des wachsenden Interesses warnt die FCA davor, dass Krypto-Besitzer im Falle von Problemen wahrscheinlich nicht geschützt sind.
  • Die FCA hat 1.702 Warnungen herausgegeben und über 900 betrügerische Webseiten abgeschaltet.

Laut dem jüngsten Bericht der britischen Finanzaufsichtsbehörde (FCA) wächst die Community derjenigen, die mit digitalen Vermögenswerten in Großbritannien in Kontakt stehen, rasant. Die Daten zeigen, dass das Bewusstsein für Kryptowährungen in Großbritannien von 91 % auf 93 % gestiegen ist und der durchschnittliche Wert der Kryptobestände von 1.595 £ auf 1.842 £ zugenommen hat.

Die globale Kryptoindustrie hat im vergangenen Jahr einen massiven Aufschwung erlebt. Die kumulierte Marktkapitalisierung digitaler Vermögenswerte, die Ende 2023 bei rund 1,6 Billionen US-Dollar lag, beträgt nun beeindruckende 3,1 Billionen US-Dollar. Bitcoin Kurs (BTC) durchbrach kürzlich die Marke von 99.000 US-Dollar, nachdem er seit Jahresbeginn um über 110 % gestiegen war.

Krypto-Boom in Großbritannien steigt

Dem Bericht zufolge sind Familie und Freunde nach wie vor die häufigste Informationsquelle für Krypto-Erstkäufer. Allerdings hat nur jeder Zehnte vor dem Kauf keinerlei Recherchen angestellt. Weiterhin glaubt ein Drittel der Befragten, sich im Schadensfall an die FCA wenden zu können, obwohl Kryptowährungen weitgehend unreguliert und mit hohen Risiken verbunden sind.

Die FCA wies darauf hin, dass Krypto-Inhaber im Falle von Problemen wahrscheinlich nicht geschützt sind. Sie fügte hinzu, dass potenzielle Anleger sich auf den möglichen Totalverlust ihres Kapitals vorbereiten sollten.

Diese Studie erscheint zeitgleich mit der Veröffentlichung des Fahrplans der Aufsichtsbehörde für die Krypto-Regulierung in Großbritannien. Darin werden gezielte Konsultationen zur Schaffung klarer, flexibler und transparenter Richtlinien hervorgehoben. Matthew Long, Direktor für Zahlungsverkehr und digitale Vermögenswerte bei der FCA, erklärte, die Ergebnisse zeigten den Bedarf an einer klaren Regulierung, die einen sicheren, wettbewerbsfähigen und nachhaltigen Krypto-Sektor im Land fördert.

Long fügte außerdem hinzu: „Die FCA möchte einen Sektor entwickeln, der Innovationen fördert und auf Marktintegrität und Verbrauchervertrauen basiert.“

Die Behörde arbeitet mit der Regierung, internationalen Partnern und Interessengruppen zusammen, um sicherzustellen, dass die Vorschriften den Bedürfnissen der Branche entsprechen und gleichzeitig die Verbraucher schützen.

Die FCA hat 900 Krypto-Betrugsseiten gelöscht

Der FCA-Bericht erwähnt, dass die Behörde kontinuierlich Maßnahmen ergreift, um den Kryptomarkt sicherer zu machen. Dazu gehören strenge Maßnahmen gegen Unternehmen, die Krypto-Assets illegal an die britische Bevölkerung vermarkten.

Seit Oktober 2023 ist die FCA (Financial Conduct Authority) verstärkt gegen Krypto-Werbung . Sie hat 1.702 Warnungen herausgegeben, über 900 betrügerische Websites entfernt und mehr als 50 Apps, die illegal für Kryptowährungen geworben haben, abgeschaltet. Um Zahlungsdienstleister, die mit Krypto-Unternehmen zusammenarbeiten, zu unterstützen, hat die Behörde eine Webseite veröffentlicht, die Risiken und bewährte Verfahren im Umgang mit nicht registrierten, illegal werblichen Unternehmen detailliert beschreibt.

Mit Investitionen in Höhe von 11 Millionen Pfund in Sensibilisierungsmaßnahmen in den sozialen Medien konzentriert sich die Agentur auf Transparenz und Verbraucherschutz durch Kampagnen wie ScamSmart, die sie ins Leben gerufen hat, um Verbraucher aufzuklären.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Ashish Kumar

Ashish Kumar

Ashish Kumar ist Krypto- und Finanzjournalist mit acht Jahren Redaktionserfahrung. Er berichtet über aktuelle Entwicklungen auf den Kryptomärkten, Regulierungen, DeFiund Börsenökosystemen. Er hat bereits für Coingape, Todayq und Newsroompost gearbeitet. Ashish besitzt ein Postgraduate Diploma in English Journalism vom IIMC. Er hat außerdem Branchengrößen wie Arthur Hayes, Yat Siu, Austin Federa und andere interviewt.

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