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Wintermute: Der Geldfluss in den Kryptomarkt ist versiegt

VonHristina VasilevaHristina Vasileva
Lesezeit: 2 Minuten
Wintermute: Der Geldfluss in den Kryptomarkt ist versiegt
  • Wintermute stellte fest, dass die neuen Liquiditätszuflüsse in Kryptowährungen zurückgehen und der Markt auf eine interne Rotation der Gelder angewiesen ist.
  • Im Zyklus bis 2025 stellten Stablecoins, ETFs und Treasury-Gesellschaften die neuesten Liquiditätsquellen dar.
  • Die quantitative Lockerung wird fortgesetzt, aber die Anleger haben sich dem Aktienmarkt zugewandt.

Wintermute warnt davor, dass der Liquiditätszufluss in Kryptowährungen versiegt ist. Die jüngsten Preisbewegungen beruhen auf Umschichtungen, was das Wachstumspotenzial verringert. 

Wintermute, einer der prominentesten Market Maker im Kryptobereich, warnte davor, dass keine neue Liquidität in den Markt fließt. Die aktuellen Kursbewegungen und der Handel hängen vom Umsatz der verbleibenden Gelder ab, nicht von neuen Zuflüssen. 

Der Kryptomarkt verfügt mittlerweile über mehr Kapital, doch die Liquiditätsflüsse des vergangenen Jahres verlangsamen sich, kommentierte Wintermute. Dies bedeutet auch, dass Kursanstiege nur von kurzer Dauer sein und zu kleineren Preissprüngen führen könnten.

In dieser Phase könnte es im Kryptomarkt zu Verschiebungen zwischen Großinvestoren und internen Umschichtungen kommen. Eine echte Erholung des Bullenmarktes ist jedoch möglicherweise erst nach erneuten externen Kapitalzuflüssen möglich. 

Trotz der Erwartung einer wachsenden Geldmenge erfolgen die Zuflüsse in Kryptowährungen nichtmatic. Die jüngsten Marktbewegungen haben die Anleger vorsichtiger gemacht und könnten den Weg für einen Bärenmarkt ebnen. 

Wintermute hat häufig interne Umstrukturierungen von Kryptofonds begleitet. Der Market Maker stand zudem im Verdacht, während der letzten Marktkorrektur die Bitcoin-Verkäufe gezielt angekurbelt zu haben. Er agiert zumeist über Binance, und sein Einfluss ist in einigen der dramatischstenmatic der letzten Wochen spürbar. 

Der Market Maker hält weiterhin Krypto-Reserven im Wert von über 549 Millionen US-Dollar und setzt diese auf zentralisierten Märkten, DEXs wiecakeSwap und Perpetual-Futures-Märkten wie Aerodrome ein. 

Wintermute: Liquidität treibt die Preise stärker an als Akzeptanz

Langfristig hat sich Kryptowährung immer weiter verbreitet, selbst in Bärenmarktphasen. Die Instrumente für den jüngsten Bullenmarkt wurden in Zeiten relativ geringer Liquidität und schwacher Kursentwicklung geschaffen. 

Dennoch hängen Haussemärkte hauptsächlich von Zuflüssen neuer Gelder ab, bemerkte Wintermute. In früheren Zyklen ließ sich die Hauptquelle der Liquidität leicht trac– sie war an die Neuschöpfung von Stablecoins gekoppelt. 

Im Laufe des letzten Marktzyklus zählten auch ETFs und Treasury-Gesellschaften zu den wichtigsten Liquiditätsquellen, die sich entweder am offenen Markt oder durch spezielle Vereinbarungen mit Investoren finanzierten. 

Risikokapitalfinanzierungen spielen ebenfalls eine Rolle, hängen aber möglicherweise auch mit bestehenden Reserven und internen Umschichtungen zusammen. Selbst Token-Verkäufe mit externen Käufern zielen zumeist auf Krypto-Insider mit Kapital aus früheren Zyklen ab. 

Der Umsatz bestehender Stablecoins könnte ausreichen, um den Markt am Leben zu erhalten und sogar Rekordanstiege zu erzielen. Wintermute warnt jedoch, dass neue, vielversprechende Fonds Kryptowährungen meiden, direkte Kapitalzuflüsse ausbleiben und die Nachfrage nach ETF- und DAT-Aktien geringer ist.

Erhöhte Liquiditätsrenditen für Aktienmärkte

Wintermute erinnerte daran, dass die Weltwirtschaft nach der jüngsten Entscheidung der US-Notenbank weiterhin unter Bedingungen der quantitativen Lockerung und des Potenzials für weitere Geldzuflüsse.

Die zusätzliche Liquidität sucht nun nach Anlagemöglichkeiten am Aktienmarkt, der signifikantes Wachstum ohne das riskante Abwärtsrisiko von Kryptowährungen bietet. Die Aktien von Krypto-Mining-Unternehmen dienen zudem als Indikator für den gesamten Sektor und binden einen Teil der Liquidität, die andernfalls für digitale Vermögenswerte vorgesehen wäre.

Der Trend hin zu Aktien hat selbst traditionelltronKryptomärkte wie Südkorea betroffen und die neuen Liquiditätszuflüsse.  

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Hristina Vasileva

Hristina Vasileva

Hristina Vasileva ist Expertin für Wirtschafts- und Finanznachrichten. Nach einem vierjährigen Bachelor-Studium in Betriebswirtschaftslehre und Journalismus/Massenkommunikation absolvierte sie die Universität Sofia mit einem Master in Philosophie. Sie arbeitete für eine der führenden Zeitungen des Landes und berichtete über Rohstoffe und Unternehmensergebnisse. Derzeit ist Hristina als freie Autorin für Cryptopolitantätig.

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