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Die Vorsitzende des Financial Stability Oversight Council (FSOC), Yellen, bekräftigt die Dringlichkeit der Regulierung digitaler Vermögenswerte

VonEdward HopelaneEdward Hopelane
2 Minuten Lesezeit
FSOC
  • Die Risiken von Kryptowährungen erfordern gesetzliche Maßnahmen.
  • Die Auswirkungen von SAB 121 auf die Krypto-Verwahrung werden diskutiert
  • Yellens Aussage vor dem FSOC fordert eine rasche Regulierung

US-Finanzministerin Janet Yellen wird vor dem Finanzausschuss des Repräsentantenhauses sprechen und dabei die Risiken im Zusammenhang mit Kryptowährungsplattformen und Stablecoins hervorheben. 

In ihrer vorbereiteten Aussage hob Yellen, die dem Financial Stability Oversight Council (FSOC) vorsteht, einer Gruppe von Bundesfinanzaufsichtsbehörden, die für die Überwachung der Stabilität des Finanzsystems zuständig sind, die dringende Notwendigkeit eines Eingreifens des Kongresses im Bereich der Kryptowährungen hervor.

Yellens Bedenken folgen auf ihren vorherigen Vergleich der inzwischen insolventen Kryptowährungsbörse FTX mit dem „Lehman-Moment“ der Kryptowelt. Sie zog Parallelen zwischen dem Zusammenbruch des Finanzriesen Lehman Brothers im Jahr 2008, der zur globalen Finanzkrise beitrug, und den potenziellen systemischen Risiken, die von bestimmten Aspekten der Kryptowährungsbranche ausgehen.

Der Fokus des FSOC auf digitale Vermögenswerte und damit verbundene Risiken

In ihrer Aussage erklärte , dass der FSOC weiterhin entschlossen sei, die Herausforderungen im Zusammenhang mit digitalen Vermögenswerten und den damit verbundenen Risiken anzugehen. Zu diesen Risiken zählen die Gefahr von Marktanstürmen auf Krypto-Plattformen, die Volatilität der Kryptowährungspreise und die zunehmende Verbreitung von Plattformen, die außerhalb oder unter Verstoß gegen geltende Gesetze und Vorschriften operieren.

Der im Dezember veröffentlichte Jahresbericht 2023 des FSOC hob die Volatilität der Kryptowährungspreise und die Vernetzung der digitalen Vermögenswertbranche hervor. Diese Bedenken unterstreichen die Notwendigkeit regulatorischer Aufsicht und gesetzlicher Maßnahmen im Kryptowährungsbereich.

Der Aufruf zu gesetzgeberischen Maßnahmen

Yellen forderte den Kongress in ihrer Aussage dringend auf, durch Gesetze gegen die wachsenden Risiken auf dem Kryptowährungsmarkt vorzugehen. Die Abgeordneten haben bereits mit der Ausarbeitung mehrerer Gesetzesentwürfe begonnen, darunter ein Entwurf speziell für Stablecoins und ein weiterer, der sich mit allgemeineren Bedenken hinsichtlich der Marktstruktur befasst.

 Darüber hinaus wurden Gesetze zur Bekämpfung der Geldwäsche eingeführt, die die vielfältigen regulatorischen Herausforderungen durch Kryptowährungen verdeutlichen.

Kontroverse um SAB 121

Neben Kryptowährungen wird der Finanzausschuss des Repräsentantenhauses voraussichtlich auch über das umstrittene SAB 121 diskutieren, ein Rundschreiben der Securities and Exchange Commission (SEC) vom März 2022. 

Dieses Rundschreiben verpflichtet Unternehmen, die Kryptowährungen verwahren, die Kryptobestände ihrer Kunden als Verbindlichkeiten in ihren Bilanzen auszuweisen.

Das Bulletin stieß bei Krypto-Befürwortern auf erheblichen Widerstand; einige bezeichneten es als „unlogisch“. Kritiker argumentieren, es hätte als offizielle Regelung und nicht als Mitarbeiter-Bulletin eingeführt werden sollen. SEC-Vorsitzender Gary Gensler verteidigte SAB 121 jedoch mit dem Hinweis auf Bedenken hinsichtlich des Kundenschutzes in Insolvenzverfahren.

Bemühungen zur Blockierung von SAB 121

Als Reaktion auf die Kontroverse um SAB 121 brachten Senatorin Cynthia Lummis (Republikanerin aus Wyoming) und die Abgeordneten Mike Flood (Republikaner aus Nebraska) und Wiley Nickel (Demokrat aus Connecticut) kürzlich eine gemeinsame Resolution ein, die die Veröffentlichung des Bulletins verhindern soll. Flood und Nickel sind beide Mitglieder des Finanzausschusses des Repräsentantenhauses, in dem die Resolution beraten wird.
Die Einbringung dieser Resolution verdeutlicht die anhaltende Debatte im Kongress über den angemessenen Regulierungsrahmen für Kryptowährungen und die unterschiedlichen Meinungen darüber, wie mit Fragen der Verwahrung und der Meldepflichten umzugehen ist.

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