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Elon Musks X wird in Frankreich wegen „Algorithmenmanipulation“ strafrechtlich untersucht

VonJai HamidJai Hamid
3 Minuten Lesezeit
Elon Musks X wird in Frankreich wegen „Algorithmenmanipulation“ strafrechtlich untersucht
  • Frankreich ermittelt strafrechtlich gegen Elon Musks X wegen Algorithmenmanipulation und illegalem Datenabgriff.
  • X hat sich geweigert, der Forderung Frankreichs nach Zugang zu seinem Empfehlungssystem und den Nutzerbeitragsdaten nachzukommen.
  • Elons Imperium gerät unter Druck, da die Tesla-Aktie fällt, Trump sich feindselig verhält und die Anleger zunehmend verunsichert sind.

Elon Musks soziale Plattform X wird in Frankreich nun strafrechtlich untersucht, nachdem Vorwürfe der algorithmischen Manipulation und des unerlaubten Datenabgreifens laut geworden sind.

Die Ankündigung kam vom Unternehmen selbst, das am Montag bestätigte, dass die französischen Behörden formell vollen Zugriff auf sein Content-Ranking-System sowie auf alle zugehörigen Nutzerbeiträge beantragt hatten.

Laut Angaben von X weigert sich das Unternehmen, den Anweisungen Folge zu leisten, und gibt an, die genauen Details der Anklagepunkte noch nicht zu kennen.

X behauptet, der Fall sei politisch motiviert, und erklärte in einer Stellungnahme: „Wir tappen weiterhin im Dunkeln, was die konkreten Vorwürfe angeht“, und fügte hinzu: „Wir sind den Forderungen der französischen Behörden nicht nachgekommen.“ X ergänzte:

„X ist hinsichtlich der konkreten Vorwürfe gegen die Plattform weiterhin im Unklaren. Basierend auf dem, was wir bisher wissen, ist X jedoch der Ansicht, dass diese Untersuchung das französische Recht verzerrt, um einer politischen Agenda zu dienen und letztlich die freie Meinungsäußerung einzuschränken.“

Frankreich hat sich zu der Ablehnung noch nicht öffentlich geäußert, doch die Klage selbst deutet auf einen zunehmenden Druck in Europa auf Elons Technologieimperium hin.

Frankreich häuft Gerüchte über Verletzungen, Drogenleugnungen und die Folgen von Trumps Amtszeit

Als Elon am 30. Mai zu seinem letzten Treffen im Weißen Haus erschien, erregten weder sein übliches Ego noch SpaceX Aufmerksamkeit, sondern der blaue Fleck unter seinem Auge. Es dauerte ganze 40 Minuten, bis jemand im Oval Office danach fragte.

Elons Erklärung: „Ich sagte: ‚Na los, schlag mir ins Gesicht‘, und das tat er“, sagte er und bezog sich dabei auf seinen fünfjährigen Sohn, der ebenfalls X heißt. „Ich habe in dem Moment nicht viel gespürt. Und dann hat es wohl einen blauen Fleck gegeben.“

Am selben Tag die New York Times einen Artikel, in dem behauptet wurde, dass sich Menschen aus Elons Umfeld Sorgen machten, sein unberechenbares Verhalten stehe im Zusammenhang mit dem Konsum psychedelischer Drogen. Der Bericht berief sich auf anonyme Behauptungen, die Elon entschieden zurückwies. Doch das Bild, wie er mit einem verletzten Gesicht im mächtigsten Büro der Welt erschien, nachdem ein Artikel seine Stabilität infrage gestellt hatte, trug nicht gerade zur Beruhigung der Bedenken bei.

Der blaue Fleck war nicht das Einzige, was Elon aus Washington mitnahm. Seine Beziehung zudent Donald Trump, die einst wie ein unzerbrechliches Bündnis aussah, zerbrach in einem hässlichen, öffentlichen Streit.

Elon tauchte auch immer öfter in Trumps engstem Kreis auf und trug dabei eine Kappe mit der Aufschrift: „Trump hatte in allem Recht!“ Im Februar twitterte er: „Ich liebe @realdonaldtrump so sehr, wie ein heterosexueller Mann einen anderen Mann lieben kann.“ Er prahlte unaufhörlich mit den drastischen Kürzungen der Staatsausgaben, obwohl die Wähler diese Kürzungen zunehmend ablehnten. Da begannen die Risse im Vertrauensverhältnis.

Doch während der anfänglichen Euphorie kehrten Werbekunden, die aufgrund von Elons antisemitischen Äußerungen die Zusammenarbeit mit X beendet hatten, zurück. SpaceX erhielt staatliche Lizenzen. Sein Vermögen stieg auf 360 Milliarden Dollar, beflügelt durch Tesla, SpaceX und sein KI-Unternehmen xAI.

Es ging alles bergauf. Aber jetzt? Nicht mehr so ​​sehr. Teslas Aktienkurs ist gefallen, Trump und Elon liefern sich öffentliche Wortgefechte, und einige von Elons größten Investoren deuten an, dass es an der Zeit sein könnte, dass der Aufsichtsrat eingreift.

Angesichts der immer weiter laufenden Ermittlungen in Frankreich stehen seine Unternehmen nun mehr denn je unter Druck. Elon Musk ist zwar auf dem Papier reich, aber cash schwach und starkdent dass seine Firmen das Wohlwollen der Investoren behalten. Diese Firmen sind jedoch finanziell eng miteinander verflochten. Sollte eine Firma in Schwierigkeiten geraten, spüren das alle. Und Trump hätte zahlreiche Möglichkeiten, gegen Musk vorzugehen, wenn er wollte: durchtrac, staatliche Fördergelder oder regulatorische Maßnahmen.

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